Station Alpha

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Kratos
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Station Alpha

#1

Beitrag von Kratos » Do 11. Jan 2018, 21:21

Datum: Donnerstag der 13. Juni 2222
Tageszeit: Ab 17:00
Wetter: 20°C, angenehmer Wind

Handlung: In Station Alpha ruht die Arbeit seit 16:00, und bis auf einige Wachleute [NPCs], sind alle auf dem Vorplatz des Rathauses versammelt, und feiern das Sommerfest, bei dem es diverse kleine Spiele und Wettbewerbe für Kinder gibt, aber auch Attraktionen für ältere. Außerdem gibt es rationenfreies Essen und trinken für alle, wobei alkoholische Getränke wie Mischwein und Bier erst ab 16, und alles weitere erst ab 21 ausgeschenkt wird.
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Rashka02
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Roger Stark | Soldat, Rebellen ; Vorplatz des Rathauses

#2

Beitrag von Rashka02 » Fr 12. Jan 2018, 06:21

ansprechbar

Roger ging wie die anderen auch zum Rathausvorplatz und schaute sich um. Er freute sich immer, wenn das Sommerfest stattfindet. Es gab viele tolle Attraktionen und gutes Essen. Er holte sich ein Bier und einen Früchtebecher und gesellte sich zu einigen Menschen, die gerade beim „Axtwerfen“ zuschauten. Roger war zwar kein Meister im Axtwerfen, doch er hatte immer wieder Spaß daran und das war doch die Hauptsache.

Leia
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Re: Station Alpha

#3

Beitrag von Leia » Fr 12. Jan 2018, 16:57

Mackenzie Magoro ~ Rebellin | Jägerin ~ Rathausvorplatz
Alleine » Zu Roger Stark


Mit einem fröhlichen Lächeln auf den Lippen schlenderte Mackenzie über den Vorplatz des Rathausplatzes. Sie trug einen Rock, der ihr bis zu den Knien reichte, und eine dünne Bluse, was ihr bei dem Wetter am liebsten war. Warme Jahreszeiten waren ihr am liebsten und jetzt, wo es auf den Sommer zuging, gefiel es ihr am besten. Da konnte ein Fest nicht gelegener kommen! Seit ihrem ordentlich gefeierten Geburtstag im letzten Monat freute sie sich, dass es wieder etwas zu feiern gab.
Sie hatte eben den letzten Schluck ihres Sektes getrunken und begab sich zu einer kleinen Menschengruppe, die beim Axtwerfen zusah. Das war zwar nicht unbedingt ihr größtes Interessegebiet, aber durch ihre gute Laune machte ihr das nicht viel aus. Kenzie stellte sich neben einen der Soldaten, der sie um einiges überragte. Ihr Blick glitt zu ihm hinauf und sie schätzte, dass er sicherlich dreißig Zentimeter größer als sie war. Die Überlegungen der Jägerin, ob sie ihn ansprechen solle, waren nicht von langer Dauer. Bisher hatte es sie noch nie ernsthaft bereut, mit jemandem eine Unterhaltung zu führen und außerdem war er… hübsch.
»Hi.«, grüßte sie ihn und setzte ein strahlendes Lächeln auf. Ihr war klar, dass sie so aussehen müsste, als wäre dieses Sommerfest das Tollste, was ihr je geschehen war, aber es bereitete ihr einfach gute Laune. Das konnte sie doch zeigen. »Wie gefällt Ihnen das Fest?«
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Sprenkel
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Carol Donavan [Spion|Rebellen] Vorplatz des Rathauses

