Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

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Alain
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#81

Beitrag von Alain » So 6. Mai 2018, 13:10

REEE. Sacrifices.
Andyneth J. Parker - (m) – AlainAnzeigen
Username:Alain
Name: Andyneth James Parker
Spitzname: Neth
Alter: 18 Jahre
Geburtsdatum: 20. August
Geschlecht: Männlich
IQ: 147
Wohnort: Eigentumswohnung seines Freundes, Ring 2
Seite: Neutral
Beruf: Psychologiestudent im zweiten Semester
Aussehen: Neth ist mit 1,69m eher klein und auch sonst eine schmale Erscheinung. Er ist sehr schlank, hat allerdings muskulöse Arme, die von den Muskeln lediglich gut geformt werden, anstatt sonderlich in die Breite zu gehen. Auch seine Beine sind vom regelmäßigen Joggen gut trainiert, sein ganzer Körper generell durch Sport sehr gut geformt. Neth hat ein angedeutetes Sixpack und schön definierte Brustmuskeln. Auffällig ist, dass seine Knöchel, Handgelenke und sein Schlüsselbein recht deutlich unter seiner Haut zu sehen ist.
Er hat ein schmales Gesicht mit weichen Zügen, hohen Wangenknochen und einer gerade Kieferpartie. Generell kann man sein Gesicht als eher weiblich bezeichnen, was nicht zuletzt durch seine großen Augen und ihre langen Wimpern verstärkt wird. Er hat eine Stupsnase und volle, blasse Lippen.
Neth hat sehr dunkelbraune Augen, die auf den ersten Blick schwarz wirken und etwa brustlange, dunkelrote Haare. Meist trägt er diese offen oder in einem einfachen Pferdeschwanz.
Neths Kleidungsstil ist sehr...durchwachsen. Einerseits gibt es Tage, an denen man ihn in schwarzen Skinny Jeans und weiten Hoodies oder Holzfällerhemden, Oversize T-Shirts und Sneakers antrifft, an anderen begegnet man ihm in Hotpants und Heels. Es hängt immer ganz von der Tagesform ab. Sein überwiegender Stil ist allerdings lässig und unkompliziert, also Jeans, Hoodies/Shirts, und Sneakers. Meist trägt er Eyeliner, allerdings sonst kein unglaublich auffälliges Make-up.
Neth hat mehrere, silberne Ohrringe an beiden Ohren, ein Nostril und einen einfachen, silbernen Ring rechts an der Unterlippe. Ansonsten hat er noch einige Tattoos; auf der rechten Handfläche[/ur], [url=https://i.pinimg.com/736x/b7/34/22/b734 ... 35f8f8.jpg]auf dem rechten Oberschenkel, auf dem Rücken, ums linke Handgelenk und auf dem linken Oberarm, dort hat er den Namen seiner Schwester und ihr gemeinsames Geburtsdatum in Courier New, Schriftgröße 10, tätowiert.
Charakter: Neth ist ein zurückhaltender, liebenswerter Mensch. Er steht nicht gerne im Mittelpunkt und ist eher still. Wenn man sich mit ihm anfreundet und sein Vertrauen gewinnt, kann er natürlich auch reden, wie ein kleiner Wasserfall, aber im Regelfall ist er erst einmal eher der Zuhörer. Er ist in vielen Belangen sehr schüchtern, besonders im Umgang mit anderen Menschen, da er eine leichte, soziale Phobie hat, allerdings schafft er es meistens, so zu tun, als wäre er wesentlich selbstbewusster, als er eigentlich ist.
Im Grunde ist Neth von Selbstzweifeln nahezu zerfressen. Er hat ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein und definiert sich selbst sehr über sein Aussehen. Zudem hat er Angst, dass die Menschen, die er liebt, ihn verlassen würden, wenn er nicht immer das tut, was sie gerade von ihm wollen. So eine Art kann natürlich leicht ausgenutzt werden und das ist ihm auch des Öfteren passiert, weswegen er gerade bei neuen Bindungen sehr vorsichtig ist.
Er ist ein sehr liebevoller und aufopferungsbereiter Partner, manchmal geht das wahrscheinlich sogar etwas zu weit. Es gibt kaum etwas, was Neth für Mason nicht tun würde. Ebenso akzeptiert er so gut wie alles, was Maze tut. Neth ist sehr glücklich damit, dass sein Partner die Kontrolle in ihrer Beziehung übernimmt, weil er ein Stück weit auch einfach jemanden braucht, der sich um ihn kümmert.
Vor allem nach seinen traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit, ist es ihm einfach nicht möglich, jeden Tag zu leben, wie andere Menschen. Er hat depressive Episoden, Flashbacks und irrationale Ängste. Wahrscheinlich könnte man bei Neth tatsächlich von PTBS sprechen. Es gibt einfach Tage, in denen er nichts schafft, nicht zur Uni gehen kann und im Umgang generell kompliziert ist. Dass Maze auch in diesen Momenten für ihn da ist, gleicht für Neth alles andere, was vielleicht nicht perfekt läuft, mehr als aus.
Charakteristische Zitate: - wird editiert -
Sexuelle Orientierung: Homosexuell
Waffen: //
Sonstige Merkmale: Andyneth trägt so gut wie immer, außer zum Duschen, einen schwarzen Handschuh (meistens fingerlos) an der rechten Hand. Dies dient dazu, die Narben, die das Wort “Bitch“ ergeben, auf seinem Handrücken zu verbergen.
Eltern: Jack & Elizabeth Parker [NPCs]
Geschwister: Eileen Ambre Parker [Kratos]
Kinder: Jackson Black [Ziehsohn | NPC]. Jackson ist das Kind seines Partners, lebt allerdings bei der leiblichen Mutter und ist nur an Wochenenden bei Mason und Neth.
Sonstige Verwandte: Thiago Carth [Onkel | Alain]
Partner: Mason Black [Kratos]
Vorgeschichte: Neth hatte schon seit seiner Kindheit mit hohen Erwartungen zu kämpfen, doch meisterte diese Herausforderung mehr oder weniger gut. Sicherlich hat er von den hohen Ansprüchen und der Strenge seiner Eltern, einige Schäden davon getragen, doch kann man nicht sagen, dass er nicht geliebt wurde. Wahrscheinlich wurde er, wenn er so funktionierte, wie seine Eltern das wollten, eher sogar zu sehr verwöhnt.
In seiner Kindheit stand er seiner Zwillingsschwester immer sehr nahe, und auch heute ist sie, trotz einiger Kommunikationsschwierigkeiten zwischen ihnen, sehr wichtig für ihn.
In Neths Leben gab es einen großen, einschneidenden Moment, der für ihn alles veränderte. Mit vierzehn Jahren wurde er sexuell missbraucht. Die minderjährigen Täter waren zu diesem Zeitpunkt sehr betrunken und der Prozess, der auf Drängen seiner Eltern folgte, endete mit einer Schmerzensgeldzahlung und keiner Haftstrafe. All dies ließ Neth nicht nur mit körperlichen, sondern auch seelischen Narben zurück und er ist seitdem in Therapie. Sie hilft ihm mal mehr, mal weniger, doch gegen eine stationäre Aufnahme, hat er sich immer gewehrt.
Neth beendete, trotz des Vorfalls, das Schuljahr, sodass er in der Regelzeit sein Abitur machen und zur Uni gehen konnte. Mittlerweile studiert er Psychologie im zweiten Semester, ist seit zwei Jahren mit seinem Freund Mason Black zusammen, und mehr oder weniger stabil.
»Never forget, Caragor Nr. 3, 2k18«
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#82

Beitrag von Kratos » Mo 14. Mai 2018, 21:26

@Alain
Neth ist angenommen.

Und nochmal herzlich Willkommen an @Denarya bei uns. :3
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― Philip Pullman
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#83

Beitrag von Kratos » Di 22. Mai 2018, 11:22

Datum: Freitag, 29. August 2222
Tageszeit: Ab 16:00
Wetter:
Eden: Starker Wind, Regenfälle, 4°C (Sturmwarnung wurde ausgegeben)
Station Alpha: Wolkiger Himmel, windig, 5°C

Eden Ring 1, 2, 3
Handlung: Seit mehreren Wochen regnet es scheinbar ununterbrochen, mal mehr, mal weniger heftig. Für die nächsten drei Tage wurde eine Sturmwarnung ausgegeben, die dazu führt, dass die meisten Leute versuchen, irgendwie ihr Hab und Gut zu schützen, und Vorräte einzulagern. Abgesehen von Supermärkten machen die meisten Geschäfte und Firmen heute spürbar früher zu.

