Kleines Rpg: Fever

Hier ist Platz für Crossovers, kleine RPGs und nicht beendete Szenen.

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Nadelpelz
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Kleines Rpg: Fever

#1

Beitrag von Nadelpelz » So 10. Dez 2017, 13:31

Vor fünf Jahren brach das Fieber aus. Viele waren von dem Fieber betroffen und es gab viele Tote. Kein Mensch, der über 14 Jahre alt war überlebte und mit denen, die das Fieber überlebten, geschahen merkwürdige Dinge.
Nun sind sie Ausgestoßene und von der Gesellschaft verachtet. Im Kampf ums überleben, merken sie, dass nicht nur mit ihrem Äußeren etwas geschehen ist, seit dem Ausbruch des Fiebers.
Spieler:
@Nadelpelz
@Celedor

Charaktere:
Spieler: Nadelpelz
Name: Tilia Cora
Geschlecht: Weiblich
Alter: 13
Aussehen: Tilia ist normalgroß, dünn und wirkt manchmal auch zerbrechlich. Sie hat lange Arme mit normalgroßen, kräftigen Händen und dünne, normallange Beine. Ihre schulterlangen Haare sind glatt und von einem dunklen Braunton. In ihrem herzförmigen Gesicht ruhen normlgroße, hellblaue Augen und dünne, helle Lippen. Die haut des jungen Mädchens ist sehr hell und hat auf den Schultern und Teilen der Oberarme dunkle Pinkmentflecken.
An Kleidung besitzt Tilia nicht viel. Ein himmelblaues, langärmliges Kleid und ein Paar einfache Schuhe besitzt sie. Dazu ein einfarbiges Leinentuch.
Fähigkeiten: Das Mädchen hat die Fähigkeit, Tiere zu bändigen. Zwar kann sie nicht mit ihnen reden, dafür aber mit hilfe ihrer Gedanken dazu bringen zu tun was sie möchte. Anfangs ist diese Fähigkeit nur auf Kleintiere an zu wenden, doch später auch auf größere Tiere.
Vergangenheit: Mit drei Jahren wurde Tilia in ein Weisenhaus gebracht. Kurz vor ausbruch des Fiebers, von dem sie selber betroffen war, wurde sie von einer Familie adoptiert. Gegen Ende des Fiebers starben die beiden ältesten Söhne der Familie, die ihr die Schuld an der Krankheit und dem Tod der Beiden gab. Während des Fiebers änderte sich Tilias Augenfarbe von braun zu blau und auch die Pikmentflecken wurden erst jetzt sichtbar. Man brachte das achtjährige Mädchen wieder in das Weisenhaus. Seit dem Fieber gilt sie bei vielen als "Unglücksbringer" oder "Kind des Teufels".

Spieler: Nadelpelz
Name: Kaspar (Phönix)
Geschlecht: Männlich
Alter: 17
Aussehen: Kaspar ist kräftig gebaut und normalgroß. An seinem gesammten Körper sind Muskeln zu erkennen, die besonders an seinen Armen ausgeprägt sind. Seine Hände sind relativ groß. Die dichten, dunkelblonden Haare des Jungen sind kurz geschnitten und meist unordentlich. Er hat ein markantes Gesicht mit dichten Augenbrauen, unter denen sich dunkelbraune Augen befinden. Kaspars Haut ist leicht gebräunt. Besonders an den Armen kann man einige Narben erkennen, die von keinen Verletzungen stammen.
Zu dem Outfit des 17-jährigen gehören ein Paar Lederstifel, eine Lederhose, ein helles Hemd und einen dunklen Umhang. Dazu bestitzt er ein knapp 30cm langes Stilett, dass einen dreieckigen Querschnitt besitzt und dessen Klinge geschwärzt wurde.
Fähigkeiten: Kaspar kann das Feuer bändigen. Sobald er eine kleine Feuerquelle hat kann er es nach belieben formen.
Vergangenheit: Kaspar wuchs als drittes von sechs Kindern, in einer wohlhabenden Handelsfamilie auf. Er hatte Eine große Schwester, einen großen Bruder, zwei jüngere Schwestern und einen jüngeren Bruder. Nicht nur er selber wurde vom Fieber befallen, sondern auch seine ältere Schwester, die infolge der Krankheit starb. Nach dem Fieber war der zwölfjährige Junge nicht mehr so unversehrt, wie zuvor. Nun war sein Körper von einzelen narben bedeckt, die sich besonders an seinen Armen häuften. Seine unerklärlichen narben blieben nicht unbemerkt und bald schon verarmte seine Familie, bis selbst sie ihn mehr mit abscheu betrachteten. Nach einem Streit setzte er versehentlich das Haus in brannt, wobei er seine ungewöhnlichen Fähigkeiten bemerkte. Er war 16 Jahre alt, als seine Familie in den Flammen starb. Wie durch ein Wunder schaffte er es durch zu kommen, auf der Flucht vor Inquisitoren. Dabei war im so einige male auch seine neugewonnenen Fähigkeiten von nutzen, die er in dieser Zeit auch halbwegs zu kontrolieren lernte.

