Kleines RPG: Die Kundschafter

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Kratos
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Kleines RPG: Die Kundschafter

#1

Beitrag von Kratos » Di 12. Dez 2017, 20:42

Wir schreiben das Jahr 40 VSY.
Die Klonkriege haben noch nicht begonnen, nicht einmal die Blockade von Naboo trübt den augenscheinlichen Frieden in der Galaktischen Republik.
Im Jeditempel auf Coruscant leben Jünglinge, Anwärter und Padawane, Jedi und Jedi-Meister mehr oder weniger friedlich gemeinsam. Die Zeit für tiefgreifende Ausbildungen in der Macht, Geschichte und Politik einzelner Planeten kann sich genommen werden.
Mitten in dieser Zeit des Friedens treten drei Padawane mit ihren Meistern eine Reise in die Unbekannten Regionen an, um eine neue Quelle für die Lichtschwertkristalle zu finden. Unterwegs erleben sie viele Abenteuer, und wenn sie zurückkehren, sollen sie anders sein, als sie es vorher waren ... und vielleicht auch einen völlig anderen Weg eingeschlagen haben...

Unsere Plätze sehen derzeit so aus:
3/3 Padawane vergeben
1/3 Jedimeister vergeben

Spieler:
@Karou
@Leia
@Kratos

Padawan:
Jaina Nabera- w- KratosAnzeigen
Spielername: Kratos
Charaktername: Jaina Nabera
Spezies: Mensch
Geschlecht: Weiblich
Alter: 16
Meister/Schüler: ? [Meister vergeben]
Aussehen: - 1,79m groß
- schlank
- lange Beine
- lange, braune Haare
- schmales Gesicht
- blaue Augen
- braune Jedi-Roben
Lichtschwertfarbe: blau
Kyrian Thrace -m- KarouAnzeigen
Spielername:  Karou
Charaktername:  Kyrian Thrace
Spezies:  Mensch
Geschlecht: männlich 
Alter: 17 Jahre
Meister/Schüler: Meister gesucht
Aussehen:  
- 1,92m groß
- blonde Haare
- dunkelbraune Augen 
- rechteckiges Gesicht
- schlank
- sportlich
- beige/braune Jediroben
Lichtschwertfarbe: blau
Tayet Bolera - w - LeiaAnzeigen
Spielername: Leia
Charaktername: Tayet Bolera
Spezies: Pantoranerin
Geschlecht: Weiblich
Alter: 15
Meister: ? {Gesucht!}
Aussehen: Tayets Körperbau ist dem eines Menschen sehr ähnlich, nur ihre blaue Haut ist ein deutlicher Unterschied zu der anderen Spezies.
- 1, 69 m
- schlanker Körper mit langen Beinen
- einige ausgeprägten Muskeln
- blaue Haut
- ovalförmiges, schmales Gesicht mit goldenen Bemalungen an der Wange und der Stirn
- braune Augen
- lange schwarze Haare
- trägt braune Jedi-Roben
Charakter:
- fröhlich
- freundlich
- hilfsbereit
- liebevoll
- verträumt
- ehrlich
- fleißig
Lichtschwertfarbe: grün
Jaina Nabera - Saal der tausend Quellen - Jeditempel - Coruscant; ansprechbar
Jaina ging zwischen den einzelnen Teichen auf und ab.
Die künstlich angelegten Springbrunnen, und die Wasserfälle beruhigten sie normalerweise. Normalerweise, wenn man ihr nicht gerade gesagt hatte, dass sie bald vor Meister Yoda und den Hohen Rat der Jedi gerufen würde.
Sie war gerade erst sechzehn, und ihren Meister hatte sie auch noch nicht lange - da durfte sie sich sicher wundern, was das anging. Vor allem jetzt, wo so viel passierte.
Jaina ließ sich versuchsweise nieder und unterschlug die Beine; sie schloss die Augen und atmete tief durch. Um sie herum nahm sie die Vibration des Lebens wahr, so kraftvoll und friedlich, wie die Melodie der Unendlichkeit, aber auch so unstet, wie ihre eigenen Gedanken.
Sie wollte sich in der Meditation versenken, aber ihre eigenen Gedanken verwehrten ihr den Zutritt in die Macht. Frustriert öffnete sie die Augen und starrte ins Wasser.
“After nourishment, shelter and companionship, stories are the thing we need most in the world.”
― Philip Pullman

