Privat RPG: NightDreamer & Leia

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Leia
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Privat RPG: NightDreamer & Leia

#1

Beitrag von Leia » Fr 22. Dez 2017, 12:26

Jamie Fox ist wohl der verrückteste Mensch auf Gottes Erden. Eine Zahlenliebhaberin ohne Gleichen und ein Genie was Mathematik angeht.
~
Lily Black, oft als Streberin bezeichnet, ist voller Tatendrang und Energie, kaum zu bremsen, wenn sie eine Idee haben sollte. Bücher zählen zu ihren großen Leidenschaften, weshalb sie gerne in anderen Welten versinkt und vor sich hin träumt.

Als sie auf eine neue Schule kommt, lernt sie Jamie kennen. Und damit verändert sich einiges…


Spieler:
[mention]Leia[/mention]
[mention]NightDreamer[/mention]

Charaktere:
Jamie Fox | NightDreamer

Lily Black | Leia:
Name:
Lily Black
Alter:
20 Jahre
Geschlecht:
weiblich
Beziehungsstatus:
Single {homosexuell}
Herkunft:
Florida
Wohnort:
Chicago
Aussehen:
- 1,65 m groß
- schlanker Körperbau
- grün-braunen Augen
- gewellte, rotbraune Haare, die ihr bis unter die Brust fallen
Charakter:
- lebensfroh
- optimistisch
- fleißig
- humorvoll
- anfangs zurückhaltend, später viel am reden
- fantasievoll
- stur
- lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben
- ehrgeizig
- manchmal melancholisch
Hobbys:
Lily liest sehr viel in ihrer Freizeit und schreibt selbst Geschichten auf, die hauptsächlich in Richtung Fantasy gehen. Außerdem singt sie sehr gerne, egal wo sie ist.

- Leia
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NightDreamer
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Re: Privat RPG: NightDreamer & Leia

#2

Beitrag von NightDreamer » Do 28. Dez 2017, 16:50

STARTPOST
____

Es war ein Morgen wie jeder andere auch. Naja, nicht ganz. Denn Jamie hatte vollkommen verschlafen. Erst als der Wecker zum zweiten Male klingelte, erwachte Jamie und flog prompt aus dem Bett. Manchmal war sie aber auch wirklich ein Tollpatsch. Immerhin war sie nun wach. Gähnend und noch nicht ganz da, trottete die junge Frau ins Badezimmer und ging erstmal duschen. So eine kalte Dusche würde die etwas zu klein geratene Blondine schon wach bekommen.
Frisch geduscht und mit einem Handtuch um die Hüfte kehrte Jamie in ihr Zimmer zurück und warf einen Blick auf ihr Handy. "Verdammt. Ich komme zu spät. Okay Moment" man sah, wie sie im Kopf etwas rechnete und konzentriert wirkte. "Ich habe noch eine 58,5852 % Chance pünktlich zu sein." bei diesen Worten warf sie das Handtuch in eine Ecke und zog sich in Windeseile an. Heute wählte Jamie ein hübsches, weißes Kleid sowie eine lachs-farbene Jacke darüber aus. An Schuhwerke wählte sie bequeme Chucks. Schnell schnappte sie sich ihre Brille und band sich ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Nur noch schnell die Tasche greifen und dann ab zum Bus. So schnell es ging rannte Jamie aus dem Haus ihrer Pflegeeltern und auf den Bus zu. Zum Glück war die zu klein geratene Frau trotz ihrer verfressenen Art sehr sportlich. Nicht umsonst war sie Mitglied im Basketball-Teams des Colleges. Ihr Blick wanderte während sie rannte auf ihre Uhr. Noch 1 Minute und 32 Sekunden. Das schaffte sie. Keuchend und etwas aus der Puste erreichte Jamie den Bus gerade so. Sie nahm auf einer der Sitze Platz und wirkte zufrieden. Sie hatte die 58,5852 % Wahrscheinlichkeit genutzt.
30 Minuten später saß Jamie im Klassenzimmer. Natürlich in der ersten Reihe. In der ersten Stunde hätte die Klasse Mathematik bei ihrer Klassenlehrerin. Jamie ahnte schon, dass es gähnend langweilig werden würde. Nicht, weil die Lehrerin schlecht war oder langweilig, sondern weil Jamie den Stoff schon kannte. Auch den Stoff der Klasse darüber. Jamie beschäftigte sich Zuhause mit Mathematik Aufgaben aus der Universität und war in der Lage sie zu lösen. Was Zahlen anging war sie ein kleines Genie. Aus diesem Grund war der Mathe-Unterricht mehr eine Art Unterhaltungsshow. Wenn Jamie nur wüsste, dass sie heute in Mathe etwas anderes tun würde als sich zu langweilen. Denn es würde eine neue Schülerin in ihre Klasse. Eine Schülerin, die das Leben von Jamie verändern würde und die kleine Welt der Blondine auf den Kopf stellen würde....

