Puls der Zeit - Play

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Puls der Zeit - Play

#1

Beitrag von Kratos » Mi 25. Okt 2017, 18:46

Hallöchen!
Das hier ist das Play zu "Puls der Zeit".
Generelle Infos zum Play findet man in der Planung.

Dieser Post hier ist ein reiner Übersichtspost, es ist also durchaus sinnvoll, ihn sich regelmäßig anzusehen. Alle Infos wie Wetter, Tageszeit, Handlung etc findet ihr hier.

Postregeln:
  • Nur mit angenommenen Charakteren posten
  • In der Überschrift Charakter und Aufenthaltsort angeben; bei mehren Charakteren in einem Post bitte die Postüberschrift nicht verändern, sondern es im Beitrag selbst als gesonderte Überschrift setzen
  • Keine unabgesprochene Gewalt
  • Kein Powerposting
Viel Spaß!

Playinfos

Datum: 1.1.2017
Uhrzeit: 12:00 vormittags
Wetter: Der Neujahrsmittag ist immer noch ein wenig vernebelt, ab und an schauert es ein wenig, auch, wenn es eher Sprühregen ist, der in die Kleidung kriecht und alles klamm und feucht macht. Theoretisch sind es jedoch 9°C, also relativ warm für diese Jahreszeit. Nur die Sonne kann sich nicht durch die Wolkendecke durchsetzen.
Ausblick: Der erste Tag des neuen Jahres ist für viele Leute ein neuer Anfang, aber manche schleppen auch immer noch Altlasten mit sich herum. Das letzte Jahr war geprägt von Unsicherheit, Terror, prominenten Todesfällen, Unwetter und vielem anderen. Die Gesellschaft hat sich verändert, das Leben hat sich verändert. Zeit für einen neuen Anfang, Zeit dafür, Vorsätze zu fassen und umzusetzen, und sich neuen Herausforderungen entgegen zu stellen.

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Die TageszeitungAnzeigen
Die Flüchtlingskrise und die CDUAnzeigen
Die Menschen haben das Vertrauen in die Regierung verloren – und die Regierung ein Glücksspiel.

Man sollte meinen, Frau Doktor Merkel habe in und mit der Flüchtlingskrise einen guten Job gemacht. Zumindest weisen Vertreter ihrer Partei ab und an darauf hin, wenn es um die Neuwahlen im September geht. Die Wahrheit ist aber, dass das Unsinn ist. Frau Merkel hat eine richtige Entscheidung getroffen: Die Grenzen offen zu lassen, und damit das Bild der „Festung Europa“ eindeutig zu schwächen. Aber: nur die Grenzen aufmachen bedeutet noch lange nicht, man habe etwas „gut gemeistert“, und es bedeutet auch noch lange nicht, dass es vorbei ist, nur, weil jetzt weniger Flüchtlinge kommen.
Wenn man sich die Umfragezahlen der Union ansieht, dann weiß man auch, dass die Bürger nicht mehr bereit sind, sich so an der Nase herumführen zu lassen. Immerhin sind die Probleme mittlerweile allgegenwärtig – zumindest wirkt es so. Dass es in Wirklichkeit ein wenig anders aussieht, und es eher um altbekannte Problematiken geht, die aktuell mehr hochkochen, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Egal, was man macht, man kann nicht leugnen, dass diese Position der Untätigkeit und der Merkelschen Raute eben den Bewegungen, die aktuell die größte Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Verfassung darstellen, Auftrieb geben. Und man kann nur hoffen, dass die Bundesregierung daraus lernt: Die Auffanglager der Geflüchteten in Libyen brauchen einfach nur mehr Unterstützung; in der Vergangenheit waren Finanzspritzen für Flüchtlingslager in Afrika nicht unüblich, wirklich unüblich ist es auch heute noch nicht, nur, dass wir das Geld, statt es an die zu schicken, die es brauchen, jetzt lieber einer wachsenden Diktatur unter einem Despoten in den Rachen werfen. Kann man natürlich auch so machen, aber vielleicht kehrt man ja lieber zum alten System zurück, nachdem der Versuch mit den Sparmaßnahmen uns nun sicherlich dreimal so viel gekostet hat, wie es gewesen wäre, wenn wir alles beim Alten gelassen hätten. Vielleicht lernt man ja dazu, denn so lange der Nahe Osten nicht wirklich befriedet ist – und zwar aus sich selbst heraus – wird die „Festung Europa“ immer wieder mit solchen Strömen zu kämpfen haben.
Wohnungsnot - NotwohnungAnzeigen