Leia
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Re: Kleines RPG: Die Kundschafter

#2

Beitrag von Leia » Do 21. Dez 2017, 18:14

Spielername: Leia
Charaktername: Tayet Bolera
Spezies: Pantoranerin
Geschlecht: Weiblich
Alter: 15
Meister: ? {Gesucht!}
Aussehen: Tayets Körperbau ist dem eines Menschen sehr ähnlich, nur ihre blaue Haut ist ein deutlicher Unterschied zu der anderen Spezies.
- 1, 69 m
- schlanker Körper mit langen Beinen
- einige ausgeprägten Muskeln
- blaue Haut
- ovalförmiges, schmales Gesicht mit goldenen Bemalungen an der Wange und der Stirn
- braune Augen
- lange schwarze Haare
- trägt braune Jedi-Roben
Charakter:
- fröhlich
- freundlich
- hilfsbereit
- liebevoll
- verträumt
- ehrlich
- fleißig
Lichtschwertfarbe: grün


Tayet Bolera ~ Jeditempel | Coruscant ~ Saal der tausend Quellen
Bei Jaina Nabera


Tayet beobachtete schweigend das plätschernde Wasser, das aus einer kleinen Quelle in ein rundes Becken floss, wo es sich gleichmäßig verteilte. Sie genoss jeden Aufenthalt im Saal der tausend Quellen, da er ihr Ruhe und Kraft spenden konnte, sie aber auch gleichzeitig an die Natur draußen erinnerte. Jedes Mal, wenn sie die Chance hatte einen neuen Planeten zu sehen, nutzte sie diese gerne, auch wenn es nur für kurze Zeit war. Es war ihr eine Freude, andere Welten und Lebewesen zu sehen, denn das konnte man nicht damit vergleichen, nur von ihnen zu lesen. Doch als Padawan gab es keine Reisen aus purem Vergnügen und es gab immer Aufgaben, um die sie sich mit ihrem Meister kümmern musste. Sie fand es schön, etwas zu tun zu haben, weshalb sie sehr gespannt war, wieso sie mit ihrem Meister vor den Hohen Rat der Jedi gebeten wurde. Eigentlich war sie eine sehr selbstbewusste, junge Frau, doch kaum stand sie vor mehren Jedi-Meistern, war sie aufgeregt, auch wenn dies schon etwas besser geworden war. Sie atmete tief durch und versuchte ein inneres Gleichgewicht zu finden und ihre Gedanken beiseite zu schieben. Diese Ruhe im meist beschäftigten Alltag war eine gute Erholung. Sie wusste, dass manche Padawane ein Problem mit der Konzentration beim Meditieren hatten, aber sie selbst konnte davon nicht sprechen. Wahrscheinlich lag das daran, dass sie sowieso verträumt und mit den Gedanken oft an anderen Orten war.
Eine Bewegung in ihrer Nähe ließ sie aufmerksam werden und sie spürte klar und deutlich, dass sich noch jemand hier befand. Neugierig sah sie sich um und blickte zu einer anderen Padawanschülerin in ihrem Alter, die etwas frustriert dreinblickend auf dem Boden saß. Tayet betrachtete sie kurz und schließlich fiel ihr der Name des braunhaarigen Mädchens ein. »Guten Tag, Jaina.«, machte sie sich mit einem Lächeln bemerkbar und nahm neben ihr Platz. »Beschäftigt dich etwas? Du wirkst irgendwie… unruhig.« Ihr war bewusst, wie direkt sie war, doch wie sollte man weiter kommen, wenn man um das Wichtige herumredete?
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Karou
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Re: Kleines RPG: Die Kundschafter

#3

Beitrag von Karou » Fr 22. Dez 2017, 15:09

Spielername:  Karou
Charaktername:  Kyrian Thrace
Spezies:  Mensch
Geschlecht: männlich 
Alter: 17 Jahre
Meister/Schüler: Meister gesucht
Aussehen:  
- 1,92m groß
- blonde Haare
- dunkelbraune Augen 
- rechteckiges Gesicht
- schlank
- sportlich
- beige/braune Jediroben
Lichtschwertfarbe: blau