Mafia: Die Mafia trifft sich in Shakespeare‘s Dinner, sowohl um Maßnahmen bezüglich des Unwetters zu diskutieren, als auch, um einen anderen, den meisten bisher unbekannten, Punkt abzuhaken.

Eden Ring 4,5,6,7
Handlung: Die heftigen Regenfälle der letzten Wochen haben in den unteren Ringen bereits gewissen Schaden angerichtet: Relativ viele Keller sind bereits ausgepumpt worden, und es gibt immer mal wieder Straßenecken, an denen die Gullis weggeschwemmt wurden. Die meisten Bewohner der Ringe gehen, wenn sie nicht müssen, nicht mehr aus dem Haus. Die Schulen in den unteren Ringen öffnen zur Zeit nicht. Die Feuerwehr schiebt dafür Überstunden.

Mad Hatter: Die Hatter treffen sich im Hauptquartier, wo Luke allen freie Unterkunft gewehrt, solange das Unwetter anhält, und besprechen Maßnahmen.

Orphans: Die Orphans treffen sich in ihrem Hauptquartier.

Station Alpha
Handlung:
Zwei Wochen nach dem Sommerfest wurde eine kleine Gruppe Spione (NPCs) nach Eden eingeschleust, die vorgestern zurückkamen. Diese berichteten dem Rat, dass das Militär in Eden aktuell unter Unterbesetzungen in den Führungspositionen leide. Heute versammeln sich die Spione und Assassinen im Rathaus, um ihre weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Zusätzlich hat man in Station Alpha vor allem Sorge, dass der regnerische Sommer die Ernte vernichten könnte, was für den Winter große Probleme bringen könnte. Wer die Zeit hat, sucht also die Felder nach schon erntereifem Getreide und Gemüse ab, oder bessert das eigene Haus aus, da die Unwettersaison dieses Jahr früh zu kommen scheint.

Da der Bericht der Spione noch unter Verschluss ist, gibt es einige Gerüchte unter den Rebellen, was sie so berichtet haben könnten.
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#84

Beitrag von Alain » Di 22. Mai 2018, 16:54

Auf einer Skala von 1 bis REEE, wie sehr triggert es Prince, wenn man ihn Hurensohn nennt? :B
Prince - (m) – AlainAnzeigen
Username: Alain
Name: Valerian Kaldwin
[Nur enge Freunde kennen seinen Namen.]
Pseudonym: Prince
Alter: 24 Jahre
Geburtsdatum: 24. Mai
Geschlecht: Männlich
IQ: 125
Wohnort Ring 5 | In einer Zwei-Zimmer-Wohnung über einer alten Fabrikhalle.
Seite: Neutral
Fraktion: Orphans
Beruf: Anführer d. Orphans
Aussehen: Für einen Mann mit Prince' Ruf ist er...erstaunlich klein. Mit 1,74 m liegt er unter dem Durchschnitt für sein Alter und sieht zunächst auch nicht besonders bedrohlich aus. Generell trägt Prince das Kinn erhoben und die Schultern gestrafft. Seine Körperbeherrschung ist eindrucksvoll und lässt ihn größer wirken, als er eigentlich ist. Zudem ist er recht muskulös. Seine Schultern sind etwas breiter und gehen in kräftige Ober – und Unterarme über, auf denen man die Linien seiner Muskeln sehr deutlich sehen kann. Man kann ihn nicht mehr nur als athletisch gebaut bezeichnen – es ist tatsächlich merklich zu sehen, dass sein Training auch auf pure Körperkraft ausgelegt ist. Dabei bleibt der Gesamteindruck seines Körpers allerdings dennoch beweglich und nicht allzu massig – es ist gerade an der Grenze, sozusagen. Trotz dieses gestählten Eindrucks, sind Prince' Bauchmuskeln nicht sehr ausgeprägt. Brust und Bauch sind zwar wohlgeformt und auf seinem Bauch zeichnen sich die Muskeln sichtbar unter seiner Haut ab, von einem richtigen Sixpack kann man allerdings nicht sprechen. Ihm ist anzusehen, dass er zwar trainiert, aber auch nicht übermäßig streng ist. Dennoch, sein Körperfettanteil liegt im komplett idealen Bereich und er ist generell auch eher schlank, man kann aber nicht leugnen, dass man beispielsweise seine Hüftknochen nicht so deutlich sieht, wie bei anderen, besser trainierten Männern. Sie sind viel eher eine leichte Andeutung unter der Haut. Dafür ist sein Rücken allerdings umso mehr von deutlichen Muskeln gezeichnet und es ist recht schnell zu sehen, dass sein Training eher in Kreuz und Arme geht. Prince hat eher schmale Hüften und auch recht muskulöse Beine, allerdings auch nicht überdurchschnittlich. Ansonsten ist es recht auffällig, dass sein Körper von einigen Narben und Tätowierungen geziert wird.
Letztere finden sich auf dem rechten Unterarm, auf dem Hals, seitlich, auf dem Hals trägt er im Übrigen noch ein anderes Tattoo, vorne direkt über dem Kehlkopf steht „Orphan“ geschrieben, über dem kompletten Rücken. Weitere seiner Tattoos befinden sich etwa auf der Höhe kurz über seinem Zwerchfell, dort steht „Ego sum, qui sum“ [Ich bin, wer ich bin] und auf dem Hüftknochen auf der reiten Seite, wo man „Urchin Monarchy“ lesen kann. Ein persönlich sehr bedeutsames Tattoo findet man direkt über seinem Herzen. Dort ist eine Art Druckpflaster, auf dem einige Blutflecken zu sehen sind, über sein Herz tätowiert, darunter ziehen sich Risse über seine Brust, wie bei einem gesprungenen Spiegel und abgerundet wird das ganze durch den Schriftzug kurz unter seinem Schlüsselbein: „Band aids don't fix bullet holes“. Weitere Schriftzüge finden sich auf seinem Linken Oberarm, „I say "goodbye to my weakness,/"so long" to the regret,/and now I see the world through Diamond Eyes“, und die linke Seite herunter: „If I could hold back the rain,/would you numb the pain?/'cause I remember everything./If I could help you forget,/would you take my regret?/'cause I remember everything.“
Die Narben sind auf Vals Körper nicht weniger zahlreich und ziehen sich vor allem über seinen Rücken. Auffällig allerdings sind auch die vielen, engen Narben auf seinen Unterarmen und die unverkennbaren Rückstände von Einstichen in die Venen. Von seinem rechten Knöchel aus, zieht sich außerdem eine Brandnarbe bis auf seinen Fußrücken und nach vorne bis zum Ansatz der Zehen.
Sein Gesicht ist durchschnittlich breit, nicht auffallend rund, nicht sonderlich schmal, mit einer kräftigen Kieferpartie und recht hohen Wangenknochen. Sein Gesicht wird außerdem nahezu immer von einem Bartschatten, teilweise einem hellen Dreitagebart geziert. Prince' Augen liegen unter sehr dichten, hellbraunen und etwas breiteren Augenbrauen. Sie sind verschiedenfarbig, das linke ist strahlend blau, das andere in seiner Farbe gesplittert. Der größte Teil der Iris ist braun, allerdings ist der linke, obere Teil der Iris zu ungefähr einem Drittel ebenso blau, wie das linke Auge.
Prince Nase ist ein wenig breiter und eher kurz, die Lippen sind recht voll und haben einen normalen Farbton, sind also nicht auffallend dunkel oder blass.
Die blonden Haare trägt er unterschiedlich lang – auf der rechten Seite einen Sidecut, auf der linken reichen sie ihn vorne bis kurz übers Kinn, hinten bis etwa zur Hälfte des Nackens. Es ist kein reines Blond, sondern wird gelegentlich von hellbraunen oder dunkelblonden Strähnen durchzogen.
Vals Kleidungsstil ist eher lässig. Neben Sweatpants, Sneakern und Hoodies bzw. sowohl engen, als auch lockeren Tanktops, trägt er nicht selten Lederjacken oder Springerstiefel. Jeans sieht man an ihm nur selten und wenn, dann im Destroyed-Look. Auf den Shirts und Hoodies, die er trägt, finden sich oft Statements oder sarkastische Sprüche, ein gutes Beispiel dafür ist: „Was für ein zauberhafter Tag – ich möchte singen, tanzen und meine Mitmenschen vor einen Bus schubsen.“ Am häufigsten an Lederjacken trägt er eine Jacke, die weiße Flügel auf den Rücken gedruckt hat – wie alle Orphans.
Accessoires trägt er nicht viele, lediglich die Dog Tags seiner alten Mentorin, einige Lederarmbänder, zwei davon mit Metallplatten, auf die die Namen seiner Kinder graviert sind, und an der linken Hand einen Siegelring.
Charakter: Prince ist ein besserer Mensch, als man das von jemandem in seiner Position vielleicht erwarten würde. Gut, er hat nicht die besten Manieren und tritt Fremden gegenüber sehr hart und kalt auf, er hat sich nicht umsonst einen Namen als Anführer der Orphans gemacht, der andere davon abhält, sich mit ihm anlegen zu wollen. Doch im Grunde hat er ein gutes Herz und eine ganze besondere Schwäche für die Ausgestoßenen der Gesellschaft.
Wenn jemand zu ihm kommt, der seine Hilfe braucht, gibt Prince ihm eine Chance, sich in die Gruppe der Orphans einzufügen und wird auch selbst offen und freundlich sein. Es gibt einfach eine Art Mensch, die Art, die genauso viel Scheiße durchgemacht hat, wie er selbst, die ihm sehr am Herzen liegt und um die er sich sehr bemüht. Er ist fürsorglich, auf seine eigene, etwas ruppige Art. Große Zuneigungsgeständnisse wird es von Prince nicht geben, man muss lernen, so etwas aus seinen Gesten zu deuten. Aus einem freundschaftlichen Schulterklopfen, einem wohlwollenden Nicken und einem schiefen Grinsen. Er weiß einfach selbst, dass er mit Worten nicht besonders gut umgehen kann und noch weniger kann er seine Emotionen ausdrücken.
Im Grunde ist er allerdings ein sehr emotionaler Mensch, vor allem, was Wut und Trauer angeht. Zwar merkt man auch seine Euphorie, und vor allem seine leichtsinnige Euphorie, sehr deutlich, aber gerade seine Wutausbrüche sind heftig und mehr als deutlich. Es ist also keine gute Idee, Prince wütend zu machen. Er hat sich in dieser Hinsicht einfach nicht besonders gut im Griff.
Prince ist sicherlich kein glücklicher Mensch. Er hat depressive Phasen und auch seine Trauer schlägt oft in Wut und Frustration um. Neben einigen, traumatischen Erfahrungen, ist sicherlich auch einfach die Art und Weise, wie er aufgewachsen ist, daran schuld. Er hatte es nie leicht und war immer von vielen, anderen Menschen umgeben, um die sich auch niemand gekümmert hat. Dafür versucht er jetzt umso mehr, sich um diese Leute zu kümmern.
Er mag ein wenig Anti-Alles sein, aber niemals Anti-Familie. Und die Orphans sind für Prince ebenso sehr seine Familie, wie seine Schwester oder seine Kinder. Sie gehören für ihn fest in sein Leben und für sie kann er beschützend, offen, spontan und witzig sein, wo er sonst so bitter und abweisend wirken mag.
Vielleicht kommt man auf die Idee, Prince wäre arrogant und selbstzentriert, doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Er ist ein Mensch, der sich selbst mehr hasst, als irgendwer sonst es könnte und auf seine eigene, kaputte Art, sehr viel Liebe zu geben hat. Er sucht nach Freiheit, hat aber den Wunsch nach Gerechtigkeit schon aufgegeben -- für sich und andere. Die Orphans sind für ihn kein Weg, die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und er hält sich auch nicht für den Anführer der Revolution, ihm geht es um Widerstand, um unbequem sein, und ums blanke Überleben, für sich und seine Leute.
Mit all diesen Fehlern ist er, trotz seiner Seiten, auch sicherlich ein sehr schwieriger Mensch, und Prince wirklich nahe zu kommen ist kompliziert, eigentlich kaum machbar. Dass die Orphans für ihn seine Familie sind, bedeutet nicht, dass er sich ihnen allen anvertraut. Er hat tatsächlich nur ein paar, sehr enge Freunde, die sein wahres Ich wirklich kennen und verstehen, denen er sich selbst auch anvertrauen würde, wenn es ihm nicht gut geht. Er ist ein guter Anführer und für seine Leute da, doch ist er an sich viel mehr eine beschützende Präsenz, jemand, zu dem man gehen kann, wenn man ihn braucht, aber nicht der persönliche Freund von jedem einzelnen Mitglied.
Charakteristische Zitate: „You heard the king, as the urchins sing:
Revenge solves everything.“
[Dan Bull ; Dishonored Rap]