Jeder vierte Deutsche lebt in einer Wohnung, in der er nicht immer bleiben will: Jeder siebte zieht seit Jahren planlos durch die Gegend.

In Deutschland herrscht Wohnungsmangel. In Berlin Wilmersdorf werden aktuell sogenannte „Mikroappartments“ gebaut: 23m² inklusive Küche und Bad, und das ganze soll 450€ kosten. Kalt. Die Bezirksregierung reagiert damit auf die wachsende Wohnungsnot, auf immer mehr WBS-Anfragen, die sie einfach nicht stemmen kann, und auf die Fragen der Anwohner, auch, wenn diese von dem Manöver eher wenig beeindruckt sind. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass diese Mikroappartments kaum jemandem zugemutet werden können, und wieder nur Menschen zu gute kommen, die wirklich nur kurz irgendwo bleiben – für die lange Sicht ändert sich nichts.
Mieterbünde und auch Demographieforscher fordern seit Jahren, dass man im Wohnungsbau etwas ändern muss, denn auf der einen Seite campen jährlich neue Studenten vor der FU, TU und der Humboldt-Universität, wenn sie in den Zulaufmonaten nirgendwo einen Wohnplatz bekommen, auf der anderen Seite gibt es Wohnung, die leer stehen, weil sie zu teuer, zu schlecht sarniert oder vielleicht ganz und gar verödet sind.
Der Berliner Senat will dagegen vorgehen, aber offensichtlich sind Gelder und Platz nicht da; vielleicht wäre es doch eine Idee, das staatliche Wohneigentum zu erhöhen?
Ein friedliches neues JahrAnzeigen
Nach den Übergriffen im vergangenen Jahr, wird 2017 unproblematischer eingeleitet

2016 gingen Schreckensbilder und -nachrichten durch ganz Deutschland: Die organisierte Vergewaltigung von Frauen am Silvesterabend sorgte noch Monate lang für Debatten und Rücktritte. Dieses Jahr ist das Neujahrsfest ruhiger von Statten gegangen. Natürlich gab es wieder Überfälle, und einige Fälle von Bränden. Die Berliner Feuerwehr rückte insgesamt 276 Mal aus, was ein Rückgang um 10 Einsätze im Vergleich zum letzten Jahr ausmacht. Die Berliner Polizei meldete einen Rückgang von angezündeten Autos und Diebstählen um zehn Prozent.
Generell hatten die Einsatzkräfte auf ein wesentlich turbulenteres Silvester vorbereitet, als es letzten Endes dann war.
11 Tote in BagdadAnzeigen
Bei einem Anschlag kamen in der iranischen Hauptstadt Bagdad 11 Menschen ums Leben

In der Nacht auf den 31.12 kam es in Bagdad zu einem Selbstmordattentat: Der Täter, der bisher noch nicht identifiziert werden konnte, sprengte sich auf dem Campus der University of Bagdad in die Luft. Der Daesh bekannte sich wenige Stunden später zu dem Anschlag, und ließ verlauten, dass weitere Anschläge folgen würden, wenn die Hochschule für Frauen weiterhin an die Universität angeschlossen sein würde. In der Vergangenheit versuchten viele Radikale, die Hochschule für Frauen zu boykottieren und zu schließen – doch die Regierung setzt sich nach wie vor dafür ein, dass Frauen im Iran zu Bildung kommen.
Die zehn Opfer des Attentäters waren allesamt männlich, und Studenten der Universität. Die europäischen Staatschefs drückten ihr Mitgefühl aus.
FotoAnzeigen
Einbrüche, Übergriffe und geklaute AutosAnzeigen
Auch in diesem Jahr hielt Silvester uns wieder in Atem.

