Global Watch Agency: Blackwatch

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Global Watch Agency: Blackwatch

#1

Beitrag von Alain » So 24. Jun 2018, 23:03

Der Blackwatch-Bereich ist den Agents der Blackwatch vorbehalten. Betreten können ihn nur sie, sowie hochrangige GWA-Agents.
Der Blackwatch-Bereich ist vollständig unterirdisch, Tageslicht gibt es nur im 2. Untergeschoss, und auch dort nur durch Lüftungsschächte.


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2. Untergeschoss
  • Büroräume: Die Büroräume der Blackwatch sind deutlich größer, als die der GWA-Agents. Vor allem sind es richtige Einzelbüros, die zwar allesamt nur unechte Fenster haben, die beispielsweise eine Stadtlandschaft oder ähnliches "draußen" zeigen, doch sind die Agents dazu angehalten, ihre Büroräume mit Pflanzen und persönlichen Dingen auszustatten. Für künstliches Tageslicht und frische Luft wird immer gesorgt.
  • Blackwatch Überwachungszentrale: Die Überwachungszentrale der Blackwatch ist für die Überwachung des Abschnittes innerhalb der Agency zuständig. Dort werden Logs von Computern gespeichert, die Überwachungskameras sind von dort einsichtig, die es an den Fahrstühlen gibt, und es kann aufgerufen werden, wer wann welche Sicherheitsfreigabe (zum Beispiel um den Bereich zu betreten) erlangt hat. Außerdem kann man von dort auch manuell die Türen für den Aufzug und die Treppen öffnen, um beispielsweise jemanden herein zu lassen. Der Raum ist videoüberwacht.
  • Blackwatch Kommandozentrale: In der Kommandozentrale der Blackwatch werden reine Blackwatch-Missionen koordiniert und überwacht. Der Raum ist mit mehreren Computern und einer Satellitenkarte, die die Einsatzorte markiert, ausgestattet.
  • Büro des Captains: Das Büro des Captains der Blackwatch ist größer, als die Büros der regulären Agents. Angegliedert ist außerdem ein kleiner Konferenzraum.
3. Untergeschoss
  • Target Research Room: Im Target Research Room arbeiten vor allem Hacker, die Profile von Zielen zusammenstellen. Tägliche Gewohnheiten, ein Bewegungsprofil und ähnliches, eben alles an Informationen, die einem Einsatzteam weiterhelfen könnten.
  • Blackwatch Medic Station: Die Krankenstation der Blackwatch ist ihren Agents vorbehalten. Routine-Checks werden dort allerdings nicht gemacht, viel mehr werden dort verletzte Agents behandelt, sowie solche, die aufgrund ihrer Fähigkeiten körperliche Nachteile haben.
  • Trainingsräume: Die Trainingsräume der Blackwatch sind ebenso aufgeteilt, wie die der GWA: Einige Schießbahnen, sowie ein Fitnessbereich und ein Bereich für Kampfsport.


4. Untergeschoss
  • Blackwatch Waffenarsenal: Das Waffenarsenal der Blackwatch ist, im Gegensatz zu dem der GWA, mit einem Sicherheitsschloss und einer Kamera ausgestattet. Dort werden auch viele Waffen aufbewahrt, die mit illegalen Substanzen und ähnlichem betrieben werden.
  • Blackwatch Labore: Die Wissenschaftler in den Blackwatch Laboren beschäftigen sich mit vielen Experimenten: Manche betreiben Waffenbau, andere entwickeln Medikamente für Magiebegabte, beziehungsweise die Nebenwirkungen. Auch werden hier Gifte entwickelt. Im Gegensatz zur GWA werden hier teilweise Tier- und Menschenversuche betrieben, die höchster Geheimhaltung unterliegen.
  • Blackwatch Archiv: Das Blackwatch Archiv ist ein komplett analoges Archiv, mit Akten über sämtliche Missionen, Forschungserfolge und Mitarbeiter der Blackwatch.
Datum: Montag, 27.4.
Uhrzeit: 12:30 morgens
Wetter: Regnerisch, kalt, windig

Handlung Global Watch Agency Washington: Es ist ein normaler Arbeitstag für die Agents.

