Story, Setting und Steckbriefannahme

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Alain
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#11

Beitrag von Alain » Mo 4. Dez 2017, 08:12

Miep miep.
More sacrifices to the Lord! \(°-°)/
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Spielername: Alain
Charaktername: Nethan Kayne
Geschlecht: Männlich
Alter: 37 Jahre
Stand: Adliger | Lord von Rosehall
Beruf: Momentan Botschafter im Namen des Lords von Kayne’s Hall
Wohnort: Eigentlich Festung Rose | Momentan eine Stadtvilla in Greatfall
Herkunft: Kayne’s Hall

Aussehen: Nethan ist mittelgroß und schlank. Gerade im Brust - und Bauchbereich kann man zwar deutliche Muskeln erkennen, doch als tatsächlich breit kann man ihn nicht beschreiben. Er wirkt gut trainiert, aber mehr auch nicht. Was Nethan so sehr hervorstechen lässt ist, rein körperlich gesehen, viel eher die Eleganz, mit der er sich bewegt, und seine generell vornehme Haltung. Er ist niemand, der die Schultern hängen lässt oder wie ein Schluck Wasser in der Kurve dasteht. Er wirkt somit oft etwas größer, als er tatsächlich ist, aber auch nicht selten so, als würde er auf andere herabblicken.
Nethan hat feine, eher feminine Gesichtszüge, generell wirken die Konturen seines Gesichts eher weich. Seine Augen sind grün, sehr grün sogar, wie auffallen wird, wenn man näher hinsieht. Soll heißen: Die Farbe ist nicht mit Grau oder Braun gemischt, es ist tatsächlich reines Grün. Nethan hat recht dunkle, dichte Wimpern und ordentliche, schmale Augenbrauen, die ein wenig dunkler sind, als seine ca. hüftlangen, goldblonden Haare. Letztere trägt er meist hochgesteckt oder zu einem Zopf, wobei bei beiden Varianten einige Strähnen herausfallen und sein Gesicht umrahmen.
Nethans Kleidung ist vornehm und von sehr guter Qualität, allerdings meist in gedeckten Farben gehalten. Ein typisches Outfit besteht aus Weiß und Schwarz, meist mit einem einzigen, farblichen Akzent -- oft nutzt Nethan dafür einen Umhang.
Er hat einige Narben auf dem Rücken, die entweder von Peitschen oder Gürtelschlägen kommen, nicht selten sieht man leichte Einkerbungen in der Haut, in diesem Fall von Gürtelschnallen.

Nethan.
Waffen: Nethan ist ein hervorragender Schwertkämpfer und führt ein Schwert, das schon lange im Besitz seiner Familie ist, charakteristisch also auch mit ihrem Wappentier verziert. Es trägt den treffenden Namen ‘Schlangenbiss.’