Die Kölner Polizei informierte darüber, dass in diesem Jahr wieder über 4000 Autos in der Rheinstadt gestohlen oder demoliert wurden. Sie verwiesen auf die Aktivitäten der lokalen Antifa.
In Berlin brannten wieder mehrere hundert Autos ab, und ein geschätzter Schaden von 400.000 Euro kam durch Ladeneinbrüche zustande. Die Polizei am Kölner Hauptbahnhof kontrollierte vornehmlich Asylanten und Immigranten, bevor sie sie weiterziehen ließen. Das erklärt auch den Erfolg der Domstadt, die Übergriffe des letzten Jahres nicht wieder aufkommen zu lassen.
Liebesaus im Jahreswechsel?Anzeigen
Das Supermodel Heidi Klum hat angeblich mit ihrem Freund Schluss gemacht.

Schon seit einer Weile krisselt es mehr, als dass es kribbelt, und laut einer Bekannten soll das Topmodel am 30.12. mit ihrem 13 Jahre jüngeren Freund Schluss gemacht haben. Ein Grund könnte Heidis Ex-Mann Seal sein, oder Probleme mit den Kindern aus erster Ehe. Das Topmodel schweigt bisher eisern.
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Re: Puls der Zeit - Play

#71

Beitrag von Parsifal » Mo 26. Mär 2018, 21:14

Colin Nedelko || im Heim
bei Josua Kop

Colin glaubte nicht wirklich daran, dass Josua sich wirklich fürihn interessierte. Dafür lebten zu viele Kinder und Jugendliche hier, die meisten mit noch schwerwiegenderen Problemen. Personen, die deutlich zugänglicher für Hilfe waren, die froh waren, hier zu sein. Colin war nicht unbedingt froh. Von klein auf war er von einem Heim ins nächste gereicht worden und hütete sich vor dem Gedanken, auch nur einen Ort sein Zuhause zu nennen. Er würde ja doch wiedergehen müssen. Hier spätestens dann, wenn er volljährig wurde, und das war gar nicht mehr so lange hin. Das hier war kein Zuhause und würde es nie sein. Es war nur eine weitere Zwischenstation mit weiteren Betreuern, die so taten, als interessierten sie sich. Als Josua ihm dann aber die Kippe vor die Nase hielt, starrte Colin ihn nur an. "Das ist jetzt aber keine Falle, oder? Von wegen, wenn ich sie nehme werd ich in den Keller gesperrt?" Gab es hier überhaupt einen Keller? Egal, zuzutrauen wäre diesem Heimleiter. Kriminell war der bestimmt. Und dann lachte Colin. "Man, du bist hier der Boss, wer soll dir denn ans Bein pissen?" Keller hin oder her, er angelte sich die Kippe, bevor sie wieder verschwinden konnte.
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Josua Kop, im Heim, mit Colin

#72

Beitrag von Kratos » Di 27. Mär 2018, 17:20

Josua zuckte mit den Schultern. Er würde Colin - oder irgendeinen anderen der Bewohner - nicht mal dann in den Keller sperren, wenn jemand das Heim abbrannte. Immerhin sollten sich die Leute hier sicher fühlen, und ein Vertrauensverhältnis zu ihm aufbauen.
"Wer mir ans Bein pissen sollte?", fragte er. "Naja - ich muss mich auch an bestimmte Richtlinien halten, weißt du? Und zufällige Kontrollen sollten einfach nicht wissen, oder ... hören, dass der Heimleiter Kippen an Minderjährige ausgibt."
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Re: Puls der Zeit - Play