#4

Beitrag von Sprenkel » Fr 12. Jan 2018, 21:21

ansprechbar

Der warme Sommerwind sorgte dafür, dass man Carols Haaren nicht mehr ansah, wie gebürstet und gepflegt sie bis vor wenigen Minuten noch waren. Ihr Hund Cola, ein Labrador Collie-Mischling, lief fröhlich neben ihr her. Sie band ihn praktisch nie an eine Leine, da dies bei ihm selten nötig war. Nun kam Carol schon zum zweiten Mal dieses Tages beim Rathaus vorbei. Im Gegensatz zu den frühen Morgenstunden, war diesmal alle Ruhe verschwunden. Doch die Stimmung gefiel Carol sehr. Sie setzte sich auf eine tiefe Mauer am Rande des Vorplatzes und beobachtete die Menge, sowie auch die Attraktionen. Erst einmal den Überblick verschaffen ist immer gut. Diese Weisheit führte ihre Erinnerungen zurück zu ihrem Vater, welcher vor dreizehn Jahren sein Leben verlor. So lange ist es schon her… Carol war immer wieder von neuem überrascht, wie viele Lebensratschläge er ihr in diesen jungen Jahren mitgeben konnte. Dies half ihr vor allem auch, da sie den gleichen Berufsweg einschlug, wie er. Als hätte er dies schon damals gewusst. Statt durch diese Erinnerungen von Trauer erfüllt zu werden, freute sie sich, an ihn zu denken. Ein Gedanke an eine Person, die man gerne hat, ist doch etwas Wunderschönes. Leider konnte ihre Mutter das nicht begreifen. Doch auch die Gedanken an sie, machten Carol glücklich. Die beiden haben mich in die Welt gesetzt und mich stark gemacht, bevor sie mich hier zurückgelassen haben. Mit dieser Stärke kann ich nun meinen Aufgaben nachgehen und meine Wege einschlagen. Carol stand von der Mauer auf und lief direkt auf die Menschenmenge zu. Sie bahnte sich ihren Weg hindurch, bis sie zu einem Eisstand fand. Cola folgte ihr dicht auf den Fersen. »Eine Abkühlung gefällig?«, wurde sie von dem älteren Herr gefragt, welcher das Eis verkaufte. »Ja, vielen Dank. - Gerne jenes mit Mangogeschmack und Schokostreuseln.«
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Connor Hayden [Ratsmitglied|Rebellen]; Vorplatz des Rathauses

#5

Beitrag von Kratos » Fr 12. Jan 2018, 22:02

Connor schlenderte umher, und ließ seinen Blick über den Platz schweifen. Feste wie dieses waren eine Freude gewesen, als seine Kinder noch jung gewesen waren. Ununterbrochen waren sie durch die Gegend gehüpft, und hatten ihm und seiner Frau das äußerste abverlangt, um mit ihnen mithalten zu können. Wehmütig lächelnd ruhte sein Blick auf einem Geschwisterpaar, das von den Eltern weg, zu einem Stand rannte, an dem es wohl irgendwelche Süßigkeiten gab.
Matt und Jitka waren jetzt zu alt für solche Späße. Zu erwachsen, um noch an den Händen der Eltern geführt zu werden, und beide schon so gut wie aus dem Haus. So gut wie, in Matts Fall, und aus dem Haus im Falle von Jitka. Er schob den Gedanken an sie beiseite; er hatte sich vorgenommen, heute gute Laune zu haben. Seine Leute brauchten dieses Fest, es tat ihnen gut. Den Kindern, den Familien, den jungen Leuten - und selbst alten, verbitterten Menschen wie ihm könnte es gut tun, würde er es nur zulassen.
Die Rebellen gediehen gut. Das Jahr war gut gewesen, und nach dem Fest würden die Bauern mit der Ernte anfangen, vermutete er. Um den Winter musste sich in diesem Jahr niemand sorgen. Connor erinnerte sich noch daran, wie es vor dreißig Jahren hier ausgesehen hatte: mehrere schlechte Ernten, Krankheiten und zwei Feuer hatten die Rebellen extrem geschwächt. Mittlerweile waren sie davon weit entfernt.
Sein Blick fiel auf Carol Donavan, eine junge Spionin. Sie hatte sich gerade ein Eis gekauft. Mango und Schokostreusel, dachte er amüsiert. Meinen Kindern hätte das nicht geschmeckt. Er kannte Carol, und hatte ihren Vater immer hoch geschätzt. Ohne ihn wäre er wahrscheinlich heute noch in Eden - oder eher im Gemüsegarten seines Vaters verscharrt worden.
"Hallo Carol", sagte er und lächelte sie an. Wie immer spürte er, wie die Haut an seinem Gesicht sich spannte, und wusste, dass es ein wenig schief und mehr wie eine Grimasse aussah. "Gutes Fest?", fragte er nur.
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Carol Donavan [Spion|Rebellen] Vorplatz des Rathauses mit Connor