Charakter: Nethan ist ein sarkastischer, zynischer Charakter, aber auch jemand, der alle Vergnügungen des Lebens genießt. Er mag die Gesellschaft, die Kirche und Menschen an sich verachten, doch er ist auch ein Freund der schönen Dinge, wie Musik und Poesie. Nethan liebt schöne Frauen und schöne Männer -- und sie ihn -- ist ein hervorragender, charismatischer Gastgeber und wunderbarer Sänger. Er spielt einige Instrumente, verbringt seine Freizeit oft mit Empfängen oder aber in seiner Bibliothek.
Er ist Atheist und liebt die aufklärerischen Ideale, wünscht sich nichts mehr als eine Welt, die ohne Glauben, oder zumindest ohne Religion, existieren kann. In seinen Augen geschehen im Namen irgendeiner Gottheit viel zu viele schreckliche Dinge, als dass man dieser Bedrohung der Menschlichkeit weiterhin gestatten dürfe, ungehindert zu existieren.
Dieser Umstand, sein Mitgefühl, auch, wenn ihn etwas nicht selbst betrifft, deutet darauf, dass Nethan weitaus weniger kühl oder indifferent den Menschen gegenüber ist, als er es gerne wäre.
Würde man sein Leben aus kirchlicher Sicht beschreiben, wäre ‘sündhaft’ wahrscheinlich das treffende Wort. Nethan ist recht offen, sofern es die Vorsicht erlaubt, wobei er es hierbei als wichtiger Lord viel leichter hat, als ein gemeiner Bürger, bisexuell und hat den körperlichen Freuden sicherlich nicht abgeschworen. Ebenso liebt er gutes Essen und noch viel mehr, guten Wein. Ausschweifende Feste voller Musik, Tanz, Poesie und guter Gespräche scheinen sein ideales Lebensumfeld zu sein und sollte man den Lord bei guter Laune erwischen, wird er all dies gerne mit seinen Freunden und Gästen teilen.
Nethan ist bei alledem sicher vieles, aber nicht untätig oder faul. Im Gegenteil: er ist ein politisches Genie, einmal im Leben ganz der Sohn seines Vaters, wenn auch mit mehr Mitgefühl als Lord Inris es wohl je haben wird. Er ist ein guter Redner und schafft es beinah spielend, Andere von sich zu überzeugen. Dabei schneidet er allerdings auch gerne mal kontroverse Themen an, die nicht jedem gefallen.
Nethan ist die Meinung anderer aber eigentlich egal. Er sagt, was er denkt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Manchmal ist er brutal ehrlich, manchmal ein sehr geschickter Lügner. Es kommt immer darauf an, was ihm gerade von größerem Nutzen ist.
Er ist humorvoll und weltoffen, nur Religion ist, wie erwähnt, ein schwieriges Thema bei Nethan, aufgrund seiner starken, wirklich sehr starken, Abneigung.
Er ist ehrgeizig und handelt nicht immer unbedingt für das größere Wohl. Tatsächlich kann er über Leichen gehen, wenn er etwas wirklich will und man sollte nie den Fehler machen, Nethan zu unterschätzen. Wenn man seinen Respekt und seine Loyalität erstmal verdient hat, muss man zwar keinen Verrat seinerseits fürchten, denn er hat ein treues Herz, doch auf gelegentliche, subtile Manipulationen sollte man dennoch achten.
Im Grunde hat der Lord ein gutes Herz und versucht, zumindest einen Teil seines privilegierten Lebens mit Anderen zu teilen. Er spendet oft anonym, allerdings eher an Einzelpersonen, denen er vertraut, als an die Kirche an sich. Anonym bleibt er dabei deswegen, weil er keine Anerkennung dafür will, und sich selbst auch gut genug kennt, um zu wissen, dass das früher oder später einer seiner Gründe werden würde, wenn man ihn dafür loben würde. Er ist also auch durchaus ehrlich zu sich selbst, zumindest in manchen Belangen.
Charakteristische Zitate: „Flashes of frailty and thoughts of red doors
Climb from the dirt to the skies
Bloodlines that failed me compel nothing more
Ambition it burns in my eyes

Cast beyond duty and passed through the scorn
Voices that warn the discreet
Whisper of beauty that’s born of the storm
And the tremors of eight thousand feet.“
[Miracle of Sound ; Mother of Flame]

„I hate people who blame the devil for their own shortcomings
and I hate people who thank God when things go right.“
[Voltaire ; God Thinks]

„Why would you think God needs your dirty money if he wants to start a holy war?“
[Voltaire ; God Thinks]

„No, I don't like or dislike you. I nothing you.“
[someecards]

„There is only one way to avoid criticism:
do nothing
say nothing
and be nothing“
[Aristoteles]

„Your opinion of me does not define who I am.“

„Wine never disappoints.“

„I think I'd do better on my own. No friends, no fights. Just me, alone.“

„I'm sorry I hurt your feelings when I called you stupid. I really thought you already knew.“
[someecards]

„The winds that my father rode, will never fill my sails.“
[Miracle of Sound ; His father's son]

„It's not what I didn't feel, it's what I didn't show.“
[Maroon 5 ; Misery]

„Our most dangerous enemies are the ones we never knew we had.“
[Gossip Girl]

„If you're going to rebel do it with purpose.“

„Some things never rest in peace.“

„You say I'm wearing too much black, but all I hear is, I look great.“

„I'd say got to hell, but I never want to see you again.“
[Sylvia Plath]

„Hopes and dreams are like teardrops in the rain. They get lost in reality.“

„The Problem is not the problem. The Problem is your attitude towards the problem, do you understand?“
[Jack Sparrow]

„If you can't be happy at least you can be drunk.“

„Though my soul may set in darkness,
it will rise in perfect light,
I have loved the stars too fondly,
to be fearful of the night.“
[Sarah Williams ; The Old Astronomer to his pupil]

„I "have never failed in kindness"? No, we lived too high for strife,--
Calmest coldness was the error which has crept into our life.“
[Sarah Williams ; The Old Astronomer to his Pupil]

„Hate to twist your mind but God ain't on your side.“
[A7X]

„I know very little about acting. I'm just an incredibly gifted faker.“
[Robert Downey Jr.]