#73

Beitrag von Parsifal » Di 27. Mär 2018, 18:26

Colin Nedelko || im Heim
bei Josua Kop

Zufrieden steckte Colin sich die Kippe hinter das Ohr. Seine Haare waren noch leicht feucht von der Dusche und eindeutig viel zu lang geworden. "Ach, aber ein armes Kind vor die Tür zu setzen, damit es sein Geld auf dem Bahnhofsklo verdient, fällt unter diese Richtlinien?" Er zog vielsagend die Augenbrauen hoch. Er erinnerte sich genau an seine erste Woche hier. "Oder die Nichtbeachtung des Paragraphen 225 Strafgesetzbuch." Colin grinste. Wenn er eines an sich mochte, dann war es dieser Haufen Fleisch in seinem Kopf. "Aber bloß niemanden rauchend sehen lassen. Kapiert."
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Re: Puls der Zeit - Play

#74

Beitrag von Nightwolf » Sa 7. Apr 2018, 16:22

Ryan Ramirez || Im Heim || In seinem Zimmer
Ryan lag gelangweilt auf seinem Bett und schaute auf sein Handy Silvester hatte er etwas anders gefeiert er war auf ein altes verlassenes Fabrik Gelände gegangen in seinem Rucksack hatte er mehrere Spraydosen. Dann hatte er sich dort eine schöne freie Wand gesucht und dort ganz groß Me and my boys
turn on the toys
when we seek the trains
they go insane
that's what it is the name
of the game is graffiti - FAME
drauf gesprüht dann war er eine Weile auf dem Gelände herum gelaufen um es zu erkunden doch so viel gab es dort leider nicht zu sehen. Also war er wieder Richtung Stadt gegangen und ist dort einfach nur rum gelaufen und irgendwann war er dann zurück ins Heim gegangen hatte in seinem Zimmer seinen Rucksack mit seinen Spraydosen versteckt und hatte sich schlafen gelegt. Jetzt war er schon seit um acht Uhr wach und wusste nicht was er machen könnte.
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Re: Puls der Zeit - Play

#75

Beitrag von Parsifal » Do 12. Apr 2018, 19:49

+++ Zeitsprung +++

Playinfos


Datum: 5.01.2017
Uhrzeit: gegen 19:00 Uhr
Wetter: Der Winter zeigt sich von seiner kältesten Seite: dicke Schneeflocken fallen zu Tausenden auf die Erde und bedecken die Straßen, sodass die Räumdienste kaum mehr hinterherkommen. Es ist längst stockduster und nicht ein Funken Licht ist am Himmel zu erkennen. Es herrscht eine trockene, beißende Kälte. Die Temperatur liegt bei -6°.
Ausblick: Das Jahr hat endgültig begonnen. Die Schule geht bald wieder los, der Urlaub ist für die meisten Menschen vorüber, das wahre Leben geht weiter. Es ist wie in jedem jungen Jahr fraglich, ob die guten Vorsätze halten und ob die Welt wirklich eine Bessere werden kann.

+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++
Die TageszeitungAnzeigen
Zwei deutsche Hubschrauber in Afghanistan beschossenAnzeigen
Im Norden Afghanistans sind zwei Hubschrauber der Bundeswehr beschossen worden.

Die zwei Hubschrauber vom Typ CH-54 seien am Mittwoch auf dem Rückflug von Kundus nach Masar-i-Scharif mit Handfeuerwaffen attackiert worden, teilte die Bundeswehr mit. Es sei niemand verletzt worden. Beide Hubschrauber konnten ihren Flug zum Bundeswehrcamp Marmal fortsetzen. Eine der beiden Maschinen sei getroffen worden, der Hubschrauber sei aber einsatzbereit.

