Kleines RPG: A Bounty Hunter's Adventure

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Kratos
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Re: Kleines RPG: A Bounty Hunter's Adventure

#11

Beitrag von Kratos » Mi 27. Sep 2017, 01:07

Spieler: Kratos
Name: Wamaviv
Richtiger Name: Jitka
Spezies: Mensch
Aussehen: Jitka ist 1,60m groß, hat helle Haut, blaue Augen und dunkle, lange Haare. Allerdings trägt sie in Gegenwart anderer immer diese Rüstung, inklusive Helm. Daher kann man weder ihr Aussehen, noch ihr Geschlecht erkennen. Letzteres wird vor allem durch einen Stimmverzerrer erreicht. Sie hat die Stimme eines Computers, und man könnte davon ausgehen, dass sie kein Mensch ist, und deshalb einen Übersetzer benötigt.
Vorgeschichte: Jitka kommt vom selben Planeten, wie Cato. Sie war lange mit ihm zusammen, bevor er im Koma lag. Nachdem er in einer Nacht- und Nebelaktion die Stadt verlassen hatte, beschloss sie, ihm zu folgen. Eine militärische Laufbahn hat sie zwar nicht eingeschlagen, doch da ihr Vater ein Söldnerunternehmen leitete, hatte sie auch so gelernt, mit Waffen umzugehen. Von eben diesem Unternehmen „lieh“ sie sich auch die Rüstung, die sie trägt. Sie sucht Cato nun schon eine ganze Weile, und hat das Kopfgeldjagen für sich entdeckt; allerdings hat sie einige persönliche Überzeugungen, von denen es abhängt, ob sie einen Auftrag annimmt, oder nicht.
Ihr Name ist nicht ihr richtiger Name, da er zu einfach mit ihrem Heimatplaneten in Verbindung zu bringen wäre, stattdessen ist es ein Akronym eine mehrfach-codierten Version ihres Namens.

Wamaviv -> Ins "neue Messer"