Über ihn: „Whores raised him. He'll never know his father was a prince.“
[The Heart ; Dishonored]

„Don't be fooled if you hear laughter, or happen upon a smile. There is no lightness or merriment here.“
[The Heart ; Dishonored]

„I have never craved the system's sympathy
I get restless over pity smiles“
[Kamelot ; Moonlight]

„Marceline, is it just me and you in the wreckage of the world?
That must be so confusing for a little girl.
And I know you're going to need me here with you,
but I'm losing myself and I'm afraid that you're going to lose me too.“
[Adriana Figura ; Adventure Time – Remember You]

„Lass mich renn', kann gut renn'
Mich kann man nicht gut kenn'
Hass' es, wenn du richtig liegst,
bin scheinbar 'n Unmensch.“
[Casper ; 20qm]

„Ihr wollt ein beschissenes Spiel?
Glotze aus – ich trinke jedes mal, wenn nix passiert.“
[Alligatoah ; Wer Weiß?]

„Will mich entschuldigen, doch sage: Hurensohn!
Upps, freud'scher Versprecher.“
[Alligatoah ; Wer Weiß?]

„But no matter what, you'll never see me cry.“
[Rihanna ; Cry]

„Kinder zu haben, ist wie ein Horrorfilm. Wenn es still wird, passiert gleich was Schreckliches.“

„Immer dieser Stress, wenn sich die Handwerker ankündigen! Hose anziehen, Nutten rausschmeißen, Leichen einfrieren, Drogenlabor abschließen...“

„Wie läuft eigentlich die Therapie gegen deine Stimmungsschwankungen?“ - „Halt bloß deine verfickte Fresse, du süßes Knuddelding.“

„Was dich nicht umbringt, dosier' ich beim nächsten Mal höher.“

„Herr, lass Hirn regnen! Oder Steine...Hauptsache du triffst.“

„Sometimes the only choices you have are bad ones, but you still have to choose.“

Über ihn: „If people were rains […] she was a hurricane“
[John Green ; Looking for Alaska]

„Strange how there's always a little more innocence left to lose.“
[The Outsider ; Dishonored]

„The song's almost over. And when the music stops, we all fall down. But it's that moment just before the light goes that matters most of all.“
[The Outsider ; Dishonored]

„Ich werd' alles tun, dass du zufrieden bist
Ich weiß jetzt, „alles wird gut“, denn du zeigst es mir
Du bist mein Fleisch, mein Blut – du bist ein Teil von mir.“
[Sido ; Ein Teil von Mir]

„Fight with all you know, when you're back's against the wall,
stand against the liars, stronger than before,
when your life becomes a war,
Set the world on fire.“
[Black Veil Brides ; Set the World on Fire]

„Who knows what could happen?
Do what you do, just keep on laughing.
One thing's true: it's always a brand new day.“
[Avril Lavigne ; Who Knows]

„If I die, I will die boldly, as I have lived.“
[Anne Boleyn ; Wolf Hall]

„I do not have a gentle heart.“
[Daenerys Targaryen ; Game of Thrones]

„And I have a tender spot in my heart for bastards and cripples and broken things.“
[Tyrion Lannister ; A Song of Ice and Fire]

„You need wolves to catch wolves.“

„The most painful thing is losing yourself in the process of loving someone too much, and forgetting that you are special too.“
[Ernest Hemmingway ; Men Without]

„Butterflies died in my stomach,
and the roses wilted too,
it seems that nothing is beautiful anymore –
not even you.“

„I'm not normal and I don't pretend so
My approach is pretty much a bomb crescendo“
[Falconshield ; This is War II]

„We were born for the skies, with these wings of freedom.“
[Amanda Lee ; Wings of Freedom Lullaby Vers.]

„Only we dare to bear these wings on our backs.“
[Amanda Lee ; Wings of Freedom Lullaby Vers.]