Spieler: Celedor
Name: Æthelstan Culbert
Geschlecht: männlich
Alter: 14
Aussehen: Æthelstan ist eher zierlich aber dennoch recht gross und nicht wirklich schwach für sein Alter. Er hat lange Arme und Beine, welche auch recht schlank sind, was ihn manchmal etwas unnatürlich aussehen lässt. Er hat hellblaue, Brustlange Haare, die, wenn sie dem Licht ausgesetzt sind, leicht funkeln Auch sieht es dann aus, als würden sie in den verschiedensten Farben des Wassers fliessen. Er trägt meistens dunkelblau bis grau, oft auch gemischt. Seine Kleider sind vorwiegend aus Leinen. Seine Haut ist leicht blass und seine Lippen zierlich. Seine Augen hingegen sind tiefblau und wenn man in sie hineinschaut, ist es, als ob man in einen tiefen See hineinschauen würde.
Fähigkeiten: Er kann Wasser bändigen, nicht heilend, aber er kann es bewegen und kann dem Wasser auch eine Festigkeit geben, dass die Oberflächenspannung selbst dann noch besteht, wenn es aus dem Teich, See oder andere Wasserformungen ist. (So wie in Avater)
Vergangenheit: Æthelstan hatte schon seit seiner Geburt blaue Augen, doch sie waren eher hellblau und hatten noch einen grau/braunton in sich, somit waren sie nicht wirklich auffällig. Was aber an ihm auffällig war, dass er sich sehr zum Wasser hingezogen fühlte und auch sein Körperbau, welche ihm im Wasser von Vorteil war, allerdings nicht normal war. Als er das Fieber bekam, hat man es zu Beginn noch nicht gemerkt, da er immernoch weiter bei Wassern war, nur öfters. Mit der Zeit haben sich allerdings seine Haare verändert, sie wurden mehr zu Wasser als sie noch Haare waren. Auch wurden seine Augen tiefblau, nur langsam, doch mit der Zeit erinnerten sie mehr an einen See, als an den Felsen, an den sie vorher erinnerten. Als es auffiel, dass er nicht mehr normal war, wurde er von seinem zu Hause weggeschickt und lebt nun in einer kleinen Hütte am Rande einer verlassenen Siedlung im Wald. Neben der Siedlung ist ein kleiner See und ein Bach.

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Re: Kleines Rpg: Fever

#2

Beitrag von Celedor » So 10. Dez 2017, 16:14

Ich sehs kommen, sie wird ein schwarm vögel auf die gegner schicken xD

Ist das so in Ordnung?

Spieler: Celedor
Name: Æthelstan Culbert
Geschlecht: männlich
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Aussehen: Æthelstan ist eher zierlich aber dennoch recht gross und nicht wirklich schwach für sein Alter. Er hat lange Arme und Beine, welche auch recht schlank sind, was ihn manchmal etwas unnatürlich aussehen lässt. Er hat hellblaue, Brustlange Haare, die, wenn sie dem Licht ausgesetzt sind, leicht funkeln Auch sieht es dann aus, als würden sie in den verschiedensten Farben des Wassers fliessen. Er trägt meistens dunkelblau bis grau, oft auch gemischt. Seine Kleider sind vorwiegend aus Leinen. Seine Haut ist leicht blass und seine Lippen zierlich. Seine Augen hingegen sind tiefblau und wenn man in sie hineinschaut, ist es, als ob man in einen tiefen See hineinschauen würde.
Fähigkeiten: Er kann Wasser bändigen, nicht heilend, aber er kann es bewegen und kann dem Wasser auch eine Festigkeit geben, dass die Oberflächenspannung selbst dann noch besteht, wenn es aus dem Teich, See oder andere Wasserformungen ist. (So wie in Avater)
Vergangenheit: Æthelstan hatte schon seit seiner Geburt blaue Augen, doch sie waren eher hellblau und hatten noch einen grau/braunton in sich, somit waren sie nicht wirklich auffällig. Was aber an ihm auffällig war, dass er sich sehr zum Wasser hingezogen fühlte und auch sein Körperbau, welche ihm im Wasser von Vorteil war, allerdings nicht normal war. Als er das Fieber bekam, hat man es zu Beginn noch nicht gemerkt, da er immernoch weiter bei Wassern war, nur öfters. Mit der Zeit haben sich allerdings seine Haare verändert, sie wurden mehr zu Wasser als sie noch Haare waren. Auch wurden seine Augen tiefblau, nur langsam, doch mit der Zeit erinnerten sie mehr an einen See, als an den Felsen, an den sie vorher erinnerten. Als es auffiel, dass er nicht mehr normal war, wurde er von seinem zu Hause weggeschickt und lebt nun in einer kleinen Hütte am Rande einer verlassenen Siedlung im Wald. Neben der Siedlung ist ein kleiner See und ein Bach.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#3