In Masar-i-Scharif hatten islamistische Taliban-Kämpfer im vergangenen November das deutsche Konsulat angegriffen und das Gebäude so schwer beschädigt, dass es nicht mehr genutzt werden kann. Bei dem Angriff wurden mindestens sechs Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt. Deutsche kamen nicht zu Schaden.
Obama trägt Trump Hausaufgaben aufAnzeigen
Machtwechsel in Amerika

Obama bedauerte, bei der Verschärfung der Waffengesetze nicht mehr Fortschritte gemacht zu haben. Waffengewalt sei eine „Epidemie, die täglich unser ganzes Land erfasst“, schrieb er. So seien allein in den vergangenen zehn Jahren mehr als 100.000 Menschen in den Vereinigten Staaten durch Waffengewalt getötet worden, Millionen weitere Menschen seien Opfer von Angriffen, Raubüberfällen und anderen Straftaten geworden, bei denen eine Waffe im Spiel war. In derselben Zeit hätten „fast 200.000 unserer Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder mit einer Waffe Suizid begangen“.
Obama sprach sich zudem für alternative Strafen für kleinere Vergehen aus. In den vergangenen Monaten hatte er die Haftstrafen hunderter Gefangener umgewandelt, die meisten von ihnen hatten Drogendelikte begangen. Als Präsident gewährte Obama in mehr Fällen Strafnachlässe als alle elf Präsidenten vor ihm zusammen.
Der scheidende Präsident regte außerdem an, denjenigen Kriminellen, die ihre „Schuld an die Gesellschaft bezahlt“ hätten, das Wahlrecht zurückzugeben. Sein Amtsnachfolger Trump wird am 20. Januar vereidigt.
Maskierte überfallen JuweliergeschäftAnzeigen
Zwei Unbekannte haben in Berlin-Pankow ein Juweliergeschäft überfallen. Die beiden maskierten Täter seien am frühen Donnerstagabend in das Geschäft gekommen und hätten die 48 Jahre alte Verkäuferin mit einem Schlagstock bedroht, teilte die Polizei am Freitag mit. Sie forderten demnach Schmuck und Bargeld. Nachdem die Verkäuferin ihnen das ausgehändigt hatte, nahmen die Räuber der Frau auch noch ihr Portemonnaie ab. Verletzt wurde die 48-Jährige nicht. Die Täter entkamen mit der Beute. Von ihnen fehlte zunächst jede Spur.
Brandenburg: Keine sichtbare Tattoos bei PolizistenAnzeigen
Während in Berlin Polizisten künftig ihre Tätowierungen auch offen tragen dürfen, soll es in Brandenburg hier keine Lockerung geben. „Tätowierungen, Piercings und andere künstliche (...) Hautveränderungen dürfen im Dienst nicht sichtbar sein”, heißt es in der entsprechenden Vorschrift. Sie sind in geeigneter Weise abzudecken - „etwa durch Dienstkleidung oder Pflaster”. Die Vorschrift sei erst vor rund drei Jahren angepasst worden, teilte das Innenministerium auf Nachfrage mit. „Die Regelung hat sich bislang auch bewährt”, sagte Ministeriumssprecher Ingo Decker am Freitag.
FotoAnzeigen
Winter in Berlin: Das ist der erste Schnee 2017Anzeigen
Die BSR ist im Dauer-Streu-Einsatz, die Unfälle im Berliner Umland häufen sich

Schnee und Eisglätte haben den Straßenverkehr in Brandenburg am Donnerstagmorgen teilweise erheblich beeinträchtigt. Im Berliner Stadtgebiet blieb ein Verkehrschaos aus. Die Berliner Stadtreinigung schickte zahlreiche Streuwagen zum Einsatz. Vor allem im Landkreis Dahme-Spreewald war die Polizei in den Morgenstunden wegen zahlreicher Unfälle nahezu im Dauereinsatz. "Fast alle Unfälle gingen auf Glätte zurück" sagte ein Sprecher.