„Death is a fun way to pass the time, though.
Several little bullets moving in staccato.
The terror of my reign will live on in infamy,
Singing when they die like a dead man's symphony.“
[Falconshield ; This is War II]

„I only got two words for you: Head. Shot.
Boom, that's it, you're dead.
You took the headstart but could just as well have stayed
and slit your throat instead.“
[Falconshield ; This is War II]

„When you step into my town,
you'll be answering to me.“
[Falconshield ; This is War II]

„You wanna know why it's called 'Ace in the hole'?
I'm the Ace and the hole is where you used to have your head.“
[Falconshield ; This is War II]

„The fault, dear Brutus, is not in our stars,
but in ourselves that we are underlings.“
[William Shakespeare ; Julius Caesar]

„Vielleicht ist Lieben der blasse Schatten des Tötens.“
[Claudia ; Interview mit einem Vampir – Claudias Story]

„Ten months sober, I must admit
just because you're clean don't mean you don't miss it.
Ten months older, I won't give in
now that I'm clean I'm never gonna risk it.“
[Taylor Swift ; Clean]

„The water filled my lungs,
I screamed so loud,
but no one heard a thing.“
[Taylor Swift ; Clean]

„We're happy, free, confused and lonely at the same time.
It's miserable and magical.“
[Taylor Swift ; 22]

Über ihn: „Und mit dem letzten Atemzug,
Wusst' er, er will ein Vater sein,
Und nicht der Sohn von seinem Land.“
[Versengold ; Die Namen von Millionen]

Über ihn: „Er trägt die Namen von Millionen,
Die Träume von Milliarden,
Die Flaggen aller Weltnationen,
Und alle Farben.
Er ist mit seinen Klagen
im Niemandsland der Zeit begraben.
Sinnentleert doch voller Fragen.“
[Versengold ; Die Namen von Millionen]

Über ihn: „Fürs Grauen, das ihr wiederfuhr,
gibt’s nicht genügend Tränen in der Welt.“
[Versengold ; Die Namen von Millionen]

„Wann? Wann?
Werden wir in Menschen, die wir Feinde nennen,
Endlich auch den Mensch erkennen?
Wann? Wann?
Hörn wir auf uns so mit Angst zu blenden
unsre Leben zu verpfänden
für Religion und Wirtschaftsmacht
und Vorurteil und den Verdacht
mehr als nur eine Spielfigur zu sein?“
[Versengold ; Die Namen von Millionen]

„Oh well, honor for all of the big and the small.
Well, the taller they stand, well, the harder they fall.“
[Honor for All ; Dishonored Soundtrack]

„It's hard to say goodbye, her picture in my mind
Will always be of times I cherish and I won't cry, 'cause
She flew up to heaven on the wings of angels,
by the clouds and stars and past where no one sees,
and she walks with Jesus and her loved one's waiting
And I know she's smiling, saying: Don't worry 'bout me.“
[Alan Jackson ; Sissi's Song]

„I had to learn the hard way
That salvation has its price
But I'll never forgive myself
That you were the sacrifice“
[Beth Crowley ; This Goodbye]

„And I'm so sorry that I couldn't save you
I gladly would have taken your place
I wanted to always protect you
But I broke every promise I made
Please don't leave me

Cause I can't bring myself to say goodbye
I walk with my head up, say I'm fine but that's a lie
Your face will always haunt me
It's my comfort and my curse
And I can't imagine any feeling could be worse
Than this goodbye“
[Beth Crowley ; This Goodbye]

"Thy people shall be my people, and thy God my God.
Where thou diest, will I die, and there will I be buried.
The Angel do so to me, and more also, if aught but death part thee and me."
[Parabatai Vow ; Cassandra Clare]

"May nothing but death do us part."
[Fall Out Boy ; Uma Thurman]

"My sister, my responsibility."
[Bellamy ; The100]

"I may be fighting with my sister, but once you lay a finger on her, you'll be facing me."

"Having a sister is like having a best friend you can't get rid off. You still know, whatever you do, she'll be there."

"To the outside we all grow old. But not to brothers and sisters. We know each other as we always were. We know each other's hearts. We share private family jokes. We remember family feuds and secrets, family griefs and joys. We live outside the touch of time."

"When sister and brother stand shoulder to shoulder, who in the world stands a chance against us?"

"If you want to do really important things in life and big things in life, you can't do anything by yourself. And your best teams are your friends and your siblings."

"We know one another's faults, virtues, catastrophes, mortifications, triumphs, rivalries, desires, and how long we can each hang by our hands to a bar. We have been banded together under pack codes and tribal laws."

"How do people make it through life without a sister?"
[Sara Corpening]

“A sister can be seen as someone who is both ourselves and very much not ourselves – a special kind of double. ”

“I wanted to tell her that I loved her, and not in the complicated way I loved our parents, but in a simple way I never had to think about. I loved her like breathing.”
[Brenna Yovanoff ; The Replacement]

Sexuelle Orientierung: Bisexuell
Waffen: Was Waffen angeht so muss man wirklich sagen, dass Val zu den Menschen gehört, die es gerne mal übertreiben. Neben vielen modernen Waffen, besitzt er auch solche, die man eher als altmodisch betiteln würde. Zunächst zu seinen Nahkampfwaffen: Als diese gelten neben den gefühlt fünftausend Messern und Dolchen verschiedener Längen und Ausbalancierung, die er weiß Gott nicht immer bei sich trägt, sein schwarzes Katana. Dieses Schwert ist Vals absoluter Schatz und er würde niemals zulassen, dass jemand außer ihm es benutzt – sollte er es nicht bei sich tragen, findet es sich sorgfältig weggeschlossen in seinem Waffenraum. In eben diesem Raum findet man auch die erwähnten Messer – und Dolch-Variationen. Sollte man sich tatsächlich die Mühe machen, diese zu zählen, wird man auf ein Ergebnis von 33 Stück kommen. Val besitzt zudem drei Schlagringe, einer davon ist mit Stacheln besetzt – man sollte sich von seinen Fäusten also fernhalten. Er trägt außerdem eine Kette um den Hals, an der eine Art Stachel hängt – auch dieser kann problemlos zur Waffe umfunktioniert werden. Er trägt außerdem Stahlbesätze über den Fingerknöcheln in seinen schwarzen Halbhandschuhen. Und wenn man von seinen „Nahkampfwaffen“ spricht, sollte man nicht vernachlässigen, dass Prince auch seinen eigenen Körper sehr effektiv zur Waffe machen kann. Dies kommt daher, dass er ihm Faustkampf sehr geübt hat und mehrere Kampfsportarten mit Bravour meistert.
Neben seinem Katana gibt es noch einen weiteren “Schatz”, den Prince niemals aus der Hand geben würde: Seinen Flammenwerfer.
Sonstige Merkmale: //
Eltern: Natalie Kaldwin [NPC] ; Vater unbekannt, es besteht allerdings die Vermutung, einer Verbindung zum alten, englischen Königshaus.
Geschwister: Alycia Kaldwin [Kasper]
Kinder: Marceline Kaldwin [NPC] ; Milo Kaldwin [NPC]
Sonstige Verwandte //
Partner: JJ Morgenstern [Kratos]
Vorgeschichte: Prince ist der Sohn einer Prostituierten, die ihn und seine Zwillingsschwester gemeinsam mit seiner Tante in einer kleinen Wohnung in Ring 5 aufzog. Er hatte es in seiner Jugend also nie besonders leicht und kam früh in Kontakt mit Leuten, die ihn auf die schiefe Bahn brachten.
Prince brach die Schule nach der neunten Klasse ab, da er nicht weiter eine finanzielle Belastung für seine Mutter sein wollte und nahm stattdessen immer häufiger Gelegenheitsjobs an.
Mit 15 Jahren lernte er seinen damaligen Freund kennen und fing an, in dessen Bar für ihn zu arbeiten. Die Beziehung der beiden war von Gewalt geprägt und absolut nicht gut für Prince. Tatsächlich ging eine Auseinandersetzung der beiden so weit, dass Prince wohl gestorben wäre, wenn ein guter Freund von ihm, Daniko, nicht eingegriffen hätte.
Selbstredend hat ihn diese Zeit sehr mitgenommen, hat seine Depressionen, aber auch seine Aggressionstörung gefördert.
Danach rutschte er immer mehr in die Gangszene ab, wurde schließlich von der Anführerin einer dieser Gangs aufgenommen und sozusagen “ausgebildet.” Nachdem sie bei einer Schießerei ums Leben kam, übernahm er ihre Gang. Mit einer Kombination aus alten und neuen Mitgliedern entstanden so letztendlich die Orphans.
»Never forget, Caragor Nr. 3, 2k18«
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#85

Beitrag von Kratos » Di 22. Mai 2018, 19:45

@Alain Prinz Kevin III. ist dann auch angenommen. Du weißt, was zutun ist uwu
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#86