„Be a voice, not an echo.“

„No reason to stay is a good reason to go.“

„I'm surrounded by idiots.“
[Scar ; The Lion King]

„"People?" As though she'd never heard of such a thing. "They're like dolls. Plastic and shiny and fake."“
[Dia Reeves ; Slice of Cherry]

„Emotional abuse is just as bad as physical abuse. Worse! You can heal broken bones; you can't heal a broken mind.“
[Dia Reeves ; Bleeding Violet]

„A lion doesn't concern himself with the opinions of a sheep.“
[Tywin Lannister ; A Song of Ice and Fire]

„Alcohol may be man's worst enemy ; but the bible says 'love your enemy'“
[Frank Sinatra]

„You have the power to say 'This is not how my story will end.'“

„Right now, you annoy me. Every breath that you draw in my presence annoys me. So here's what I want you to do: I want you to leave my presence.“
[Cersei Lannister ; A Song of Ice and Fire]

„More wine.“
[Cersei Lannister ; A Song of Ice and Fire]

„Pour the Lady Sansa some wine.“
„I am not thirsty, Your Grace.“
„So? I didn't offer you water.“
[Cersei Lannister (and Sansa Stark) ; A Song of Ice and Fire]

Vorgeschichte: Nethan wuchs als zweiter Sohn von Lord Inris Kayne und Lady Maelys Kayne in Kayne’s Hall in der Festung Rose auf. Er war seiner Zwillingsschwester Miranda schon immer sehr nah, doch trotz der privilegierten Umstände der Familie, kann man seine Kindheit nicht als glücklich betrachten.
Nethan litt schon immer sehr unter seinem strengen Vater, sie hatten nie wirklich eine gute Beziehung. Auch seinen Geschwistern war er, abgesehen von Miranda, nie sonderlich nahe, dafür verbrachte er aber sehr viel Zeit mit seiner Mutter, zu der er ein stets liebevolles Verhältnis hatte.
In ihren jugendlichen Jahren verliebten sich Nethan und Miranda in einander und begannen ein, natürlich heimliches, Verhältnis, das im Grunde bis heute andauert. Es kursieren zwar einige Gerüchte um die Kayne-Zwillinge, allerdings wurde davon nie etwas tatsächlich bestätigt.
Umso schwerer traf es Nethan natürlich, als seine Schwester heiraten und Kayne’s Hall verlassen musste. Sie versuchten dennoch, sich regelmäßig zu sehen und haben vier gemeinsame Kinder, ihre drei Söhne gibt Miranda allerdings als die Kinder ihres Mannes aus. Falls jemand dahinter gekommen ist, so wagt es zumindest niemand, öffentlich davon zu sprechen.
Ihre gemeinsame Tochter, Marina Hall, wird als Nethans Bastardtochter, allerdings von ihm anerkannte Erbin, vorgestellt.
Nethan wurde, dank seines politischen Geschicks, schon in jungen Jahren Lord von Rosehall. Obwohl er einen älteren Bruder hat, ist es recht wahrscheinlich, dass sein Vater ihn als Erben einsetzen wird -- auch, wenn sie nachwievor nicht besonders gut miteinander klarkommen.
Seit ein paar Monaten hat er eine Affäre mit dem Kommandanten seiner Leibgarde, Logan Hall.
Vor ca. einem Monat ist Nethan nach Greatfall aufgebrochen, um dort im Namen seines Vaters inoffizielle Verhandlungen zu führen.

Eltern: Lord Inris Kayne ; Lady Maelys Kayne
Geschwister: Miranda Leonel ; Nevan Kayne [Alain] ; Inris II Kayne
Kinder: Azriel Leonel [Alain] ; Niall Leonel ; Marcyn Leonel ; Marina Hall
Partner: Logan Hall [Kratos]
Sonstige Verwandte: Jael Leonel [Schwager]
Tiere: Nethan hat einige Pferde, sein Lieblingspferd allerdings ist sein schwarzer Hengst Fel (lat. Gift), ein höchst temperamentvolles und schwieriges Pferd.
Besonderheiten://
»Never forget, Caragor Nr. 3, 2k18«
~
Don't dare let her tremble alone,
For the Witcher, heartless, cold, paid in coin of gold,
He comes, he'll go, leave naught behind,
But heartache and woe.