#6

Beitrag von Sprenkel » Sa 13. Jan 2018, 00:37

Während sich Carol gemütlich ihrem Eis hingab und mit den Augen und den Gedanken bei den Attraktionen war, wurde sie plötzlich unerwartet angesprochen. Kurz musterte sie den älteren Mann, der vor ihr stand. Es war nicht jemand, den sie alltäglich sah oder besonders gut kannte. Doch sie wusste, dass er ein Ratsmitglied war und sie wusste auch, dass ihr Vater ihn gut gekannt hatte, da er ihn zu den Rebellen geführt hatte. »Guten Abend Mr. Hayden« Carol konnte es nicht lassen, einige Blicke über seine Narben zu werfen. Wie geht er wohl damit um? Hat er sich gut damit abgefunden, dass seine linke Gesichtshälfte so verunstaltet ist? Auch wenn Carol sich dafür interessiert hätte, wie man mit einer solchen Situation umgehen würde, behielt sie diese Frage zurück. Ihr inneres Gefühl sagte ihr, dass es unanständig wäre, danach zu fragen. »Ja, das Fest hier gefällt mir. Und wie es aussieht, sind die meisten Leute dieser Meinung.« Sie blickte in die Menge, während sie sich fragte, weshalb Mr. Hayden sie eigentlich angesprochen hatte. Gibt es einen bestimmten Grund oder ist er einer, der einfach aus Freude und Interesse die Menschen in der Gesellschaft anspricht? Schliesslich gibt es Leute, welche nur dann etwas tun, wenn es für sie einen lohnenswerten Zweck erfüllt. Doch Carol schätzte Mr. Hayden anders ein. Er sieht nach jemandem aus, welcher ehrlich und gutmütig auf Personen zugeht und wirklich Freude an einem solchen Sommerfest hat. »Wie stehen Sie dazu? Gefällt es Ihnen hier ebenfalls?«, fragte Carol, um ihre Gedanken zu prüfen.
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Connor Hayden; Ratsmitglied|Rebellen; Vorplatz des Rathauses mit Carol

#7

Beitrag von Kratos » Sa 13. Jan 2018, 12:45

Connor lächelte. Wahrscheinlich war sie zu alt, um sie einfach so zu dutzen, immerhin hatte er nicht sie, sondern ihren Vater seinerzeit gut gekannt. Er spürte ihren Blick auf seinem Gesicht. Früher einmal wäre er zurückgezuckt, doch das Leben mit den Narben war für ihn zu alltäglich geworden. Die alltägliche Hässlichkeit des Seins, wie er manchmal still bei sich dachte, wenn er einem Spiegel begegnete, oder jemand bei seinem Anblick zurück zuckte.
Er nickte zufrieden, als sie sagte, dass ihr das Fest gefiel. Wäre auch eine ganz schöne Ressourcenverschwendung, wenn es dann kein gutes Fest werden würde, dachte er mit einem Anflug von Grimmigkeit. Die Organisation dieses Festes hatte nicht in seiner Verantwortung gelegen, doch konnte er nicht ganz und gar die Pflicht hinter sich lassen.
Auf ihre Frage hin, zuckte er mit den Schultern. "Meine Kinder haben diese Feiern immer geliebt, als sie klein waren", sagte er, und ein kurzes Leuchten huschte durch sein verbliebenes Auge, das jedoch schnell wieder verschwand. "Mir gefällt es ganz gut, aber die Stille ziehe ich vor", fügte er hinzu. Seinem Tonfall war eine gewisse Leichtigkeit anzuhören, die seinen Worten die Schwere nahm.
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#8

Beitrag von Sprenkel » Mo 15. Jan 2018, 09:52

(Tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, ich bin nicht früher dazu gekommen.)

Carol musste lächeln. Ein wenig stillere Orte wirkten auf sie ebenfalls angenehmer. »Ich stimme Ihnen auf jeden Fall zu. Sie kennen bestimmt das Sprichwort: In der Ruhe liegt die Kraft.« Kurz nachdem Carol dies gesagt hatte, bemerkte sie jedoch ihren Fehler. Denn der Zustand der Ruhe ist nicht gleichzusetzen mit jenem der Stille. Diese Unterscheidung ist oftmals nicht bekannt. Doch Carol hat sich für ihren Beruf schon mehrmals damit befasst. Denn beides ist sehr wichtig für sie. Sie muss sich sowohl möglichst still verhalten können, aber auch immer wieder zur Ruhe kommen. Carol konnte ihre Worte nicht ohne Weiteres so stehen lassen und musste sich korrigieren. »Oh, ich habe mich gerade selbst dabei erwischt, jenen Fehler zu machen«, fuhr sie fort. »Der Zustand der Ruhe ist nicht gleichzusetzen mit jenem der Stille. Es gab vor über tausend Jahren, im 21. Jahrhundert, einen sogenannten stillsten Raum der Welt, welcher sich in einem Labor in der Stadt Minneapolis befand. Die Forscher von eben diesen Orfield Laboratories haben durch diesen stillen Raum, welchen sie Anechoic Test Chamber nannten, herausgefunden, dass die absolute Stille für ein Lebewesen alles andere als erholsam ist. In diesem Raum wird beinahe hundert Prozent des darin erzeugten Klanges absorbiert. Maximal 45 Minuten konnte es ein Mensch in diesem Raum aushalten, da eine Lautstärke von -9 Dezibel für uns als äußerst unangenehm empfunden wird. Hingegen die Ruhe ist eher mit dem Wort Entspannung zu verbinden. Und bevor Sie nun fragen, wie um alles in der Welt ich an solche Fakten gekommen bin - ich lese sehr gerne Bücher über solche Themen.« Nun grinste Carol. »Aber wie dem auch sei, möchten wir uns vielleicht hinsetzen, statt hier noch weiter vor dem Eisstand herumzustehen?« Sie zeigte in die Richtung der Bänke und Tische. »Wir könnten uns da vorne hinsetzen und uns einen Drink bestellen, falls Sie nichts dagegen hätten.«
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Connor Hayden; Ratsmitglied|Rebellen; Vorplatz des Rathauses mit Carol