Globale Handlung: In Europa wurde am vergangenen Wochenende ein Anschlag auf eine Botschaft verübt, bei der sieben Menschen ums Leben kamen. Einige der Attentäter konnten gestellt werden, andere entkamen. Die Mitglieder der Botschaft wurden vorübergehend evakuiert, während nach den anderen Tätern gefahndet wird. Die genaue Motivation hinter dem Anschlag ist noch unklar.
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Re: Global Watch Agency: Blackwatch

#2

Beitrag von Alain » Fr 27. Jul 2018, 00:29

Mikhail Averin [Captain | Blackwatch] -- Sein Büro >> Blackwatch Labore | Bei Dr. West

Mikas linke Hand zuckte unangenehm, während er mit der anderen Unterschriften unter diverse Berichte setzte. Nach dem Anschlag auf die Botschaft hatte er einiges zutun, besonders mit der Verfolgung der Täter und der Autorisierung für diverse investigative Methoden. Diese Schmerzen konnte er gerade wirklich nicht gebrauchen. Bei einem Blick auf seine Hand, stellte Mika fest, dass es sich anscheinend nicht um seine gewöhnlichen Schmerzen handelte, denn die Haut auf seinem Handrücken schien sich nicht in schwarzen Rauch aufzulösen, stattdessen schälte sich die Haut ab, in einer Art und Weise, die nach einer Verätzung aussah.
Er fluchte hörbar, doch wer sollte etwas dagegen einzuwenden haben, es war sein Büro, dann stand er von seinem Schreibtisch auf und machte sich auf den Weg zu den Laboren, wo Dr. West arbeitete. Seit den Experimenten, die sie gemeinsam begonnen hatten, ohne, dass Remus davon wusste, natürlich, waren solche Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen und Mikhail wusste, dass es für ihn in diesen Momenten am allerwichtigsten war, sofort zu Dr. West zu gehen, damit er sich darum kümmern konnte.
Er klopfte an der Labortür an und wartete, bis er hereingerufen wurde. Er begrüßte Carter nur kapp und zeigte ihm dann seine Hand. "Ich hatte seit ca. zwanzig Minuten Schmerzen. Ich habe nebenbei gearbeitet und bin davon ausgegangen, dass es die gewöhnlichen Symptome wären und ich einfach gleich eine Spritze setzen könnte. Dann habe ich mir meinen Handrücken mal genauer angesehen und nun ja, was ich gesehen habe, siehst du jetzt auch," erklärte er.
Ob diese Experimente mit seinem magischen Potential gefährlich waren? Wahrscheinlich. Aber sie könnten damit wirkliche Durchbrüche erzielen. Wenn es einen Weg gab, magische Fähigkeit künstlich zu verbessern, wären die Möglichkeiten für die Blackwatch, und die Agency an sich, schier undenkbar. Es gab einfach Dinge, die mussten getan, mussten erforscht werden, auch, wenn es gegen die Regeln war. War es nicht genau das, wofür es die Blackwatch gab?
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Re: Global Watch Agency: Blackwatch

#3

Beitrag von Kratos » Di 31. Jul 2018, 11:49

Dr. Carter West [Blackwatch | Leitender Experimentalmediziner]; sein Labor mit Captain Averin