Beitrag von Nadelpelz » Mo 11. Dez 2017, 16:18

Tilia | Vor dem Weisenhaus
Tilia saß vor dem Weisenhaus, in dem sie aufgewachsen war. Die Sonne schien hoch am Himmel und das Mädchen war heilfroh, dass sie einen halbwegs schattigen Platz gefunden hatte, von dem sie nicht gleich vertrieben wurde. Die anderen Kinder hatten sich wo anders getummelt. Sie knabberte an einem trockenem Brotknust, als sie von etwas hartem am Bein getroffen wurde. Erschrocken hob das Mädchen ihren Kopf und sah zu einer Gruppe in ihrer Nähe. Ein paar Jungs waren in Gelächter ausgebrochen, ein Mädchen zog eine hämische Grimasse. Tilia sah sich nach dem Gegenstand um, der sie getroffen hatte und entdeckte einen Stein, mit dem sie vermutlich abgeworfen worden war. Ein klackern neben ihr ließ sie zusammenfahren. Ein weiterer Stein war gegen die Hauswand neben ihr geflogen und hatte ihre Schulter nur knapp verfehlt. Wütend sprang sie auf und wäre am liebsten auf die Verantwortlichen los gegangen, entschied sich jedoch anders. Sie hatte eh keine Chance und es wäre fast schon selbstmord gewesen. Die dreizehnjährige konnte sich kaum noch an etwas anderes erinnern. Immerzu wurde sie gehänselt und geärgert, nur weil sie angeblich anders war. Ein schlaksiger Junge in ihrem Alter nahm einen neuen Stein in die Hand, da drehte Tilia sich um und rannte um das große Gebäude, die gepflasterte Straße entlang. Das Weisenhaus lag nahe dem Zentrum der kleinen Stadt und um aus der heraus zu kommen dauerte es eine Weile. Trotzdem rannte sie einfach weiter, fest entschlossen sich an diesem Mittag nicht mehr ärgern zu lassen. Ihre Schritte hallten auf dem steinernen Untergrund. Nur wenige Leute waren unterwegs und die die ihr begegneten machten ihr ohne zu zögern Platz. Das war wohl das einzige gute daran, dass sie von allen so verachtet wurde.
Keuchend sackte sie neben einem Hauseingang zu Boden. Sie war so schnell gerrant wie sie konnte und nun brauchte sie eine Pause. Tilia lehnte ihren Kopf an die Hauswand und schloss die Augen. Sie fühlte sich einsam und zurückgelassen. Als sie ihre Augen wieder öffnete, entdeckte sie einen kleinen Vogel, der nicht weit von ihr auf dem Boden herumhüpfte. Er wirkte so friedlich und schien überhaupt keine Angst vor ihr zu haben und zeigte auch keinerlei Verachtung ihr gegenüber. Es war ein so unschuldiges Wesen. Aufeinmal sehnte sich das braunhaarige Mädchen nach Gesellschaft. Um den Vogle nicht zu verscheuchen rührte sie sich nicht. Komm her kleiner Vogel dachte sie und betrachtete das kleine Geschöpf. Sie wollte nicht das es wieder verschwand. Der Vogel drehte sich zu ihr und musterte sie ihrerseits aus seinen kleinen Knopfaugen. Es hüpfte ein Stück näher und verharrte dann wieder. Tilia sah das Geschöpf mit großen Augen an, sie konnte sich nicht daran erinnern, dass ein Vogel jemals so zutraulich war. Wie aus einem Instinkt streckte sie langsam ihre Hand aus. Komm her kleiner Vogle. Ich tue dir nichts. dachte sie wieder. Der Vogel legte den Kopf schief und hüpfte wieder näher. Die 13-jährige hielt gespannt ihren Atem an, ihre Umgegung und der Grund, warum sie überhaupt hier war, hatte sie follkommen vergessen.
Der Vogel hüpfte noch näher und landete, mit einem kurzen Flügelschalgen, auf ihrer ausgestreckten Hand. Erschrocken zuckte sie zurück, woraufhin der Vogel davon flog. Die Braunhaarige stprang auf und sah dem kleinen Vogel hinterher.