Beitrag von Parsifal » Sa 1. Sep 2018, 15:40

Ich weiß nicht, wie ich damals so lange Steckbriefe schreiben konnte. Aber ich muss den ja nicht lesen. Have fun!
Shahjahan Amir (m) - ParsifalAnzeigen
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Name: Shahjahan [Schach-dscha-han] „Sha“ Amir
Alter: 22 Jahre
Geburtsdatum: 19. Mai
Geschlecht: männlich
IQ: 153
Seite: System
Wohnort: Eden, eine Wohnung in Ring 1
Rang: FPC-Soldat
Aussehen: Sha ist jemand, den man auf den ersten Blick gerne unterschätzt. Mit seinen 1,78 Metern ist er zwar nicht unbedingt klein, jedoch auch nicht groß, und sein fast schon hagerer Körper erweckt oftmals eine Vorstellung von körperlicher Schwäche. Tatsächlich kann man Sha nicht als muskulös und somit kräftig beschreiben, viel mehr wirkt sein Körper wie die eines Athleten; drahtig und dünn und beweglich, mit langen Armen und Beinen, denen man die Kraft, die in ihnen steckt, unmöglich anzusehen vermag. Er besitzt dennoch recht breite Schultern, eine dagegen schlanke, aber nicht unmännlich wirkende Taille und ebenso schmale Hüften. Insgesamt wirkt nichts an ihm auch nur ansatzweise zu breit oder kräftig. Jede anatomische Partie ist relativ stark ausgeprägt. So zeichnen sich an den Seiten die Rippen unter der Haut ab, seine Hüftknochen sowie sein Schlüsselbein, die Schulterknochen und die Wirbel auf seinem Rücken stechen hervor, ebenso die Adern und Sehnen gerade an den feingliedrigen Händen, Unterarmen und Füßen. Trotz allem ist Sha jedoch nicht das, was man als Hungerhaken bezeichnen würde, denn er besitzt sehr wohl Muskeln, wenn sie auch eher fein ausgeprägt sind, was ihnen aber nichts von ihrer Kraft nimmt, ihn viel eher zu schnellen Bewegungen befähigen. Auf seinem Bauch zeichnet sich leicht ein Sixpack ab, Arme und Beine sind ebenfalls geziert von einer zähen Muskulatur.
Weiterhin finden sich Narben auf seinen Armen und Sprunggelenken, die vom Ritzen stammen. Alles in allem ist Sha nicht unbedingt perfekt, in manchen Augen auch nicht besonders hübsch, doch attraktiv ist er in jeder Hinsicht. Gerade sein Gesicht macht ihn anziehend für viele junge Frauen und Männer. Denn genau dort spiegelt sich all die Kraft, die seinem Körper zu fehlen scheint, wider. Man erkennt eine raubtierhafte, maskuline Wildheit in seiner Miene. Seine Züge sind scharf, jedoch auch ziemlich fein, was ihm in gewisser Weise Eleganz verleiht. Er besitzt eine gerade Stirn, lange, wohl geformte Brauen, eine wegen einer kleinen Wölbung auf dem Rücken zwar nicht vollkommen gerade, jedoch irgendwie doch perfekte Nase mit streng geschwungenen Nasenflügeln, aus der manchmal ein Septum herausschaut, und zwar volle, aber auch eher schmale und blasse Lippen. Auf der linken Seite sieht sich vom Mundwinkel bis in etwa zum Wangenknochen eine Narbe, die etwas an ein Chelseagrin erinnert. Dort traf ihn einst die Peitsche seines Ausbilders in der Soldatenausbildung.
Weitere Piercings befinden sich an seinen Ohren. Auf der rechten Seite besitzt er einen einzelnen Helix und einen Tunnel von acht Millimetern, links lediglich einen Tunnel.
Die Wangenknochen zeichnen sich relativ stark ab, werfen dezente Schatten in sein Gesicht, sowie auch seine Augen stets in leichten Schatten liegen. Viele sagen, er habe Katzenaugen, doch niemand kann genau beschreiben, warum das so ist. Sie sind ein klein wenig schräg, ohne von wirklich langen und ansehnlichen Wimpern umgeben zu sein, doch sie sind unterlegt mit ordentlichen Augenringen, die die Haut an dieser Stelle dunkel verfärben; sie zeugen von vielen durchzechten Nächten.
Die genaue Farbe seiner Augen lässt sich ebenso schwer beschreiben und erklären, wie sein Raubtierblick. Einfach nur blau würde kaum reichen. Sie haben viel mehr die Farbe von sehr hellen Bergsee, wirken an manchen Tagen farblos und eiskalt, an anderen Tagen jedoch tiefblau und glänzend. Schaut man ganz genau hin, so erkennt man dunklere und helle splitterartige Striche in seiner Iris. Manchmal lässt sich ein dünner Strich schwarzen Kajals erkennen, welcher die Kälte seiner Augen ganz besonders betont. Doch ist es keineswegs so, dass Sha sich wirklich schminken und es sofort auffallen würde. Eher ist es etwas, was ganz natürlich an ihm aussieht.
Seine Haut ist, wenn er nicht mal wieder eine Nacht durchgemacht hat, von einem gesunden ‚pure beige‘ ist, wie man die Make Up Farbe bezeichnen würde. Sie glänzt nicht und ist meistens sehr rein. Doch da er bei extremer Langeweile oder Nervosität die Finger nicht aus dem Gesicht lassen kann, kratzt er sich manchmal kleine Unebenheiten auf der Stirn auf, die er dann jedoch gekonnt mit seinen ebenfalls braunen, fast schwarzen Haaren überdeckt. An den Seiten und am Hinterkopf sind sie nur einen Zentimeter lang, auf dem Kopf sind sie jedoch so lang, dass sie ihm bis zum Kinn hinabfallen und oftmals eine Hälfte seines Gesichts verdecken. Theoretisch bildet diese Frisur einen Irokesen, nur macht Sha sich nicht die Mühe, seine Frisur zu richten, und lässt sie schlichtweg nach dem Aufstehen, wie sie sind; zerzaust und unordentlich fallend. Nur selten stylt er sie richtig, oder verdeckt eben sein Gesicht mit ihnen.
An Kleidung bevorzugt Sha schlichte, praktische, aber auch eher enge Sachen, wie tief sitzende Röhrenjeans mit einem breiten Gürtel, figurbetonte Shirts und besonders Tanktops ohne besonderen Aufdruck, und dazu eine Bomberjacke oder, im Winter, einen langen Mantel - alles ebenfalls in schlichten Farben wie schwarz, grau oder weiß gehalten. Auffällige Farben kann er nicht leiden.
Meistens trägt er schwarze Springerstiefel auf seinen engen Hosen, nicht nur, weil sie ihm stehen, sondern auch, weil er den Klang beim Laufen liebt.
Von Accessoires hält Sha nicht besonders viel. Um sein Handgelenk ist lediglich ein schwarzes oder flecktarnfarbenes Tuch geschlungen, ab und an auch mal ein Lederarmband und eine selbstgegossene Dogtag mit seinem Geburtsdatum in römischen Zahlen darauf. Und wird er nicht im Rahmen seines Dienstes dazu gezwungen, fingerlose Handschuhe zu tragen, sind seine Hände vollkommen frei, da er genaustes Fingerspitzengefühl für die Führung seiner Waffen bevorzugt und auch benötigt.
Im Dienst trägt er ansonsten selbstverständlich die Uniform eines Soldaten, wenn auch ohne jegliche Tarnfarben; eine dunkle Hose und ein ebenso dunkles Shirt, eine schwarzgraue Jacke aus lederähnlichem Material und schwarze Stiefel. Dazu kommt das schwarze Lederarmband mit seiner Registrierungsnummer.
Charakter: Ein Mensch kann ohne Liebe nicht überleben, doch es ist beinahe so, als hätte Sha sich daran gewöhnt, allein zu sein, so, als brauche er keine Zuneigung von anderen Menschen. Auch scheint er es nicht für nötig zu halten, eben diese Zuneigung anderen Menschen gegenüberzubringen, oder auch nur freundlich zu ihnen zu sein. Sha ist konstant kühl und meist nur oberflächlich höflich, was jedoch auch nicht bedeutet, dass er seine Artgenossen hasst, dies wäre unwahr. Sha ist keineswegs ein Menschenfeind, er kümmert sich nur schlichtweg nicht um ihre Gefühle.
Sein Interesse an zwischenmenschlichen Kontakten ist stark reduziert, soziale Begegnungen empfindet er beinahe schon als anstrengend, er ist lieber für sich, beschäftigt mit seinen eigenen Problemen und Beweggründen. Dies lässt ihn sehr oft einsam, beziehungslos und vollkommen von den anderen abgeschnitten erscheinen.
Da er sich nicht darum kümmert, was andere von ihm denken, kann sich Sha eine grausame Ehrlichkeit leisten. Tatsächlich kann man bei ihm stets sicher sein, dass er die Wahrheit sagt, ob sie seinem Gegenüber nun gefällt, oder nicht. Er hat eine sehr scharfe Zunge und ist niemand, der sich nicht gegen andere durchsetzen kann, im Gegenteil. Ihm fehlt es weder an Vokabular, noch an Wissen, und er ist fähig, beides in einer Diskussion einzusetzen. Sha kennt seine Ziele und weiß sie zu erreichen, ohne seine Fassung zu verlieren. Sein Wesen scheint wie eine dicke Mauer, bei der es Unmengen an Kraft braucht, um sie zu Fall zu bringen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Sha sich grundsätzlich nicht streitet. Ja, er diskutiert gern und vertritt seine eigene Meinung, aber auf Streit lässt er sich nicht ein. Wenn er weiß, er kommt bei seinem Gegenüber mit handfesten Argumenten nicht weiter, hält er einfach den Mund und geht weg.
Doch wenn man es einmal mit welchen Mitteln auch immer geschafft hat, durch Shas eiserne Schale zu brechen, hat man den unleidlichsten Menschen auf Erden erweckt. Bei extremen Spannungen kann Sha verdammt verletzend und schroff werden, nimmt absolut kein Blatt mehr vor den Mund und seine vorgeschobene Freundlichkeit zerplatzt wie eine Seifenblase, entblößt ein wahres Raubtier, dass die Seele anderer mit Freuden in der Luft zerfetzen würde; doch ohne dabei jemals laut oder gar wirklich wütend zu werden.
Die meisten erleben ihn jedoch als ruhigen und eigentlich sehr schweigsamen, sarkastischen, aber vor allem auch sehr toleranten Typen mit ständigem Pokergesicht.
Und wenn er spricht, dann tut er es stets leise, doch es ist nicht die Stimme von jemandem, der schüchtern ist, ganz und gar nicht. Sie erinnert eher an die Geschmeidigkeit einer Schlange, die ganz genau weiß, dass sie blitzschnell zuschlagen kann. Insgesamt ist Sha ziemlich lakonisch, sprich wortkarg, kurz und treffend.
So viel zum äußerlichen Charakter Shas, denn innerlich sieht es meist ein wenig anders aus. Als äußerst kluger junger Mann ist er natürlich von sich überzeugt und besitzt ein gewisses Maß an Selbstvertrauen und durchaus auch Arroganz. Er denkt schlichtweg, dass er besser ist, als einige andere Menschen, würde es aber niemals öffentlich zugeben. Denn trotz seines Selbstbewusstseins wohnt auch eine Art Hass in ihm. Eine Abneigung gegen sich selbst, eine Abneigung gegen das System und die Dinge, die er tun muss. Gewiss ist er im Rahmen des Systems erzogen worden und geht seiner Pflicht mit äußerster Genauigkeit und Loyalität nach, doch ist er ein Mensch mit einem sehr, sehr großen Drang nach Freiheit. Er hasst es, zwischen Gesetzen und Regeln in einer Gesellschaft eingespannt zu sein. Dies treibt ihn manchmal zu recht unsinnigen Taten, wie zum Beispiel eine Nacht voller Alkohol oder zum Rauchen. Nicht, dass diese Dinge etwas an seiner Situation ändern würden, doch baut er mit ihnen seinen Frust ab, nicht vollkommen frei zu sein. Er hasst es nicht unbedingt, gegen die Rebellen vorzugehen und sich hier und da eine Schießerei oder einen Kampf zu liefern, denn auf seine absolute Menschlichkeit beharrt er längst nicht mehr – seiner Meinung nach müssen manchmal böse Dinge getan werden, um gute Dinge zu retten -, viel mehr passt es ihm nicht, wenn er Dinge nur dann tun muss oder tun darf, wenn andere es ihm befehlen. Doch ist er keineswegs ungehorsam, im Gegenteil. Sha ist, was diese Dinge angehen, sehr in sich gekehrt. Er hält lieber einfach den Mund und ärgert sich im Stillen über die Welt. Dies macht ihn insgesamt zu einem Menschen, der sehr berechnend ist, aber gleichzeitig unberechenbar.
Ebenfalls kann man behaupten, dass Sha viele widersprüchliche Charakterzüge in sich vereint. Einerseits ist er beispielsweise jemand, der den Menschen lieber helfen würde, als mit Gewalt gegen sie vorzugehen, andererseits hegt er auch einen gewissen Hang zum Sadismus und kümmert sich nicht um ein reines Gewissen. Er kämpft mit größter Brutalität gegen die Rebellen, was nicht zuletzt vom Tode seines Vaters herrührt. Ein weiterer Widerspruch ist er ein recht positiver Mensch, der eigentlich immer die guten Seiten abwägt und auf sie beharrt. Andererseits ist dort auch immer ein großer Teil an Pessimismus, an Selbstzweifeln und Selbsthass. Sha ist eine ziemlich zerrissene Persönlichkeit, die zwischen einer kontrollierenden Gesellschaft und der eigenen Vernunft ihren Platz sucht und noch nicht gefunden hat. Ohne Frage, mit einer anderen Erziehung und ohne gewisse Schicksalsschläge in seinem Leben, wäre er ein vollkommen anderer, und eventuell auch besserer Mensch geworden.
Charakteristische Zitate:
„Hear that? That's the sound of no one giving a fuck.“