Sie war sich nie sicher, ob die Sonne dieses dreimal verfluchten Planeten überhaupt jemals schien, oder ob Staub und Schmutz sie einfach absorbierten. Die frühe Sonne kroch eventuell, irgendwo hinter all dem Dreck, gerade über den Äther, als sie ihr Ziel erreichte. Im hintersten Winkel einer Stadt, die sicherlich die letzte war, in der ihr Vater sie jemals hatte sehen wollen. Eine Kantine, die so heruntergekommen war, dass sie sich sicher war, die Stahltür würde einbrechen, wenn sie sie per Hand aufmachen würde - zum Glück funktionierte wohl zumindest der Bewegungssensor noch, denn die Tür glitt mit einem Zischen, das ein deutliches Zeichen für defekte Drucklufttriebe war - auf. Wamaviv trat ein und sah sich um. Sie wusste nicht, ob sie erwartet hatte, dass die Kantine leer war, jedenfalls war sie es nicht. Zuerst fiel ihr ein ... Ding in einer Ecke neben der Theke ins Auge. Konnte das etwa ein Dinosaurier sein? Sie erinnerte sich an Forschungsprojekte, die die Urzeitgiganten zurück ins Leben rufen wollten. Hatten sie es geschafft? Oder kam dieses Wesen einfach von einem so fremdartigen Planeten, dass es dort eine Art geflügelter Veloceraptoren gab? Das Tier - war es ein Tier? - aß etwas, und Wamavivs Aufmerksamkeit fiel auf etwas anderes. Ein Droide stand dort, schien offenbar mit ihm zu kommunizieren. Ein Droide in einer Kantine. In ihrer Heimat wäre das undenkbar gewesen, aber hier behandelte man künstliche Intelligenzen wie Menschen. Ein interessanter, wenn auch verwirrender Gedanke.
Der Mann hinter der Theke war menschlich, aber er wirkte verbittert. Nicht, dass sie das wunderte. Dieser Ort hatte schon bessere Zeiten gesehen, würde es aber vermutlich nie wieder tun. Kopfgeldjäger waren nicht unbedingt ein spendables Völkchen, und nicht unbedingt der Garant für eine gute Kundschaft. Als sie sein Stirnrunzeln in ihre Richtung bemerkte, trat sie aus der Schleuse, hörte das Zischen, als die Tür sich hinter ihr wieder schloss.
An einem Tisch allein saß ein Humanoider. Oder eine Humanoide. Widder-artige Hörner, spitze Ohren. Sie schien ein Art Wulpertinger zu sein, wenn sie sich nicht irrte.
Die meisten Tische waren nicht besetzt, an einem anderen hockten zwei Menschen. Krücken lehnten an dem Tisch, doch beide saßen so, dass sie ihre Gesichter nicht erkennen konnte.
Ein Gefühl von Anspannung, Ignoranz und Gefahr hing in der Luft. Jeder einzelne dieser Menschen war nicht zu unterschätzen, und unwillkürlich tastete sie nach den Griffen ihrer Blaster, ehe sie sich entspannte. Sie war diese Welle mittlerweile gewohnt, im ersten Moment überwältigte sie sie jedoch immer.
Sie ging zum Barkeeper. "Ein Zimmer", sagte sie. Ihre Stimme wurde von einem Computer verzogen, unkenntlich gemacht und klang blechern, gleichzeitig lieferte ihr der Computer eine willkommene Ausrede, wieso sie den Helm nicht absetzen konnte: bei den meisten Rassen ging man davon aus, dass dem so war, weil sie sonst die Atmosphäre nicht atmen konnten. Der Mann nickte. "Und etwas zu trinken", fügte sie hinzu. Sie hätte gern etwas gegessen, aber sie nahm auch mit der Nährstoffreichen Trinkpaste vorlieb. Dazu würde sie den Helm nicht absetzen müssen. Er nickte wieder, und füllte ihr etwas ab. Eine Schlüsselkarte landete neben dem Becher und er hielt ihr ein Pad hin. Mit einem Sensor im Arm bezahlte sie.
Sie drehte sich um, und blickte sich noch einmal im Raum um. Erst jetzt fielen ihr die Aufladeboxen auf, die an den Wänden montiert waren. Offenbar waren hier häufiger Droiden. Wie interessant.
Die Platzwahl gestaltete sich schwierig; sie wollte nicht mit dem Rücken zur Tür sitzen, aber nicht zu nah an dem Dinosaurier, und auch nicht so nah an den Menschen, dass sie sich in ihrem Gespräch belauscht fühlen könnten. Instinktiv glitt ihr Blick in die Richtung, in die ihre Gedanken wanderten, und vor Schreck und Freude hätte sie beinahe ihr Getränk fallen lassen.
Sie konnte spüren, wie ihr Herz einen Schlag aussetzte, und dann zu einem Sprint ansetzte, denn dort, neben jemandem, den sie nicht kannte, und der sie auch nicht weiter interessierte, saß Cato. Ihr Cato, nach dem sie all die Zeit verzweifelt gesucht hatte. Sie erkannte sein Gesicht, seinen Körper, selbst die Maske... nein. Die Maske war falsch, Cato hätte die Maske nicht achtlos neben sich gelegt. Er hätte sie nicht in der Öffentlichkeit abgenommen. Er hätte ... er hätte sie jetzt schon erkannt. Wie der erste Schnee verrann ihre Wunschvorstellung, und nur ein Schatten blieb übrig. Der junge Mann schien keine Narben zu haben, und wahrscheinlich sah er Cato nur ein wenig ähnlicher. Hastig wandte sie den Blick ab. Ihre Fantasie, ihre verdammte Hoffnung hatte ihr einen Streich gespielt, wie schon unzählige Male zuvor. Wie wahrscheinlich war es, dass sie sich in einer Kantine am Ende der bekannten Zivilisation wiedertrafen? Und selbst wenn - wie jedes Mal, wenn sie sich mit dem Gedanken, der auf eine mögliche Wiedervereinigung folgte, konfrontiert sah, schob sie ihn hastig beiseite. Er war es nicht. Er war nicht hier. Cato wäre niemals Kopfgeldjäger geworden, dafür war er viel zu rein. Im Gegensatz zu dir selbst., flüsterte ein grausames Arschloch in ihrem Kopf. Ein Arschloch, dass sie nur zum Schweigen brachte, indem sie es ignorierte, und sich wieder auf ihr Platzdilemma konzentrierte.
Schließlich setzte sie sich in die Mitte, die Treppe, die wahrscheinlich zu den Schlafmöglichkeiten führte, im Rücken, und öffnete die Trinkklappe in ihrem Visier, und begann die zu feste Trinknahrung durch den Halm zu ziehen. Sie war dankbar dafür, dass sie genug Selbstbeherrschung hatte, um ihre zitternden Finger zu verbergen.
“After nourishment, shelter and companionship, stories are the thing we need most in the world.”
― Philip Pullman