Kyrian Thrace ~ Jeditempel | Coruscant ~ Saal der tausend Quellen

Kyrian hatte schon eine Weile vergeblich versucht sich auf seine Meditation zu konzentrieren und betrachtete nun einen kleinen Springbrunnen.
Die innere Ruhe schien für ihn heute nicht erreichbar zu sein - wieder einmal. Es viel ihm schwer sie über Meditation zu erreichen. Um seine innere Balance zu finden brauchte er Training. Die Bewegung half ihm dabei einen klaren Kopf zu bekommen und besser zu denken.
Sein Meister hatte ihm aufgetragen so viel Zeit wie möglich im Saal der tausend Quellen zu verbringen und sich im Meditieren zu üben, doch es viel ihm noch immer schwer. Für das Gespräch vor dem Rat, an dem er und sein Meister später teilnehmen werden, wäre es gut gewesen vorher erfolgreich zu meditieren. Vielleicht hatte er noch genug Zeit für etwas Training- aber die Anweisung war gewesen zu meditieren, also würde er es auch dabei belassen müssen.
Seufzend schloss er die Augen für einen neuen Versuch. Doch noch ehe er seine Atmung völlig beruhigt hatte, hörte er eine Stimme schräg vor sich und weg war die Konzentration. Resigniert öffnete er seine Augen und strecke sich, bevor er in die Richtung blickte aus der die Stimme gekommen war. Tayet war es die gesprochen hatte, Jaina saß neben ihr auf dem Boden und sah wirklich so aus als ob sie etwas beschäftigte. Kyrian gab das Meditieren endgültig auf und hörte dem Gespräch der Mädchen zu.
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Jaina Nabera - Saal der tausend Quellen - Jeditempel - Coruscant, mit Tayet und Kyrian

#4

Beitrag von Kratos » Mo 15. Jan 2018, 12:42

Jaina blickte überrascht auf, und drehte den Kopf leicht. Eine andere Padawan, eine Pantoranerin, hatte sie angesprochen. Sie lächelte die hübsche, junge Frau an, und zuckte mit den Schultern, halb frustriert, halb gleichgültig.
Jetzt, wo sie sich ihrer Präsenz bewusst war, spürte sie auch den dritten im Bunde, der hier saß, und sich wohl ebenso mit der Meditation abmühte, wie sie selbst es gerade getan hatte.
Leise, um ihn in seinen Bemühungen nicht zu stören, wandte sie sich an Tayet. "Mein Meister und ich", begann sie flüsternd, und für eine Sekunde zögerte sie, weil sie sich nicht ganz sicher war, ob sie das anderen Leuten überhaupt erzählen durfte, verwarf diesen Gedanken dann jedoch wieder, "wir werden gleich vor den Hohen Rat gerufen", fuhr sie fort. Eine gewisse Hast lag in ihrer Stimme, als habe sie nur noch eine gewisse Anzahl an Worten, bis sie für immer verstummen würde. Jaina kannte diesen Tonfall an sich, sie hatte Angst und zugleich Hoffnung und alles zerriss sie. "Ich bin einfach etwas... nervös", schloss sie, und stellte fest, dass sie doch wieder lauter geworden war.
Entschuldigend drehte sie sich zu Kyrian um, und traf seinen dunkelbraunen Blick. Er hatte ihnen ohnehin zugehört.
"Und weshalb seid ihr beiden hier?", fragte sie schließlich.
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Karou
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Kyrian Thrace - Saal der tausend Quellen - Jeditempel - Coruscant, mit Tayet und Jaina