~
Ava.
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#12

Beitrag von Celedor » Di 5. Dez 2017, 08:48

hallöle ^^

ich dachte, ich meld mich auch mal hier an.
Beim Charakter habe ich mir gedacht, ich spiel nen Langbogenschützen nach englischem Vorbild, mit all seinen Vor- und Nachteilen (auf Entfernung in der Lage, mehrere Ritter auszuschalten, im Nahkampf so gut wie tot)
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Spielername: Celedor
Charaktername: Ælfstan
Geschlecht: Männlich
Alter: 20
Stand: Dritter Stand
Beruf: Bauer
Wohnort: Erythia
Herkunft: Erythia

Aussehen: Gross gewachsen (etwa 1.80m), sehr kräftige Arme und Schultern (vorwiegend Schultern) von dem jahrelangen Bogentraining, strohblondes Haar, leicht mager, blaue Augen
Waffen: Englischer Langbogen (ich weiss, es gibt hier kein England...)

Charakter: Eher verschlossen, die Politik interessiert ihn nicht gross, solange sie Ihn in Ruhe lassen. Möchte einfach nur mit dem Bogen Nahrung für seine Frau Jagen und seinen Hof bestellen, in Ruhe, ohne irgendwelche Eindringlinge
Charakteristische Zitate:
Vorgeschichte: Er wurde schon früh von seinem Vater, der in der Armee Bogenschütze war, an den Bogen gewöhnt und ist somit nun auch sehr routiniert. Er trainiert täglich und ist auch immer wieder am Pfeile machen, die vorhandenen am überprüfen usw. Mittlerweile kann er auf eine grössere Distanz gut einige Ritter ausschalten, doch, wie ein Bogenschütze in der Regel ist, hat er keine Rüstung und sobald er in einen Nahkampf verwickelt wird, ist er der gejagte. Er hat zwar ein Sax, aber das hilft ihm gegen einen Ritter nicht.
Wo war ich? ach ja, bei der Vorgeschichte.
Edwin hat den Hof zusammen mit seinem Vater behütet und die meisten seiner Geschwister, auch sein älterer Bruder ist gestorben. Somit wurde er zum Nachfolger, der den Hof nach seinem Vater übernehmen würde. Nachdem Ewdin im Alter von 19 mit seinem vater auf einen Jagdausflug ging, brach sich dieser das Bein. Auch wenn er nach Hause getragen wurde und von der ganzen Familie umsorgt wurde, starb er einige Zeit später am Fieber. Seine Mutter hat den Schock nicht vertragen und starb ebenfalls. Nun waren Edwin und seine jüngeren Geschwister auf sich gestellt. Er heiratete vor einem halben Jahr eine junge, schöne Frau aus dem Dorf und lebt nun mit ihr und seinen Geschwister im Hof und versucht, sie alle über die Runden zu kriegen, Glücklicherweise helfen sie ihm auch,
sei es durch Jagd von seinen Brüdern, Ackerbau oder Viehzucht.


Eltern: Æðelric(verstorben), Godiva(verstorben)
Geschwister: mehrere verstorben und lebend (bei Interesse melden)
Kinder: noch keine
Partner: Leofflæd
Sonstige Verwandte: keine, die er kennt (bei Interesse melden)
Tiere: mehrere Schafe, auch einige wenige Kühe
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#13

Beitrag von Kratos » Mi 6. Dez 2017, 02:06

@Alain:
Nethan ist angenommen. Du weißt, was zutun ist u:

@Celedor:
Herzlich willkommen auch hier. c:
Der Steckbrief geht so leider nicht.
Das Problem mit der Formatierung hab ich dir in der NdI Planung ja schon erklärt - und du hast es eben auch hier.
Ansonsten würde ich dich bitten, einfach nochmal unsere Infos, und eventuell die anderen, vorhandenen Steckbriefe als Beispiele durchzulesen (Stichwort: ganze Sätze) und es entsprechend neu zu machen.
Auch kann er keinen englischen Langbogen haben, weil es eben kein England gibt.
Als Hilfestellung gebe ich dir mal diesen und diesen Guide an die Hand. Ansonsten: lies dir die anderen Steckbriefe durch.
Bitte ändern und neu posten.
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#14

Beitrag von Celedor » Mi 6. Dez 2017, 09:30

Ich hab jetzt zwar nicht ganz verstanden, ob du es grösstenteils visuell und grammatikalisch meintest, die gleichen Probleme wie bei ndi oder einfach allgemein zum Überarbeiten und so hab ichs einfach komplett nochmal überarbeitet ^^
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Beruf: Bauer
Wohnort: Ælfstan lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Greatfall. Sein Hof steht am Rande der Siedlung und liegt am Rande eines Waldes, in welchem er jagen geht, Das Haus ist umringt von einer Hecke, die bloss kurz unterteilt ist, wo der Weg von der Haustüre weggeht, sodass man durch diese Öffnung gehen muss, wenn man ins Haus hinein möchte.
Herkunft: Seine Familie lebte schon seit mehreren Generationen in diesem Dorf und führte den Hof. Auch ist es Familientradtition, die Söhne mit dem Langbogen zu trainieren.