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Re: Privat RPG: NightDreamer & Leia

#3

Beitrag von Leia » Do 29. Mär 2018, 16:52

Lily
———
Nervös sah Lily in den Spiegel und ordnete ihre Haare, womit sie jedoch nur versuchte, Zeit zu schinden. Es war nicht der erste Umzug, den sie miterlebt hatte, doch der letzte fand statt, als sie vier Jahre alt war. In diesem Alter hatte sie sich keine Gedanken darum gemacht, wie sie bei ihren Mitschülern ankommen würde und ob sie neue Freunde fand. Als ihr das Wort Freunde in den Sinn kam, seufzte sie nachdenklich. Konnte es in Chicago jemanden geben, der die Zeit verkürzen würde, in der sie die Menschen aus Florida, die ihr nahestanden, nicht sehen würde? Wahrscheinlich machte sie sich durch die Aufregung viel zu viele unnötige Gedanken. Wieso sollte sie keine Freunde finden? Das war ihr doch auch im Urlaub gelungen, wo sie nicht zwanghaft von Gleichaltrigen umgeben war. Summend und mit weitaus optimistischeren Gedanken lief sie die Treppe hinunter und schnappte sich ihre Tasche. Dann mal los. Tief durchatmend öffnete sie die Tür und machte sich auf den Weg zur Bushaltestelle, wo sie auf die Minute ankam und sich selbst schalt, morgen nicht zu trödeln, auch wenn sie wahrscheinlich das Glück hatte, den Bus zu erwischen. Es war manchmal wie verhext – so knapp sie auch mit etwas dran war, meistens schaffte sie es.
Als sie endlich ankam, dauerte es nicht lange, bis sie den Weg zum Klassenraum gefunden hatte. Vielleicht würde sie in der Pause jemand herumführen, aber bisher machte das Gebäude einen annähernd überschaubaren Eindruck. Den Matheraum hatte sie zumindestens gefunden. Dieses Fach war von vielen ihrer Freunde immer verhasst gewesen, aber im Gegensatz zu ihnen hatte Lily ihre Freude daran gefunden. Sie verstand alles gut und hatte deswegen auch Spaß daran, allerdings entfachte Musik mehr Leidenschaft in ihr, wenn es ums Singen ging. Auch wenn sie nie Gesangsunterricht hatte, hatte sie häufig geübt und liebte es, den Sinn der Songtexte zu entschlüsseln. Der Klavierunterricht, den sie seit klein auf hatte, machte sich auch bemerkbar.
Hibbelig strich sie sich eine Haarsträhne hinters Ohr und betrat mit einem Lächeln den Raum, in dem sie nun Unterricht haben würde. Laut dem Stundenplan unterrichtete ihre Klassenlehrerin das Fach und Lily hoffte, dass sie sich nicht vor allen vorstellen musste, wie man es so oft in den Filmen sah. Ihr Blick glitt durch die Reihen, in denen bereits einige Schüler saßen und sie fragte sich, welche Plätze wohl frei waren. Schließlich sah sie zu einer Schülerin in der ersten Reihe, die ihre blonden Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Im Nachhinein wusste Lily selbst nicht, was sie dazu bewegt hatte, zu ihr zu gehen, aber wer weiß, was passiert wäre, wenn sie es nicht getan hätte? „Hey.“ begrüßte sie die Blondine und wünschte sich ihre anfängliche Schüchternheit weg. „Ist neben dir ein Platz frei? Ich bin neu und… Naja, ich wollte nicht die ganze Zeit stehen.“ fügte sie mit einem unbeholfenen Lächeln dazu.
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