#5

Beitrag von Karou » Di 16. Jan 2018, 13:23

Kyrian betrachtet Jaina einen kurzen Moment-nervös traf ihr Auftreten sehr gut.
Er atmete tief ein und seufzte dann. „ Das Übliche- innere Balance suchen- Chaos finden und noch unausgeglichener als zu Beginn enden“, antwortete er ihr in leicht frustriertem Ton. „Strafarbeit ist meiner Meinung nach auch eine gute Beschreibung.“, er lächelte ihr aufmunternd zu, „ Teilweise glaube ich auch, dass mein Meister das Meditieren dazu einsetzt, mich einfach aus dem Weg zu haben.“
So nervös wie sie war, schien ihre Meditation wohl von genauso wenig Erfolg gekrönt gewesen zu sein, wie seine. Jaina tat ihm leid und er konnte sich vorstellen wie begeistert ihr Meister davon sein würde, wenn sie so zurückkehrte.
„Mein Meister und ich müssen heute auch vor den Rat treten. Es wird schon nichts Schlimmes sein, sonst hätte der Rat euch sofort zu sich bestellt. Trotzdem solltest du dich wirklich etwas beruhigen. Es sieht nicht unbedingt gut für deinen Meister aus, wenn du so aufgekratzt vor dem Rat erscheinst....“
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Denarya
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Adham Karava - Saal der tausend Quellen - Jeditempel - Courescant, zu den drei Padawanen

#6

Beitrag von Denarya » Do 15. Feb 2018, 20:59

Adham Karava – m – DenaryaAnzeigen
Spielername: Denarya
Charaktername: Adham Karava
Spezies: Mensch
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 42 Jahre
Schüler: Jaina Nabera [Kratos]

Aussehen: -1,92 groß
-breite Schultern, im Vergleich dazu schmaler Körperbau
-kantiges Gesicht
-breite Narbe am Kinn
-braune Augen
-braune, zum Zopf gebundene lange Haare
-beigefarbene und braune Roben

Lichtschwertfarbe: grün
Adham Karava - Saal der tausend Quellen - Jeditempel - Courescant, zu den drei Padawanen
Adham spazierte durch den Saal und dachte einmal mehr über den letzten Schlamassel nach, in den er sich selbst gebracht hatte. Dieser Schlamassel war vieles; brünett, aufmüpfig und zusammenfassend vor allem eines – Jaina. Er hatte einen Padawan bekommen, ein sechzehnjähriges Mädchen, und all das nur, weil er diese blöde Wette gegen Yoda verloren hatte. Man sollte wirklich nicht gegen diesen Jedimeister wetten, wenn einem seine Freiheit lieb war, oder seine Freizeit, genauer gesagt. Jetzt durfte er sich nämlich nicht nur mit dem Mädchen auf Aufträgen plagen, sondern musste ihr auch noch Training geben. Dass er das eigentlich gar nicht so schlimm fand, und sie sogar irgendwo mochte, ignorierte Adham gekonnt. Das tat nun wirklich nichts zur Sache.
Wie aufs Stichwort bog er um die nächste Ecke, und wen sah er da? Seine liebe Schülerin und zwei weitere Padawane. Gemütlich schlenderte er weiter auf die drei zu, und hörte ihr leises Tuscheln, gönnte ihnen aber die Privatsphäre – Meister mussten nicht alles wissen, er erinnerte sich nur zu gut an all die dummen Dinge, die er als Padawan ausgeheckt hatte. Naja, ein bisschen war er ja so geblieben. „Worüber tuschelt ihr drei denn?“
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Dvengar
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Loren Tarkona - Saal der Tausend Quellen

#7

Beitrag von Dvengar » Sa 14. Jul 2018, 23:07

Loren Tarkona Kairn – m - DvengarAnzeigen

Spielername: Dvengar
Charaktername: Loren Tarkona Kairn (Clannamen=„Stürmisches [Wetter], Dunkel/Schwarz“) in traditioneller Twi’lek-Weise: “Lorentar’konakairn“; im Alltag Meister Tarkona bzw. (Meister) Loren.

Spezies: Twi‘lek
Geschlecht: Männlich
Alter: 38
Schüler: Tayet Bolera

Aussehen:
Da Loren ein Twi’lek ist, hat er eine dunkelgrüne Hautfarbe, die zum Teil beinahe schon ins Schwarze übergeht. Seine Vergangenheit als Arenakämpfer führten zu seinem athletischen Körper mit breiten Schultern sowie sehr muskulösen Armen. Mit 2,20m ist er größer als die meisten Menschen. Seine Augen sind strahlend blau. Eine Besonderheit ist, dass Loren der rechte Lekku (Kopf-Tentakel) fehlt, welchen er in einem Arenakampf verloren hat. Da das obere Stück des Lekku eines Twi‘lek Teile des Gehirns beinhaltet, kämpft er seitdem damit, seine innere Balance zu finden. Sein Kleidungsstil besteht aus Jedi-Roben der Farbe braun, grau oder schwarz. Zu seltenen Gelegenheiten kann man ihn auch in weißen Roben sichten, was seine dunkle Hautfarbe noch betont.