Kaspar (Phönix) | Nahe am Wald

Kaspar saß, an einen Baum gelehnt, neben einem Bachlauf. Das Gesicht gen Himmel gerichtet, mit geschlossenen augen döste er im Schatten leicht. Neben ihm lag ein Stoffbeutel, in dem sich einige Brotstücke und getrocknetes Fleisch befanden. Ein leichter Wind brachte die Blätter über ihm zum rascheln. Er öffnete die dunkelbraunen Augen und betrachtete den wolkenlosen Himmel. Wärend er herzhaft gähnte, griff er nach seiner Wasserflasche. Er setzt sie an seine Lippen und hielt inne. Mit leicht gerunzelter Stirn hielt er die Flasche neben sich und drehte sie um. Schon wieder leer? er seufzte und füllte die leere Flasche an dem Bachlauf mit Wasser auf, trank einen Schluck von dem kühlen Wasser. Aus dem Stoffbeutel holte er sich ein Stück Fleisch, dass er aß, wärend er wieder in den Himmel sah.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#4

Beitrag von Celedor » Mo 11. Dez 2017, 18:31

Æthelstan | Verlassene Siedlung in der Nähe des Sees

Æthelstan war, wie so oft, im See am schwimmen, er liebte das Wasser. Er liebte es, darin umher zuschwimmen, sich darin zu bewegen und seitdem er von zu Hause wegging, scheint es, als würde es ihm noch leichter fallen, im Wasser zu sein. Es fühlte sich sogar so an, als könnte er länger unter Wasser bleiben.
Æthelstan steigt aus dem Wasser und hält sich an einer Wurzel fest "Sosehr ich das Wasser auch liebe, es nervt, wenn es danach noch so lange an mir herabtropft..." genervt versucht er, spasseshalber, dem Wasser zu befehlen, zurück in den See zu gehen. Er dachte nicht, dass es funktioniert und ist deshalb umso mehr überrascht, als er bemerkt, dass er völlig trocken war. "War das etwa ich?"
Er stempelt es als Zufall ab und geht wieder in das Haus, das er bezogen hat.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#5

Beitrag von Nadelpelz » Mo 11. Dez 2017, 18:58

Tilia | Zum Weisenhaus
Noch ganz verwirrt, was dort eben passiert war, ging Tilia zurück zum Weisenhaus. Sie wusste nicht, was dort geschehen war. Warum war der Vogle so zutraulich gewesen? Vielleicht war der Vogel aber auch nur mal in Gefangenschaft gewesen. Das Mädchen schüttelte den Kopf und ging zurück, zum Weisenhaus. Das sie dort egrade noch gehänselt worden war, hatte sie wieder ganz vergessen. Erst als sie die Gruppe wieder sah, wie sie gegenüber dem Gebäude saßen und sich wie die ratten tumelten. Ihr wurde schlecht und Wut kochte wieder in ihr auf. Sie würde diesen idioten so gerne es heimzahlen aber sie war zu schwach und machtlos. Möglichst unauffällig schlich sie sich zum Eingang und betrat das Weisenhaus. Um diese zeit waren die meisten Kinder irgendwo unterwegs und kamen erst wieder, wenn es etwas zu Essen gab aber das war Tilia ganz recht, so hatte sie wenigstens ihre ruhe. Sie ging in ihr Zimmer, das sie sich mit drei jüngeren Mädchen teilte, eines der wenigen Zimmer, die nicht zu den Gruppenräumen gehörten und für die "Sonderlinge" gedacht waren. Sie setzte sich auf das harte Bett und starrte einen Moment an die Wand, bis sie eine Spinne entdeckte. Sie nahm das kleine Tier auf die Hand und betrachtete es, wie es ihr flink über die Hand rannte und versuchte zu entkommen. Die Braunhaarige wünschte sich, dass das Insekt keine Angst mehr vor ihr hatte und wollte nicht alleinegelassen werden. Die Spinne blieb abrupt stehen und find, nach kurzem warten, an ein Netz zu bauen. Tilia setzte die Spinne zurück an die Wand und erwartete, dass sie weglaufen würde, doch sie blieb dort und fing wieder an ein Netz zu bauen. Die 13-jährige runzelte kurz die Stiern und ließ dann die Spinne, Spienne sein.