Aussehen: Ælfstan ist gross gewachsen (etwa 1.80m), hat sehr kräftige Arme und Schultern (vorwiegend Schultern) von dem jahrelangen Bogentraining und strohblondes Haar. Er ist allerdings leicht unterernährt, da es recht knapp ist, wenn er für die ganze Familie sorgen muss. Sein Gesicht ist vernarbt von den Jagdzügen, doch strahlt es dennoch kraft und Energie, eine Lebensfreude aus. Das Gesicht hat eher ründliche Gesichtszüge und hat eine beinahe rechteckige Form. Die Augen sind braun. Seine Nase ist eher klein und dünn, auf der rechten Seite ist die Spitze allerdings leicht abgeflacht. Seine Haut ist sehr rau und leicht dunkel getönt. Meistens kleidet er sich in eine Mischung aus Grün- und Brauntönen, wobei Braun stark überwiegt. Somit kann er sich gut auf dem Waldboden tarnen, auch in hohem Farn gelingt ihm das gut.
Waffen: Ælfstan trägt ein Langbogen mit verschiedenen Pfeilspitzen und ein Sax.
Der Bogen besteht aus Eibenholz und hat gut und gerne so um die 120 Pfund, kann also problemlos eine Plattenrüstung durchdringen, wenn sie nicht zu weit entfernt ist. Die Sehne ist aus Hanf hergestellt und wird an beiden Enden durch Nocken aus Horn angemacht. Die Pfeile fertigt er selber an, ausser die Spitzen, die werden vom Dorfschmied hergestellt. Für das Holz der Pfeile benutzt er Pappeln, wenn er welche findet, ansonsten Eschenholz. Als Federn benutzt er vorwiegend Gänsefedern.

Charakter: Ælfstan ist eher verschlossen, ihn interessiert nicht wirklich, was die grossen Herren in ihren Schlösser und Burgen entscheiden, solange sie Ihn in Ruhe lassen. Wenn er aber in den Krieg gezogen würde, würde er, zwangsweise, mitgehen. Am liebsten möchte er einfach nur mit dem Bogen Nahrung für seine Frau und seine Geschwister Jagen und seinen Hof bestellen, in Ruhe, ohne irgendwelche Eindringlinge. Wenn jedoch jemand in sein Land eindringt und seine Familie angreift oder sich an seinem Vieh vergreift, wird er nicht davor zurückschrecken, die Eindringlinge zu verscheuchen und notfalls zu töten. Auch von der Kirche hält er nicht wirklich viel. Er findet, sie ist viel zu prunkvoll, glaubt jedoch an Gott. Somit geht er in kleinere Dorfkirchen, doch er vermeidet es, in Klöster oder Kathedralen gehen zu müssen.
Aufgrund seiner ganzen Narben wird man ihn warscheinlich nicht für den freundlichsten Zeitgenossen halten. Ansonsten ist er zwar leicht grimmig, doch wenn man ihn näher kennenlernt ist er sehr freundlich und hilfsbereit. Auch hilft er seinen Nachbarn gerne aus.
Charakteristische Zitate:
Vorgeschichte: Er wurde schon früh von seinem Vater, der in der Armee Bogenschütze war, an den Bogen gewöhnt und ist somit nun auch sehr routiniert. Er trainiert täglich und ist auch immer wieder am Pfeile machen, die vorhandenen am überprüfen usw. Mittlerweile ist er in der Lage, er auf eine grössere Distanz gut einige Ritter ausschalten, doch, wie ein Bogenschütze in der Regel ist, hat er keine Rüstung. Somit ist er, sobald er in einen Nahkampf verwickelt wird, der gejagte. Er hat zwar ein Sax, aber das hilft ihm gegen einen Ritter nicht.
Edwin hat den Hof zusammen mit seinem Vater behütet und die meisten seiner Geschwister, auch sein älterer Bruder ist gestorben. Somit wurde er zum Nachfolger, der den Hof nach seinem Vater übernehmen würde. Nachdem Ewdin im Alter von 19 mit seinem Vater auf einen Jagdausflug ging, brach sich dieser das Bein. Auch wenn er nach Hause getragen wurde und von der ganzen Familie umsorgt wurde, starb er einige Zeit später am Fieber. Seine Mutter hat den Schock nicht vertragen und starb ebenfalls kurze Zeit später. Nun waren Edwin und seine jüngeren Geschwister auf sich gestellt. Er heiratete vor einem halben Jahr eine junge, schöne Frau aus dem Dorf und lebt nun mit ihr und seinen Geschwister im Hof und versucht, sie alle über die Runden zu kriegen, Glücklicherweise helfen sie ihm auch, sei es durch Jagd von seinen Brüdern, Ackerbau oder Viehzucht.