#9

Beitrag von Kratos » Mo 15. Jan 2018, 18:56

(Kein Stress. c:)

Connor blinzelte überrascht ob der Flut an Worten, die auf ihn hinabprasselte. Für einige Augenblicke fiel es ihm etwas schwer, ihr zu folgen. Erst, als er begriff, worauf sie hinauswollte, lächelte er wieder. "Das wusste ich tatsächlich nicht", sagte er, und eine leichte Verblüffung lag in seiner Stimme. Er wusste, dass Spione die Fähigkeit hatten, sich die kleinsten Details und Verbindungen zueinander zu merken. Das gehörte zu den Dingen, auf die wertgelegt wurde, und, auf die sie trainiert wurden. Aber er hätte nicht gedacht, dass sich diese Fähigkeit so sehr in ihren Alltag integrieren ließ. "Natürlich", sagte er, "setzen wir uns."
Während sie sich setzten, sah er Carol noch einmal eindringlich an. "Eine Sache musst du aber bedenken", sagte er, "wir sind im Jahre 2222 - das 21. Jahrhundert ist zweihundert Jahre her, nicht über tausend." Er lächelte.
Geschichte in Eden war immer sehr einseitig gewesen, aber auch interessant. Leider belief sich der Geschichtsunterricht der Rebellen auf wenige zusätzliche Quellen. Einige Bücher, wie das, aus dem Carol etwas über diesen stillsten Raum der Welt erfahren hatte, gab es hier, und vielleicht nur noch hier. Aber die meisten erzählten die Geschichten, die er auch aus Eden kannte.
Connor hatte sich als junger Mann immer gefragt, ob sie vielleicht doch wahr waren. Aber eigentlich konnte er sich das nur schlecht vorstellen.
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#10

Beitrag von Sprenkel » Mo 15. Jan 2018, 20:53

(Komisch, wieso hatte ich denn 3333 im Kopf? xD Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass wir erst das Jahr 2222 haben oder ich hätte es zumindest nachschauen müssen. :P

Und das mit den Büchern musst du mir nochmals etwas genauer erklären. Inwiefern gibt es fast keine Bücher mehr? Meinst du damit, dass es auch in Eden keine Bücher mehr gibt? Denn ich ging davon aus, dass es dort sehr viele Bücher gibt und da Riley Donavan öfters in Eden war, wäre es für ihn doch nicht besonders schwierig gewesen, mal einige Bücher zu den Rebellen zu schmuggeln. Also ich wäre jetzt davon ausgegangen. Aber falls ich das falsch verstanden habe, dann tut es mir leid. Oder ist es sogar so, dass Bücher dort längst zu altmodisch geworden sind und nur noch elektronische Bücher existieren?)

Carol setzte sich ebenfalls und Cola legte sich unter den Tisch. Sie hatte noch immer ein Bild ihrer Vorstellung des stillsten Raumes der Welt vor sich. Eigentlich würde sie dies gerne selbst einmal ausprobieren. Es wäre bestimmt eine spannende Erfahrung, trotz dem unangenehmen Empfinden, welches man laut ihres Buches dabei haben würde. Doch sie ging davon aus, dass dieser Raum nicht mehr existierte. Und wenn schon, dann wäre es für sie äusserst schwierig, an diesen Ort zu gelangen als Rebelle. Es gab sehr viele Orte, an diese sie gerne reisen würde. Doch auch dieser Wunsch hielt sie im Hintergrund zurück. Denn ihr jetziges Ziel ist die Bekämpfung des Systems. Und für dieses Ziel wollte sie alles geben, was sie als Spionin konnte. Erst danach würde sie ihren restlichen Wünschen nachgehen. Sie blickte zu Mr. Hayden. »Nenn mir mal einige deiner Lieblingsdrinks«, sagte sie nach einigen Sekunden auffordernd. Carol wollte für Mr. Hayden, sowie auch für sich selbst einen Drink holen - und zwar von jenen, die Mr. Hayden am liebsten mochte. Falls er einen erwähnen würde, welchen Carol noch nicht kannte, würde sie ihn gerne probieren.
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