Captain Solo

Re: Kleines RPG: A Bounty Hunter's Adventure

#12

Beitrag von Captain Solo » So 12. Nov 2017, 21:50

Quinn - Zum Neuen Messer - Bei Cato

Als Cato ihn anblickte, konnte Quinn nicht umhin, sich ein wenig unwohl zu fühlen, doch keineswegs so, dass sich das tatsächlich auf seinem Gesicht zeigen würde. Er war auch weniger abgestoßen oder gar angewidert, er wollte sich nur einfach nicht damit auseinandersetzen, welche Ereignisse hinter solchen Narben stecken mussten.
Auf Catos Frage hin nickte er kurz. Der zurückliegende Auftrag war keiner, über den er besonders gerne reden wollte, doch nach diesem langen Tag konnte er ein wenig Zivilisation und friedliche Konversation gebrauchen.
"Nicht unbedingt nach Plan", fügte er zu seinem knappen Nicken hinzu. Er wusste nicht, was er sonst sagen sollte. Mord war nichts, über das er gerne redete. Am liebsten würde er gar nicht so genau darüber nachdenken, was er hier eigentlich tat.
Um das Gespräch nicht sterben zu lassen, aber auch ein wenig von dem unangenehmen Thema abzulenken, deutete er mit dem Kinn in Richtung dessen, was Cato gerade aß.
"Genießbar?", fragte er. Er konnte nicht genau erkennen, was es eigentlich war, doch so langsam spürte er, wie auch in ihm der Hunger aufstieg. Es war eine Weile her, dass er etwas gegessen hatte.
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Re: Kleines RPG: A Bounty Hunter's Adventure

#13

Beitrag von Kratos » Mi 6. Dez 2017, 02:35

Auftrag kommt rein.
MW 1312 - Zum neuen Messer - Bei Raven

Bastard betrachtete weiter den Veloceraptor beim Essen, und fragte sich, wie es wohl sein musste, als ein Wesen wie er zu leben.
Doch dann wurde seine Konzentration unterbrochen. Sein System meldete sich, eine unhörbare Alarmglocke ertönte innerhalb seines Ports, und sein Sichtfeld wurde von einer Meldung getrübt. Es dauerte eine Sekunde, bis sein System die Verschlüsselung vollständig geknackt hatte. Doch, als sie es getan hatte, brauchte er eine Sekunde, um die Bestätigung für die akustische Weitergabe zu drücken.
Der Droide musste erst selbst dreimal über das Lesen, was dort stand.
"Achtung", sagte er laut und deutlich, in die gedrückte Lautstärke hinein. "Achtung, Auftrag", wiederholte er.
"Auf den Kernplaneten gibt es einen vermissten Politiker, der mit wichtigen Dateien für notwendige Gesetzesänderungen verschwunden ist. Man vermutet eine Absetzung seinerseits. Die Beschreibung für ihn lautet: Menschlich, etwa 1,80 groß, dunkle, kurze Haare, braune Augen, schmales Gesicht, schlanker Körper. Zuletzt gesehen am New Haven Spaceport, Erde. Das Kopfgeld beträgt 1 Millionen Dollar."
Bastard verstummte.
Diesen Auftrag konnte er nie und nimmer allein schaffen. Und alle Kopfgeldjäger dieses Sektors würden hinter ihm her sein.
"Wir sollten uns zusammen tun", schlug er vor. 1 Millionen Dollar war genug für sie alle. Und wenn nicht, dann konnte im Laufe der Mission ja der eine oder andere verschwinden.
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BrokenHabit
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Re: Kleines RPG: A Bounty Hunter's Adventure

#14

Beitrag von BrokenHabit » So 17. Jun 2018, 18:36

Raven - Zum neuen Messer
Bei Bastard

Auf das „keine Ursache“ des Droiden erwiderte der Raptor nur ein unverständliches Brummen, bevor er weiter an dem Fleisch riss. Für ihn war das Gespräch fürs erste beendet. Er war noch immer unsicher bezüglich der Absichten des Metall-Menschen. Und er sprach nicht gerne beim Essen. Es störte ihn auch, dabei beobachtet zu werden, was man daran erkannte, dass sich der blaue Federkamm auf seinem Nacken ein wenig aufrichtete. Schließlich kamen er und seine Instinkte aus einer Zeit, in der man unter Umständen um jeden Bissen kämpfen musste.
Doch nach einer kurzen Zeit wirkte der Droide für einen Moment abgelenkt. Das nutzte Raven, um schnell den letzten Bissen hinunterzuschlingen.
Plötzlich begann sein Gegenüber zu sprechen. Er spielte eine Meldung für einen Auftrag für Kopfgeldjäger ab und meinte danach zu den anderen, dass sie sich zusammentun sollten.
„Einen Menschen jagen? Pah, verdient hätten sie es“, knurrte der Velociraptor in seiner eigenen Sprache. Er ging nicht davon aus, dass der Droide ihn in seine Worte einschloss. Er war schließlich ein völlig Fremder, kein Kopfgeldjäger. Er gehörte nicht zu diesen federlosen Zweibeinern.
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