Charakter:
- Friedlich, Friedliebend
- Überlegt
- Distanziert
- z.T. Aufbrausend
- Clever & für einen Jedi unkonventionell

Lichtschwertfarbe: dunkelviolett. Da er seit seiner Konstruktion des Lichtschwertes dieses allerdings nie in der Öffentlichkeit gezündet/eingesetzt hat, ist die Farbe seines Lichtschwerts unbekannt. Dies hält natürlich nicht von wilden Spekulationen über die Farbe insbesondere unter den Padawanen ab.

Besonderheiten:
Loren war ein Sklave, der als Arenakämpfer eingesetzt wurde, bevor er zu den Jedi kam. Der Rat der Jedi machte eine Ausnahme aufgrund seiner Machtsensitivität und erlaubte sein Training, obwohl er schon Anfang 20 war und eigentlich nur Kinder als Padawane trainiert werden dürften. Aufgrund seines abgetrennten (rechten) Lekkus hat er diverse Schwierigkeiten seine innere Balance zu finden. Es gibt Gerüchte, dass er der beste lebende Lichtschwertkämpfer sei, obwohl es hierfür keine Beweise gibt.
Loren Tarkona - Saal der Tausend Quellen
Eigentlich hatte Loren in der Abgeschiedenheit seiner Räume meditieren wollen. Die Ruhe dort half ihm häufig sich zu konzentrieren, was auch einer der Gründe war, warum er seine Padawan, Tayet Bolera, in den Saal der tausend Quellen geschickt hatte, damit sie dort meditieren solle. Sie schien sich in der Anwesenheit von Jedi-Meistern unwohl zu fühlen, was ihrer Konzentration nicht gerade zuträglich war. Doch heute würden sie beide all ihre Kraft brauchen, denn der Hohe Rat der Jedi hatte sie einberufen. Gerne hätte Loren Tayet mit ihrer Nervosität geholfen und sie dadurch beruhigt, dass er ihr sagte, warum sie einberufen wurden, doch auch er wusste den Grund für ihre Einberufung nicht. Waren die anderen Meister mit den Fortschritten ihres Trainings unzufrieden? Nein, das konnte es nicht sein. Sie war ja noch nicht lange seine Padawan und er hatte sie erst auf Drängen Mace Windus aus dem Jedi-Hilfskorps, in dem sie gelandet war, weil sie keinen Meister gefunden hatte, als seine Schülerin übernommen. Der Jedi-Rat würde sicher nicht nach einem Jahr befinden, dass er seinen Job als Meister schlecht gemacht hatte und sie wieder in das Hilfskorps stecken. Mit diesen Gedanken beschäftigt ging Loren zum dem Saal der Tausend Quellen. Vielleicht würde eine offenere Atmosphäre seine Gedanken beruhigen können.
Diverse andere Jedi kamen ihm auf den Gängen entgegen. Die meisten wussten ihre Kuriosität gut zu verbergen, der eine oder andere Jedi-Ritter und insbesondere die umhereilenden Padawane starrten ihn jedoch offen an. In den nun beinahe zwanzig Jahren, die er hier im Tempel unter den Jedi verbracht hatte, war es ihm nie möglich gewesen die Aura des Außenseiters zu verlieren. Das lag einerseits daran, dass er erst mit Anfang 20 in den Orden aufgenommen wurde und dann meist alleine von Mace Windu und Yoda selbst trainiert wurde. Somit war er in der Anfangsphase nie in den Kontakt mit den anderen Jünglingen gekommen. Später dann, als er seinen schnellen und steilen Aufstieg begonnen hatte, war er für die Jedi, die sich tiefgehend mit der Macht beschäftigten kaum von Interesse gewesen: Immerhin konnte er sich nicht mit mehreren Jahrzehnten des Intensiven Studiums alter Texte über die Macht brüsten und konnte somit nicht an den Diskussionen teilnehmen. Von denjenigen Jedi, die die Kunst des Kampfes studierten wurde er zum Großteil nur als Herausforderung und Kuriosität angesehen. Da er nie an einem der Turniere teilgenommen hatte, die zwischen den Jedi ausgefochten wurden, hatten die meisten ihn nie kämpfen sehen. Die, die es hatten berichteten davon, dass er außerordentliches Können zur Schau stellte, allerdings konnten sie seinen Kampfstil nicht beschreiben. Außerdem habe er in allen Kämpfen nie sein Lichtschwert benutzt. Als er den Titel des Jedi-Meisters verliehen bekam kamen noch Gerüchte dazu, er habe die legendäre Vaapad-Technik seines Meisters Mace Windu geschlagen. Die Jedi, die ihn heute abschätzten bestanden also aus einem Teil Bewunderer und einem Teil Jedi, die ihn zu einem freundschaftlichen Zweikampf herausfordern wollten, um zu sehen ob er wirklich so gut war, wie behauptet wurde. Doch Loren interessierte sich nicht für „freundschaftliche Zweikämpfe“ und dergleichen und hatte noch jede ausgesprochene Herausforderung abgelehnt. Somit war der heute ausnahmsweise in weiß gekleidete Jedi-Meister ein Mysterium für die meisten im Jedi-Tempel und auch für seine Padawan, die er in dem letzten Jahr nicht an sich herangelassen hatte. Ich will sie nicht auch noch mit meinen Problemen belasten…