„Hör mir zu, hör meine Worte, ich sag's dir ins Gesicht,
wie du mich haben möchtest, so bin ich leider nicht.“
[Saltatio Mortis - Idol]

„I'll swallow my blood before I swallow my pride.“
[Al Capone]

„I will teach them what it means to put a lion in a cage.“
[George R.R Martin]

“When life gives you lemons, make lemonade, and then throw it in the face of the person who gave you the lemons until they give you the oranges you originally asked for.”
[Cassandra Clare]

“This is just my ‘you're being a dick’ face."
[Vampire Diaries]

„Ich brauche keinen Mittelfinger. Ich kann das mit den Augen.“

„Es interessiert mich nicht, wie alt du bist oder welchen Rang du hier hast. Ich werde dich erst respektieren, wenn du mir etwas zum Respektieren gibst.“

„The only thing I know is this: I am full of wounds and I'm still standing on my feet.“
[Nikos Kazantzakis]

„Ich habe das Aufgeben nie gelernt.“
[Jennifer Benkau – Dark Canopy]

“It scares me sometimes, the emptiness I see in my eyes.”
[The Wonder Years - Passing Through A Screen Door]

“Best way to not get your heart broken, is pretend you don't have one.”
[Charlie Sheen]


„I'm not creepy, I'm different. And I wish there was someone around here who understood that. Someone I could talk to. Someone more like me.“
[Raven - Teen Titans]


“Because nothing sucks more than feeling all alone, no matter how many people are around.”


„Ich bin’s gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen,
Mein Sinn ist auch ein bisschen starr und zähe;
Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe,
Ich würde nicht die Augen niederschlagen.“

“If loving someone is putting them in a straitjacket and kicking them down a flight of stairs, then yes, I have loved a few people.”

“Dein Leben richtet sich nach Regeln und Pflichten – aber lebst du wie jeder, was willst du später berichten?”