Kaspar (Phönix) | Nahe am Wald
Nachdem der Junge sein Fleisch gegessen hatte, stand er auf und sah sich kurz um. Er hatte hier nur kurz Rast gemacht und wollte nun wieder weiter. Er hatte schon eine Weile nichts mehr von den Inquisitoren gesehen aber wer wusste schon, ob sie seine Fährte bereits wieder aufgenommen hatte? Er hob seinen Beutel vom Boden auf und hänge ihn sich über die Schulter, bevor er weiter dem Bachlauf folgte. Er wusste nicht, wohin ihn der Weg führen würde aber das machte nichts, solange er am Leben blieb, war ihm so ziemlich alles recht. Mit festem schritt ging Kaspar über das Gras.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#6

Beitrag von Celedor » Mo 11. Dez 2017, 19:21

Æthelstan | Verlassene Siedlung in der Nähe des Sees

Æthelstan geht zurück ins Haus und macht sich eine Suppe. Als sie fertig ist, setzt er sich an einen morastigen Tisch und stellt die Schale darauf. Da er aber nicht wirklich Lust auf essen hat, spielt er noch ein bisschen mit dem Löffel in der Suppe, allerdings bewegt sich diese ein bisschen stärker, als normal. Vorsichtig hebt er seine Hand und die Suppe hebt sich ebenso und bleibt erhoben, solange wie er die Hand erhoben hat. Auch wenn er die Hand nach links hält, bewegt sich die Suppe leicht nach links. Dasselbe geschah, als er die Hand nach rechts bewegte. Verwundert rückte er leicht mit dem Stuhl zurück, bevor er mit den Schultern zuckte und die Suppe ass.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#7

Beitrag von Nadelpelz » Mo 11. Dez 2017, 20:09

Kaspar (Phönix) | Nahe am Wald
Kaspar folgte dem Gewässer eine ganze Zeit lang. Der Wald blieb dabei immer in sichtweite und bot ihm, im Notfall, einen schnellen Fluchtweg. Eine Wolke schob sich vor die Sonne. Es dauerte nicht lange, bis ihm fröstelte und er sich seine Jacke enger um de4n Körper schlang. Sein Blick schweifte über das Gelände und als er niemanden sehen konnte, beschloss er ein Feuer zu machen. Aus dem wald holte er ein paar trockene Stöcker, mit dessen Hilfe er ein kleines Feuerchen machte, das er in die Luft erhob. Kaspar ging weiter, immer ein offenes Auge auf seine Umgebung gerichtet, nicht das noch jemand das schwebende Feuer sah, das ihn wärmte. Obwohl es ihm eigentlich egal war, schließlich konnte niemand ihm etwas anhaben.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#8

Beitrag von Celedor » Mo 11. Dez 2017, 22:46

Æthelstan | Verlassene Siedlung in der Nähe des Sees

Als Æthelstan die Suppe fertig gegessen hatte, nahm er diese heraus zum See und setzte sich hin, sodass seine Füsse im Wasser planschten. Anschliessen hielt er die Schüssel aus und konzentrierte sich und ohne grosse Anstrengung ging Wasser in die Schüssel und putzte sie sauber.
Zufrieden über die schnelle Arbeit und darüber, dass er nun endlich weiss, was seine neue Fähigkeit kann, geht er wieder hinein.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#9

Beitrag von Nadelpelz » Di 12. Dez 2017, 18:46

Kaspar (Phönix) | Nahe am Wald -> In den Wald

Kaspar war noch nie wirklich in dem Wald gewesen. Er hatte es bissher eigentlich noch nie soweit geschafft, obwohl es hier immer recht sicher schien. Der Bach machte einen Knick und floss ein Stück in den Wald hinein. Ohne groß zu zögern folgte er ihm, was sollte er sonst auch machen? Er hatte kein besonderes Ziel und solange er den Inquisitoren nicht in die Quere kam, war ihm auch ziemlich egal, wo er hin ging. Mit dem kleinen Feuer an seiner Seite betrat er den Wald. Hier war ein leises rascheln von Blättern und vielen weiteren Geräuschen des Waldes zu hören, dazu das leise Knistern der Flammen. Sein Weg, neben dem Bachlauf, führte den Jungen weiter ins Unbekannte.
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Re: Kleines Rpg: Fever

#10

Beitrag von Celedor » Di 12. Dez 2017, 21:36

Æthelstan | Verlassene Siedlung in der Nähe des Sees

Als er wieder drinnen war, merkte Æthelstan, dass seine Wasservorräte aufgebraucht sind. Alsbald ging er wieder hinaus, diesmal mit mehreren Wasserflaschen, setzte sich an den Rand des Sees und liess Wasser die Flaschen füllen. Zufrieden schaute er dem Treiben zu
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