Der erste Schnee im neuen Jahr beschert aber auch Positives - bei Twitter zeigen Nutzer ihre Schnee-Bilder aus Berlin.
Fail beim Dschungelcamp: Der einzige Star ist jetzt schon rausAnzeigen
Das Abenteuer endete, bevor es überhaupt losging: Nastassja Kinski hat offenbar ihre Teilnahme am Dschungelcamp abgesagt.


Das berichtet die „Foto“-Zeitung. Die Schauspielerin wäre damit die erste Kandidatin, die vor Beginn der RTL-Show "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" einen Rückzieher gemacht hat.
Über den Hintergrund der Entscheidung von Klaus Kinskis Tochter ist laut „Foto“-Zeitung nichts bekannt. Fest stehe dagegen, wer ihren Platz einnimmt: Trash-Sternchen Kader Loth soll spontan in den Dschungel ziehen. Für Kinski wird die Absage teuer.
Denn RTL hat sich abgesichert und sieht bei Vertragsverletzungen Strafen vor. Bis zu 50.000 Euro Schadensersatz müssen Kandidaten, die freiwillig aussteigen zahlen.
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René Belrose || Seine Wohnung, bei Henri

#76

Beitrag von Locksley » Mo 16. Apr 2018, 09:03

Wenn er so aus dem Fenster blickte bezweifelte René ja, dass Henri tatsächlich pünktlich kommen würde. Nicht, dass er Henri die Schuld gab, aber die Bahnen schlichen ja prinzipiell nur noch dahin, sobald zwei Schneeflocken die Schienen berührten und auf den Straßen dürfte auch Chaos herrschen.
Eigentlich war das aber auch gar nicht schlimm, René war nämlich noch nicht ganz fertig. Musik schallte aus der kleinen Bluetooth-Box, mit der er sein Handy verbunden hatte, während René durch seine Wohnung wuselte. Er wollte den Tisch decken, aber irgendwie stolperte er immer über Dinge, von denen er sich eigentlich ganz sicher war, dass er sie schon weggeräumt hatte. Immerhin das Essen war schon fertig und das hatte René auch ganz gut hinbekommen. Ein kleines bisschen Weihnachtsdeko hatte er außerdem wieder rausgekramt, immerhin wollten sie mit diesem Essen ja Weihnachten nachholen. Seit er ausgezogen war kam René eigentlich nicht mehr zu so vielen Familienfesten. Jedenfalls nicht, wenn sein Vater auch anwesend war. Seine Mutter hatte er während der Feiertage natürlich schon gesehen und der Rest der Familie wurde jetzt nachgeholt. Also lagen ein paar künstliche Tannenzweige auf dem Tisch und René hatte einige Mini-Schokoweihnachtsmänner aufgespart.
Es klingelte an der Tür, gerade, als René die Teller aus dem Schrank nahm. Und die erst noch wegzustellen wäre ja zu einfach gewesen, also ging er direkt durch zur Tür.
„Hey“, begrüßte er Henri grinsend und ging dann rasch aus dem Weg, damit sein Cousin in die warme Wohnung kommen konnte.
„Bist du gut durchgekommen?“, erkundigte er sich und wollte eigentlich Henri mit der Jacke helfen, bevor ihm allerdings auffiel, dass er ja noch den Teller in der Hand hielt.
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Re: Puls der Zeit - Play