Carter strich über Marinas dunklen, glatten Kopf, ohne sie anzusehen. Die Schlange hing von einem der Äste, die aus ihrem Terrariumsbereich herausragten. Carters Labor war zwar groß, aber nicht so groß, dass sie sich komplett frei bewegen könnte. Sie hätte seine Experimente verunreinigen können, oder sich selbst verletzen können. Deshalb hatte er etwa ein Viertel in ein Terrarium verwandelt, das natürlich verglast war, und aus dem sie, mit einigen Ästen, nur heraus konnte, wenn er die Scheiben öffnete. In der Regel zog Marina es aber ohnehin vor, in ihrem Terrarium zu bleiben.
Jetzt gerade war das etwas anderes, denn sie wartete begierig darauf, dass er ihr ihr Futter brachte.
Marina war eine Kobra, eine Kreuzung aus verschiedenen Kobras, um es genau zu sagen. Mit 5,20m war sie so lang, wie eine große Königskobra, ihre Haube war jedoch so groß und breit wie die einer echten Kobra, und ihre Färbung, ein satter Obsidianton, kam von der Siamesischen Speikobra. Ebenso schien sie ihre Fressgewohnheiten von den Echten Kobras in ihrem Genpool, und nicht von der Königskobra angenommen zu haben.
Marina war erst zwei Jahre alt, doch bislang war sie Carters größter Erfolg. Gerade, als er die Ratte in ihr Terrarium fallen lassen wollte - das arme Tier zitterte am ganzen Leib, klopfte es. "Herein", rief er, und ließ die Ratte auf die Arbeitsplatte sinken. Unwillig stieß Marina ihn mit ihrem Kopf an.
Die Tür öffnete sich, und Mikhail Averin trat ein. Marina zischelte unzufrieden, und zog sich in ihr Terrarium zurück. Sie konnte nicht sprechen, doch sie wusste genau, dass Carters Aufmerksamkeit jetzt nicht mehr ihr gehörte. Gerade, bevor sie die Scheibe schließen konnte, ließ Carter die Ratte hineinfallen, und wandte sich Mika zu. Moralisch machte es ihm nichts aus, dass Marina die Ratte fraß. Immerhin war sie nun einmal ein Tier, das diese Nährstoffe brauchte, aber das Schauspiel musste er sich nicht unbedingt ansehen. Er wusste, wie es ablief.
Noch während er Marina gefüttert hatte, hatte Mika angefangen zu reden, und Carter sah sich nun die ihm dargebotene Hand an. Es sah ein bisschen aus, wie das Resultat eines Sonnenbrands, oder einer leichten Verätzung. Die Haut rollte sich großflächig ab, statt sich in winzigen Teilchen zu lösen, und die Haut darunter schien auch noch nicht bereit zu sein, die Schutzfunktion zu erfüllen, die sie eigentlich erfüllen sollte. "Faszinierend", sagte Carter und desinfizierte sich die Hände, ehe er Handschuhe anzog, und vorsichtig die neue Haut berührte. Sie spannte, und federte, als würde sie eine Entzündung abfedern. "Wie stark sind die Schmerzen?", fragte er.
Ihre gemeinsamen Experimente schienen sich langsam auf Mika auszuwirken. Natürlich nicht nur in positiver Art. Carter holte Abstrichutensilien, sowie eine Spritze und einen Katheter aus dem Schrank. "Setz dich", sagte er und deutete auf den Untersuchungsstuhl. "Mach die Armbeuge frei, damit ich dir Blut abnehmen kann, und sag mir, ob du die abgeschälte Haut fühlst." Wie, um ihm dabei zu helfen, tippte er auf den Hautfetzen.
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― Philip Pullman
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Re: Global Watch Agency: Blackwatch

#4

Beitrag von Alain » Sa 15. Sep 2018, 00:46

Mikhail Averin [Captain | Blackwatch] -- Blackwatch Labore | Bei Dr. West

'Faszinierend' würde Mika den Zustand seiner Hand wohl nicht nennen, aber nach Jahren war er an Carters Art gewöhnt. Er setzte sich auf den Untersuchungsstuhl, der ihm inzwischen auch nur allzu bekannt war. Die Stunden, die er in diesem Ding schon verbracht hatte... Er musste nur leicht den Kopf drehen, um die Liege zu sehen, auf der er gelegen hatte, als er dieses Labor das erste Mal von innen gesehen hatte. An diesem Abend und unzähligen danach. Die Erinnerungen an die unfassbaren Schmerzen, ließen ihn auch jetzt noch zusammen zucken. Oder lag das an Dr. West, der auf seiner Hand herumtippte?
Mikhail blinzelte langsam, versuchte, sich selbst wieder im Hier zu verankern. Er zog umständlich seine Dienstjacke aus und schob den Ärmel seines Hemdes nach oben, legte den Arm dann wieder ab. "Nein, die Haut spüre ich nicht," antwortete er, "aber die Schmerzen sind sehr stark. Es hat als unangenehmes Zucken angefangen, aber sich schnell gesteigert."
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