Sexuelle Orientierung: bisexuell
Waffen: Shas gefährlichste Waffe ist wortwörtlich sein eigener Körper. Schon in jungen Jahren begann er, Kampfsport zu betreiben und hörte bis heute niemals damit auf. Mit gerade einmal fünf Jahren fing er auf Wunsch seines Vaters mit Judo an, später wechselte er aus eigenem Interesse zum Kung Fu und Kickboxen. Sein Körper ist nicht nur gegen Schmerz gestählt von stundenlangem Training und Drill, nein, viel mehr besitzt er auch eine unglaubliche Beweglichkeit. Spagat? Das ist gar nichts. Auch die Schnelligkeit ist eine eigene Waffe für sich. Sha ist dazu fähig, so schnell zuzuschlagen, dass sein eigener Gegner den Schmerz spürt, bevor er den Schlag realisiert hat. Schnelligkeit als eine Waffe, die fehlende Muskelkraft wettmacht, doch dies ist nicht das Problem. Weder im Kickboxen, noch im Kung Fu kommt es auf Muskelkraft an, viel mehr auf Technik, auf Präzision. Und Sha beherrscht sie.
Außerhalb dieser Kampfsportarten lernte er jedoch auch, mit einer Reihe von Waffen umzugehen. Zu aller erst sind da zwei Pistolen, einmal eine Desert Eagle, die er stets in einem Beinholster am Oberschenkel trägt, und eine Walther P99, die unter der Bomberjacke im Hosenbund verborgen ist.
Seine allerliebste Schusswaffe ist allerdings ein Maschinengewehr, das G36. Früher Schusswaffe der deutschen Armee, heute Shas umgebautes Meisterstück, welches er auf Einsätzen über den Rücken gehängt trägt. Auf den ersten Blick scheint es nur eine Art Waffe zum Angeben zu sein, doch wer ihn einmal schießen gesehen hat, weiß, dass eben dieses G36 in Kombination mit Shas Finger am Abzug ein sehr, sehr gefährliches Ding werden kann.
Ansonsten trägt Sha ebenfalls allerlei Taschenmesser mit sich herum, sollte es einmal zu einem unfairen Nahkampf kommen. Zuletzt ist da noch ein sogenanntes Warbrand, eine Mischung aus Schwert und Speer, mit dem Sha umzugehen weiß. Er nutzt dieses Schwert allerdings nicht zum Kampf, sondern eher zu einer Art Tanz, die Körper und Geist schult.
Sonstige Merkmale: Shas einziges Haustier ist eine zu klein geratene, flauschig weiße Katze namens Raffi. Sie ist nach einem Unfall auf einem Auge blind und hat ein verkrüppeltes Bein, womit sie nicht richtig laufen kann. Sha hat eben diese Katze aus dem Tierheim ausgewählt, weil sie seiner Meinung nach genauso kaputt ist, wie er, und ebenso wie er eine zweite Chance und ein besseres Leben verdient hat. Und er tut wirklich alles, um seiner kleinen Katze ein gutes Leben zu ermöglichen.
Eltern: † Asim Amir [Vater||NPC], Shahirah Amir [Mutter||NPC]
Geschwister: //
Sonstige Verwandte: Valentine Morgenstern [Ziehvater||Alain]
Partner: -
Vorgeschichte: Man kann durchaus behaupten, dass Sha eine recht glückliche Kindheit gewährt war. Von seinen Eltern bekam er als Einzelkind von klein auf die bestmögliche Förderung, was die Schule und auch sein Privatleben anging. Asim und Shahirah waren streng mit ihrem Sohn, doch auch offenherzig und gutmütig und erzogen Sha zu einem treuen Bürger Edens, erfüllten ihm viele Wünsche und wiesen ihm den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. In der Grundschule lernte er schnell, war oftmals weit klüger und gerissener als seine Mitschüler, stach jedoch selten wirklich hervor. Sha war schlichtweg ein ganz gewöhnliches Kind, welches in der Masse gar nicht aufzufallen schien. Zumindest war er es bis zu jenem Tage in seinem siebten Lebensjahr, an dem sein Vater Asim, als Soldat der Eden Army, im Kampf gegen die Rebellen fiel. Dieses Ereignis krempelte Shas Wesen wortwörtlich vollkommen um. Seine Mutter war von der Trauer um ihren Mann zu sehr ergriffen, um sich Sha zu widmen und ihm zu helfen, sie ließ ihn einfach allein mit seinem Schmerz. Dies führte dazu, dass er sich in eine unnahbare Hülle zurückzog und aggressiv gegen jeden reagierte, der dieser Hülle zu nahe kam. Er war schnell gereizt, prügelte sich mit anderen Jungen, bekam in der Schule nur noch schlechte Launen und suchte Ablenkung in Zigaretten und Alkohol, sogar Drogen. Shahirah besaß nicht die Autorität ihres toten Mannes und hatte längst nicht mehr die Kraft, gegen einen solchen Rebellen, wie ihr Sohn einer geworden war, anzugehen. Sie ließ ihn schlichtweg in Ruhe, ließ ihn machen und tun, was schließlich zu einem sehr distanzierten Verhältnis zwischen Mutter und Sohn führte. Und auch besserte sich dieses ohnehin schon schlechte Verhältnis nicht dadurch, dass seine Mutter ihn schlussendlich, nachdem sie einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, in eine Psychiatrie einwies. Dort sollte Sha über den Verlust seines Vaters, über Drogen und Alkohol und auch über seine neue Lebensweise als Punk hinwegkommen. Natürlich half es ihm nicht. Natürlich rebellierte er nur noch mehr gegen das gesamte System und löste sich emotional vollständig von den Menschen, die ihm eigentlich etwas bedeuten sollten. Er begann in der Klinik, den Ärzten das Leben zu erschweren, tat einfach aus Prinzip das Gegenteil von dem, was sie ihm sagten. Er begann, sich selbst zu verletzen, wenn er schon nicht mehr rauchen und trinken durfte. Sha nahm schlichtweg eine komplette Antihaltung gegen alles ein. Erst Valentine Morgenstern, ein guter Freund seines Vaters, brachte Sha mit einer strengen, aber vor allem verständnisvollen Hand wieder auf den richtigen Weg. Der Präsident holte ihn aus der Psychiatrie und gab ihm ein neues Zuhause, in dem er Willkommen war und akzeptiert wurde. Sha fand größtenteils zurück zu sich, nahm die Schule wieder auf und begann zu gegebener Zeit die Ausbildung zum Soldaten. Er schwor sich, seinen Vater eines Tages zu rächen, und das tat er in späteren Jahren auch viele, viele Male. Mit Valentines Hilfe bekam er sogar ein Angebot der FCP und trat ihr bei, absolvierte jene Ausbildung mit Bravour und dient seither als FCP-Soldat. Seine kriminelle Vergangenheit ließ Sha hinter sich, doch holt ihn auch heute noch die Vergangenheit in so mancher Nacht ein, und dann trinkt er und raucht und nimmt Drogen und verziert seine Arme mit tiefen Schnitten, tut allerlei Dinge, um seinen Frust und seinen Schmerz loszuwerden. Noch immer hat er seinen Platz im Leben nicht ganz gefunden.
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#87

Beitrag von Alain » Do 6. Sep 2018, 11:24

Yup. Genau. Hab das gelesen. Wie ein guter Leiter.
Ist angenommen, have fun. c:
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#88