#77

Beitrag von Parsifal » Fr 20. Apr 2018, 19:27

Henri Forrestier II in Renés Wohnung
bei René Belrosé

Nicht einmal das Auto von Maman hätte an diesem Tag einen Vorteil bedeutet. Die PKWs krochen genauso langsam über die Straßen wie die Busse und Bahnen. Es gab kein schnelles Durchkommen, auf keinem Wege. Selbst zu Fuß blies einem Wind und Schnee so stark ins Gesicht, dass man nur das Gesicht im Schal verbergen und sich gegen den Sturm lehnen konnte. Umso froher war war Henri, endlich beim Haus seines Cousins anzukommen. Normalerweise brauchte er nicht so lange. Doch schon im Stall hatte er länger gebraucht, um sich um Dangereux zu kümmern und ihn zu beruhigen. Immerhin hatte der Wind und die Nässe den Geruch nach Pferd weggetragen. Es war keine Zeit mehr gewesen, um nach Hause zu fahren und zu duschen. Aber René würde das wohl nicht stören. Henri gab es kaum ohne den Pferdegeruch. Sein Cousin ließ ihn ins Haus und sich innerlich dankbar vor Wärme schüttelnd trat Henri die wenigen Stufen zur Wohnung hinauf. René hatte einen Teller in der Hand und es duftete köstlich. "Hi", gab er lächelnd zurück und schälte sich schon selbst aus Schal und Mantel. "Du musst dich doch meinentwegen nicht stressen", sprach Henri auf Französisch weiter und deutete mit dem Kinn auf den Teller in Renés Hand. "Das Wetter ist furchtbar und ich bleibe heute Nacht, wenn das in Ordnung ist." Später würden bestimmt keine Busse mehr fahren und selbst wenn, Henri wollte da heute nicht mehr raus.

Colin Nedelko || Trainingsraum im Heim
ansprechbar

Rechte Gerade zum Kopf, linker Haken zum Kopf, linker Haken in die Seite, Lowkick auf den Oberschenkel. Zumindest würde er den Oberschenkel treffen, wenn der Boxsack ein Mensch wäre. Doch er war kein Mensch und es war furchtbar langweilig, auf einen gefüllten Ledersack einzuschlagen. Colin ließ die Fäuste sinken und spürte den Schweiß auf seiner Stirn. Aber er wischte ihn nicht weg, wandte sich stattdessen mit einem Seufzen ab und ließ sich einfach auf die Matten fallen. Wegen des Wetters hatte er heute nicht zur Arbeit ins Gym gehen müssen, was bedeutete, dass er selbst auch nicht im Gym trainieren konnte und sich hier mit all den dummen Kindern abgeben musste. Immerhin war er bisher in Ruhe gelassen worden, aber Ruhe war in diesem Heim etwas, dass es fast nicht gab. Colin besah sich seine vernarbten Knöchel. Die oberste Hautschicht war schon wieder verschwunden, aber nach all den Jahren spürte er es kaum mehr. Es war langweilig, hier festzusitzen.
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René Belrose || Seine Wohnung, bei Henri

#78

Beitrag von Locksley » Sa 21. Apr 2018, 21:32

Quatsch, René war doch nicht gestresst. Nur ein ganz kleines bisschen vielleicht, weil er eben gerne hatte, dass Dinge so liefen, wie geplant. Aber bisher tat es das ja auch.
„Ja klar, kein Problem“, antwortete René dann auf Henris Bitte und wechselte ebenso ins Französische. Es war doch immer wieder schön, eine Gelegenheit zu haben die andere Sprache zu benutzen.
„Du wirst dich aber mit der Couch begnügen müssen, oder wir teilen.“
Ein Gästezimmer gab es in René Wohnung nicht, das war aber noch nie ein Problem gewesen. Und bei dem Wetter würde er Henri ganz sicher nicht wieder vor die Tür setzten. Er musste am Abend nicht arbeiten und die Uni am nächsten Tag konnte auch ein bisschen warten, also passte das schon.
„Was möchtest du trinken?“, fragte René dann lächelnd, als Henri seine warmen Klamotten losgeworden war und ihm in die Küche folgen konnte. Er hatte Suppe gekocht. Suppe war bei diesem Wetter einfach perfekt, erst Recht, wenn man sich aufwärmen wollte. Das Rezept der Zwiebelsuppe war von seiner Mutter und einfach göttlich. Dazu hatte René noch Quiche gemacht, die René, nachdem er den Teller endlich weglegte, noch aus dem Ofen holen musste. So war alles noch schön warm. Und die Grenzen seiner Fähigkeiten in der Küche auch schon fast erreicht.
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