Eltern: Æðelric(verstorben), Godiva(verstorben)
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Übrigens, bei der Steckbriefvorlage hier ist ein " drin, vor dem Namen, das sollte raus, da der Spoiler sonst nicht funktioniert.
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#15

Beitrag von Kratos » Mo 11. Dez 2017, 08:57

@Celedor:
Dann wollen wir mal in die zweite Runde gehen, nicht wahr?
Ich meinte übrigens genau das, was ich gesagt habe. Am besten einfach komplett neu machen. Für gewöhnlich meine ich das, was ich sage.
Erst einmal danke für den Hinweis mit den Anführungszeichen, das werde ich gleich korrigieren.

Dann weiter zum Steckbrief:
"Charaktername: Ælfstan"
Erst einmal würde ich dir zu einem anderen Namen raten. Aus einem sehr einfachen Grund: später im Steckbrief fängst du selbst an, ihn falsch zu schreiben, und da der Name nicht auf der Standardtastatur ist, ist es für andere Leute extrem lästig, ihn richtig zu schreiben. Entweder wirst du also damit leben müssen, dass man ihn falsch schreibt, oder du änderst die Schreibweise auf ein normales E, oder ein normales A.
Zweitens: Warum hat er keinen Nachnamen?

"Wohnort: Ælfstan lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Greatfall."
Kleines Dorf, schön und gut. Mir wäre ein Name recht wichtig, das könnten wir dann einfach in die Übersicht eintragen, und schon besteht eine höhere Chance, dass dort Leute herkommen, und man am Ende nicht zwanzig Charaktere aus zwanzig verschiedenen kleinen Dörfern hat. (Du kannst dir einfach einen Namen ausdenken, halte dich dabei aber an die Muster, nach denen die Städte und Gegenden in den Seas benannt werden. Ansonsten kannst du es auch der Leitung überlassen.)

"am Rande eines Waldes, in welchem er jagen geht"
Ich weise dich an dieser Stelle daraufhin, dass das Wilderei ist, und es ihn, sollte er erwischt werden, in den Kerker oder sogar an den Galgen bringen kann. In den Seas gibt es eine Institution, der die Jagd erlaubt ist, strenggenommen gehören die Wälder aber den Herren.

"Aussehen: Ælfstan ist gross gewachsen (etwa 1.80m), hat sehr kräftige Arme und Schultern (vorwiegend Schultern) von dem jahrelangen Bogentraining und strohblondes Haar."
Formulieren wir das ganze mal sinnvoll um.
-> Ælfstan ist 1,80m groß, hat kräftige Arme, noch kräftigere Schultern und strohblondes Haar.
-> Ælfstan ist mit 1,80m groß gewachsen, hat kräftige Arme und Schultern, und strohblondes Haar.
-> Ælfstan ist groß gewachsen, und hat strohblondes Haar. Vom jahrelangen Bogentraining hat er außerdem kräftige Arme und Schultern.
[...]
Streng genommen ist es nicht wichtig, woher er seine Statur hat. Als Bauer betreibt er ebenso Ackerbau, was seine Statur ebenso rechtfertigt. Bevor man aber anfängt, alle hundert Gründe für das Aussehen eines Charakters aufzuführen, lässt man es im Zweifelsfalle einfach bleiben, und konzentriert sich auf das wesentliche.

"Sein Gesicht ist vernarbt von den Jagdzügen, doch strahlt es dennoch kraft und Energie, eine Lebensfreude aus."
Inwieweit vernarbt? Da ich mir die Narben gerade schlecht vorstellen kann, kann ich mir noch weniger vorstellen, weshalb Narben ein Gegensatz zu Kraft, Energie und Lebensfreude sein sollten.