Im Saal der Tausend Quellen angekommen suchte der Twi‘lek sich ein ruhiges Plätzchen und begann mit seiner Meditation. Das leise Stimmengewirr im Saal, das das leise Plätschern des Wassers leicht übertönte spiegelte die umherschwirrenden Gedanken in Lorens Kopf wider. Mit jedem Atemzug den er tat wurden diese Stimmen jedoch langsam leiser und leiser, bis sie nach einer kleinen Ewigkeit schließlich mit dem seichten Plätschern des Wassers verschmolzen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Da war sie: Vollkommene Stille. Das Wirr an Stimmen und Gefühlen war verschwunden. Auch das Rauschen des Wassers war für einen Augenblick verstummt. Loren schlug die Augen auf und sah für den Bruchteil einer Sekunde, die ihm wie eine Ewigkeit vorkam, dass alles Wasser im Saal aufgehört hatte zu fließen. Wie durch unsichtbare Hand für einen kurzen Augenblick angehalten. Doch dann war der Moment vorbei und es setzte seine endlose Reise durch den Saal fort. Loren stieß die Luft aus, die er instinktiv angehalten hatte und schüttelte den Kopf. Eine Sinnestäuschung, nichts weiter.
Er lauschte auf die Stimmen um sich herum und war erstaunt: Er musste wirklich in Gedanken versunken gewesen sein, dass er nicht gemerkt hatte, dass der Ort, den er sich zum Meditieren ausgewählt hatte, zwar außer Sicht aber doch direkt oberhalb des Platzes war, an dem sich seine Padawanin mit jemandem unterhielt. Normalerweise gab Loren nichts darauf, seine Schülerin während der Aufgaben zu stören, die er ihr übertrug. Doch heute war kein normaler Tag. Also machte er sich auf den Weg, sich dem Gespräch anzuschließen. Und während er ging merkte er wie seine Ruhe, die er vor wenigen Augenblicken gewonnen hatte, langsam dahinfloss. Als er ankam war er erstaunt, dass aus den zwei Gesprächspartnern ein kleines Grüppchen geworden war und einer der Gesprächsteilnehmer offensichtlich ein Jedi-Meister war. Dessen Name war Loren jedoch entfallen… Er hatte sich irgendwie nie die Namen der anderen Jedi merken können, die er nur im Vorbeigehen kennengelernt hatte. Und dieser Umstand schien ihm jetzt zum Nachteil zu gereichen. „Nun nun, was haben wir denn hier?“, fragte er in einem amüsierten Tonfall. „Eine Versammlung? Und ich wurde nicht eingeladen? Tayet als meine Schülerin hättest du mir von diesem geheimen Treffen erzählen sollen!“ Er grinste und drehte sich zu dem Jedi um der neben ihm stand: „Ich glaube wir sind uns noch nicht offiziell vorgestellt worden. Ich bin Loren Tarkona. Ich freue mich eure Bekanntschaft zu machen, Meister ….?“
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