Beitrag von Alain » Fr 14. Sep 2018, 23:07

Nathan J. Evans-Hayden - (m) - AlainAnzeigen
Username: Alain
Name: Nathan Jace Evans-Hayden
Alter: 26 Jahre
Geburtsdatum: 21. Mai
Geschlecht: Männlich
IQ: 155
Wohnort Eden | Ring 2 | Haydenstreet 103 | Nathan wohnt in einer großen Wohnung mit seinem Ehemann und seinen Söhnen.
Seite: Neutral [Sympathisiert mit den Rebellen]
Beruf: Psychiater in einer Kooperationspraxis in Ring 2
Aussehen: Nathan ist 1,76m groß und eine schmale Erscheinung. Er hat schmale Schultern, ein angedeutetes Sixpack und trainierte Arme und Beine. Nathan ist leicht untergewichtig, aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion, was erklärt, wieso er selbst mit vergleichsweise viel Muskelmasse noch untergewichtig ist.
Er hat ein schönes, schmales Gesicht mit feinen, eher weiblichen, Zügen und hohen Wangenknochen. Dass Nathan sehr feminin wirkt, wird dadurch verstärkt, dass er oft geschminkt ist. Eyeliner gehört für ihn eigentlich jeden Tag dazu, wenn er ausgeht, auch Lidschatten und von Zeit zu Zeit Lippenstift -- letzteres ist aber eher selten. Er ist recht blass und allein dadurch wirken seine dunkel geschminkten Augen recht auffällig, ihre intensiv-rote Farbe verstärkt das nur noch mehr. Seine Iris ist tätowiert, seine natürliche Augenfarbe ist blau. Nathan hat ca. hüftlange, schwarze Haare, die er stets sehr gut pflegt.
Sein Kleidungsstil ist auch eher als feminin zu bezeichnen. Er fühlt sich in zu weiten Jeans und hochgeschlossenen Shirts einfach nicht wohl. Stattdessen trägt er gerne Skinny Jeans, Tops, gerne fließend, allerdings hat er auch einige figurbetonte, Leder oder Bomberjacken, Oversize-Shirts oder Strickpullover und Cardigans, dazu meist Ankle Boots, des Öfteren auch mit hohen Absätzen. Die Farben sind eher gedeckte Naturtöne, oder aber Grau und Schwarz. Zudem sind Nathans lange, spitze Nägel meistens schwarz, grau oder dunkelblau lackiert.
Nathan hat Spiderbites, angespitzte Eckzähne und einige Tattoos; Auf dem Rücken (nur die Fische), auf dem rechten Oberarm (hierbei sind die Planeten Sonne, Mond, Mars und Venus farblich hervorgehoben, alle anderen bleiben schwarz-weiß), auf beiden Hangelenken (auf der Umlaufbahn steht neben der Sonne Alan und neben dem Mond Tobias), und auf dem linken Oberschenkel, bzw. ein Stück die linke Seite hoch.
Charakter: Im Grunde ist Nathan ein guter Mensch. Er hat ein großes Herz, sowohl für Tiere, als auch für andere Menschen und engagiert sich sozial sehr. Er ist im Tierschutz aktiv und unterstützt seinen Ehemann Jasper finanziell bei der Versorgung der Rebellen. Letzteres ist öffentlich natürlich nicht bekannt.
Nathan liegt vor Allem auch seine Familie sehr am Herzen. Seine Geschwister, sein Ehemann und seine Kinder sind für ihn das allerwichtigste auf der Welt und für sie würde er alles geben, ohne zu zögern.
Gerade für seine Geschwister hat Nathan eigentlich immer ein offenes Ohr und versucht, sie bei allem zu unterstützen. Ganz ähnlich ist das natürlich mit seinem Ehemann und seinen Kindern.
Nathan ist einfach unglaublich glücklich, dass er seine Familie hat, besonders seine Söhne, und dementsprechend liebevoll und fürsorglich geht er auch mit ihnen um.
Jasper und er haben einiges zusammen durchgestanden, was sie inzwischen unzertrennlich macht und es gibt keinen Menschen, dem Nathan so sehr vertraut oder den er so sehr liebt. Ein Leben ohne Jas ist für ihn nicht mehr vorstellbar und er tut alles, was in seiner Macht steht, um ihr gemeinsames Leben so schön wie möglich zu gestalten -- im Grunde ist er in eben diesem Leben auch sehr glücklich.
Vollständig glücklich sein kann er vielleicht dennoch niemals, denn Nathan ist bipolar, was bedeutet, dass er Phasen hat, in denen es ihm sehr gut geht, er fast schon manisch werden kann, sich selbst überschätzt und tausend Dinge unternehmen will, dann aber wiederum auch solche, in denen er depressiv ist, keine Motivation für irgendetwas findet und in seiner Trauer versinkt. Er war psychisch schon immer leicht labil und die Erfahrungen und Rückschläge in seinem Leben haben das nicht verbessert. Seine Familie hilft ihm allerdings, damit zu leben und zumindest meistens glücklich zu sein.
Nathan ist ein treuer und sehr guter Freund, der Humor hat, intelligent und ein guter Gesprächspartner ist -- wenn man mit seinem Sarkasmus umgehen kann.
Er ist sehr leidenschaftlich und stur, wenn er wirklich für etwas brennt. Etwas kann in diesem Fall auch die Liebe sein, denn Nathan hat absolut kein Problem damit, sich gegen seinen Mann durchzusetzen, wenn es nötig sein sollte - egal, wie sehr er ihn liebt. Und seinen Kindern gegenüber kann man ihn tatsächlich mit einer Löwin vergleichen, die ihre Jungen verteidigt -- man sollte es sich zweimal überlegen, ob man den beiden zu nahe kommen möchte, denn Nathan kann gerade in dieser Hinsicht sehr empfindlich reagieren.
Charakteristische Zitate: “And though she be but little, she is fierce.”
[William Shakespeare]

“So many years of education, yet nobody ever taught us how to love ourselves or why it's so important.“

“So you can throw me to the wolves,
tomorrow I will come back, leader of the whole pack,
beat me black and blue, every wound will shake me
every scar will build my throne.“
[Bring me the Horizon ; Throne]

“She was special. She combined a mean angel with a kind devil.“


“I do not care about whose DNA has recombined with whose. When everything goes to hell, the people who stand by you without flinching – they are your family.“
[Jim Butcger ; Proven Guilty]

“Maybe we feel empty because we leave pieces of ourselves in everything we loved.“
[R. M. Drake]

“The only way to deal with an unfree world is to become so absolutely free that your very existence is an act of rebellion.“
[Albert Camus]

“To say that one waits a lifetime for his soulmate to come around is a paradox. People eventually get sick of waiting, take a chance on someone, and by the art of commitment become soulmates, which takes a lifetime to perfect.“
[Criss Jami ; Venus in Arms]

“I met freaks and creeps and weirdos, loose women and some geeks. And they were the nicest gosh darn people I could ever hope to meet.“
[Aurelio Voltaire ; Hate lives in a small town]

“Dein Weg ist ganz allein deiner, und ich will dich nicht davon abbringen, doch manchmal finden wir den größten Feind in uns selbst und führen die größten Schlachten gegen die Dunkelheit in uns.“
[Derek Landy ; Skulduggery Pleasant]

“Traurig zu sein ist ähnlich wie Drogen zu nehmen, denn es entfernt dich nach und nach aus der Realität.“
[Diandra Vogt ; Gedankensturm]

“Mir ist dieses Leben lieber als eines, wo demnächst RTL anrufen könnte, weil sie ihre Story für das Nachmittagsprogramm gerne wieder hätten.“
[Diandra Vogt ; Gedankensturm]

“Das ist kein Gedicht, das man gerne vorgelesen bekommt. Es kommen Analsex und Angeldust vor.“ [...]
“Zwei meiner Lieblingsbeschäftigungen.“
[John Green ; Das Schicksal ist ein mieser Verräter]

“Don't psychoanalyze me. You won't like me when I'm psychoanalyzed.“
[Will Graham; Hannibal]

“Damaged people are dangerous. They know how they can survive.“
[Josephine Hart]

“All the hardest, coldest people you meet were once soft as water. And that is the tragedy of living.“
[Ian S Thomas ; I wrote this for you]

“We think we're important and we think we should judge other people, but we're not. We're just the dust of the universe, that's all we are so why don't we just get along?“
[Daniel Hardcastle]

“It's not wrong. It's stupid.“
[The Rap Critic]

“Don't judge be because I sin differently from you.“
[Dieter Friedrich Uchtdor]

“Do not misunderstand me. Danger is very real. But fear is a choice.“
[Cypher Raige ; Ater Earth]

“I'm not as strong as he was. I'm not as good as he was. I'm just going to have to be enough.“
[Molly Carpenter ; Bombshells]

“I think a lot of times we don't pay enough attention to people with a positive attitude because we assume they are naive or stupid or unschooled.“
[Amy Adams]

“Just because there's two sides doesn't mean they're good and evil.“
[Sabrina ; Housepets!]

Sexuelle Orientierung: Homosexuell
Waffen: Nathan kann, durch seine Ausbildung, mit mehreren Waffen umgehen, besitzt aber abgesehen von einem regenbogenfarbenen Taschenmesser und Pfefferspray besitzt er selbst keine.
Sonstige Merkmale: //
Eltern: Charles Evans & Rachel Mind [leibliche Eltern] ; Clarice Evans [Stiefmutter]
Geschwister: Thor Evans [Kratos] ; Olivia Angelica Evans [Alain] ; Ryan Evans [Halbbruder | NPC]
Kinder: Alan Hayden [NPC] ; Tobias Connor Hayden [NPC]
Sonstige Verwandte //
Partner: Jasper Hayden [Kratos | Ehemann]
Vorgeschichte: Nathan ist, wie auch seine Geschwister Thor und Olivia, das uneheliche Kind seines Vaters, dem ehemaligen Senator Charles Evans, aus dem einfachen Grund, dass seine Mutter, Rachel Mind, unterpunktet war und somit von der Familie Evans als “nicht geeignet” für die Frau eines Senators gesehen wurde. Stattdessen heiratete er ihre Schwester Clarice, deren IQ über 130 lag. Seine gemeinsamen Kinder mit Rachel gab Charles stets als seine ehelichen Kinder aus und sie selbst schwieg darüber, um für ihre Kinder da sein zu können, ohne, dass ein Rechtsstreit ihr im Weg stünde.
Nathan erfuhr erst mit fünfzehn Jahren davon, dass seine Tante, die er immer über alles geliebt hatte und die mehr Mutter für ihn gewesen war, als Clarice, tatsächlich auch seine leibliche Mutter war.
Zu seinem Vater hatte Nathan nie ein gutes Verhältnis. Abgesehen davon, dass Charles seinen Sohn schlug, wenn ihm etwas nicht passte und weder für ihn noch für Thor oder Olivia je wirklich da war, zumindest nicht mehr, seit Nathan selbst sieben wurde, hatten die beiden viele Streitpunkte, angefangen bei Politik und bei Nathans Sexualität noch lange nicht beendet.
»Never forget, Caragor Nr. 3, 2k18«
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Re: Infos, Story, Setting & Steckbriefannahme | Ankündigung S.8

#89

Beitrag von Kratos » Fr 14. Sep 2018, 23:08

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Nathan ist angenommen, du weißt, was du tun musst. ;B
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