"Waffen: Ælfstan trägt ein Langbogen mit verschiedenen Pfeilspitzen und ein Sax."
Einen Langbogen, einen Sax.
Jetzt stellt sich mir außerdem die Frage, wie genau er an den Bogen, gerade aus diesen Materialien, gekommen sein soll. Sein Vater war Vollzeitbogenschütze in der Armee, wenn ich das richtig verstehe. Zeitgleich schreibst du aber, der Hof sei seit Generationen in Familienbesitz. Irgendwas fehlt da an Informationen.

"Der Bogen besteht aus Eibenholz und hat gut und gerne so um die 120 Pfund, kann also problemlos eine Plattenrüstung durchdringen, wenn sie nicht zu weit entfernt ist."
120 Pfund was? Sollte die Zugkraft gemeint sein, halte ich das einfach mal für verdammt unrealistisch, wenn man davon ausgeht, dass er selbst Bauer ist, und eben kein professioneller Schütze. Der Durchschnitt lag bei ungefähr 80 Pfund, deshalb solltest du dich ungefähr an diese Spanne halten.

Charakter: [...] Wenn er aber in den Krieg gezogen würde, würde er, zwangsweise, mitgehen."
Wenn er eingezogen würde.
Außerdem hätte er wirklich keine andere Wahl, wenn er nicht gehenkt werden möchte. Im Grunde ist das die normale Einstellung der bürgerlichen. Die wenigsten Bauern brennen darauf, in den Krieg zu ziehen, aber sterben wollen sie dann noch weniger.

"Vorgeschichte: Er wurde schon früh von seinem Vater, der in der Armee Bogenschütze war, an den Bogen gewöhnt und ist somit nun auch sehr routiniert. Er trainiert täglich und ist auch immer wieder am Pfeile machen, die vorhandenen am überprüfen usw. Mittlerweile ist er in der Lage, er auf eine grössere Distanz gut einige Ritter ausschalten, doch, wie ein Bogenschütze in der Regel ist, hat er keine Rüstung. Somit ist er, sobald er in einen Nahkampf verwickelt wird, der gejagte. Er hat zwar ein Sax, aber das hilft ihm gegen einen Ritter nicht."
Davon abgesehen, dass ich mich Frage, woher er weiß, dass er in der Lage ist, Ritter über die Distanz auszuschalten, gehört das samt und sonders nicht in die Vorgeschichte. [Und auch unbestimmte Artikel muss man deklinieren!]

"Edwin hat den Hof zusammen mit seinem Vater behütet und die meisten seiner Geschwister, auch sein älterer Bruder ist gestorben. Somit wurde er zum Nachfolger, der den Hof nach seinem Vater übernehmen würde. Nachdem Ewdin im Alter von 19 mit seinem Vater auf einen Jagdausflug ging, brach sich dieser das Bein. Auch wenn er nach Hause getragen wurde und von der ganzen Familie umsorgt wurde, starb er einige Zeit später am Fieber. Seine Mutter hat den Schock nicht vertragen und starb ebenfalls kurze Zeit später. Nun waren Edwin und seine jüngeren Geschwister auf sich gestellt. Er heiratete vor einem halben Jahr eine junge, schöne Frau aus dem Dorf und lebt nun mit ihr und seinen Geschwister im Hof und versucht, sie alle über die Runden zu kriegen, Glücklicherweise helfen sie ihm auch, sei es durch Jagd von seinen Brüdern, Ackerbau oder Viehzucht."
1. Wer ist Edwin?
2. Sein Vater ist vor einem Jahr gestorben, und sechs Monate später heiratet sein Sohn? Wie wär's mit Trauerzeit?
3. Welcher Vater würde einem mehr oder weniger jugendlichen Jungen seine Tochter geben, die jung und hübsch ist?
4. Wie kann sein Vater den Hof behütet haben, wenn er in der Armee Bogenschütze war?

Bitte überdenke den ganzen Charakter noch einmal. Bedenke auch, dass unser RPG nicht hauptsächlich auf Schlachten ausgelegt ist, es also vielleicht nicht unbedingt ratenswert ist, den ganzen Charakter auf seine Fähigkeit mit der Waffe aufzubauen.
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#16

Beitrag von Palontras » Fr 22. Dez 2017, 11:32

alles klar, hier kommt dann auch schon mein kleiner Prinz. Ich habe den Großteil letzte Nacht geschrieben und hoffe einfach mal, dass sich nicht allzu dumme Fehler eingeschlichen haben.
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Charaktername: Alexander Sudin
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Herkunft: Alexander ist einer der Söhne des Königs und lebt in Ravenstone, wo er auch schon sein Leben lang aufgewachsen ist

Aussehen: Auf den ersten Blick würde man Alexander wohl lediglich von der Statur her mit seinem Vater in Verbindung bringen, denn er ist ebenso hochgewachsen und von schlanker Gestalt. Die Muskeln des Jungen sind aufgrund seines Alters noch nicht stark ausgeprägt. Seine Gliedmaßen sind allesamt recht proportional an seinen Körper angepasst, sodass keines wirklich heraussticht.
Allerdings besitzt der Achtjährige, im Gegensatz zum König, blonde, leicht gelockte Haare, die ihm knapp bis über die Ohren gehen und ihm auch gerne mal ein wenig in die Augen fallen. Diese sind von einer azurblauen Farbe. Im Sommer kann man in Alexanders Gesicht einige Sommersprossen erkennen. Zudem bilden sich, wenn er lächelt, kleine Grübchen in seinen Wangen.
Der junge Prinz trägt gerne praktische Kleidung, jedoch wird – hauptsächlich von seiner Kinderfrau – darauf geachtet, dass sie dennoch elegant und halbwegs wohlhabend wirkt. So besitzen die meisten seiner Kleidungsstücke eine rote oder blaue Farbe, sodass sein Stand ausgedrückt wird.
Waffen: /

Charakter: Alexander besitzt einen sehr lebensfrohen Charakter. Trifft man auf den Jungen, so hat man in der Regel gute Chancen, ihn in einer fröhlichen – beinahe schon ausgelassenen – Stimmung anzutreffen. Er ist einfach ein kleiner Optimist und ist zudem auch noch schnell für etwas zu begeistern. Selbst wenn es sich um eine an sich eher langweilige Sache handelt, so beschäftigt er sich doch gerne damit, wenn man es richtig anstellt – zumindest für ein paar Minuten, danach kann es durchaus vorkommen, dass er wieder das Interesse verliert. Das liegt unter anderem daran, dass Alexander leicht abzulenken ist. Spricht man mit ihm, so kommt es oft vor, dass seine Gedanken irgendwann abschweifen und er sich mit einem Vogel oder einem Käfer beschäftigt. So entstehen auch Gedankensprünge, die für andere nicht unbedingt immer nachzuvollziehen sind, da sich seine Gedanken an einem Satz oder dergleichen festhängen und von dort aus ihre eigenen Wege gehen. Daraus resultieren oftmals abrupte Themenwechsel oder zusammenhanglose Einwürfe.
Des Weiteren ist der Junge recht naiv. Er sieht in fast jedem nur das Gute und möchte auch gerne daran glauben, weswegen er an mögliche Gefahren kaum oder gar nicht denkt. Dies ist einer der Gründe, wieso man Alexander vielleicht etwas jünger einschätzen könnte, als er eigentlich ist. Sein Verhalten ist zudem etwas kindisch und albern. Jedoch hat er bereits gelernt, dies in Gegenwart seines Vaters etwas zurückzuschrauben. Bei ihm kommt dann tatsächlich Ernsthaftigkeit zu Tage, auch wenn er seine naive Weltsicht widerum natürlich nicht einfach abstellen kann.
In Gegenwart von fremden Leuten zeigt sich eine leichte Schüchternheit, jedoch benimmt Alexander sich – wie es ihm beigebracht wurde – höflich und beachtet die angemessenen Umgangsformen.
In seiner Freizeit hält sich der Prinz gerne draußen auf und spielt, versucht auch einen Großteil des Tages, seine Geschwister dazu zu überreden, etwas mit ihm zu unternehmen.
Alexander wurde katholisch erzogen und glaubt an Gott. Jedoch hat er noch nicht das Alter erreicht, in dem er voll und ganz versteht, was dieser Glaube alles bedeutet, weswegen sich seine Sicht dazu im Laufe der Jahre durchaus noch ändern kann.
Charakteristische Zitate:

„Welchen Tag haben wir heute?“, fragte Pooh.
„Es ist heute“, quiekte Ferkel.
„Mein Lieblingstag!“, sagte Pooh.
-Pu der Bär (Alan Alexander Milne)

„My name is [Alexander]
I am a poet
I wrote this poem just to show it“
-Hamilton (Musical) (Lin-Manuel Miranda)

„Remember you're the one who can fill the world with sunshine“
-Snow White (Snow White and the seven dwarfs)

„Friendly mushroom!“
-Sokka (Avatar – the last airbender)

„Come on, lets go and play“
-Anna (Do you want to build a snowman? - Frozen)

„Nächster Halt: Ein Hotel mit schwedischen Gardinen“
„Sie bringen ihn in ein Hotel? Da hat er ja ein wunderschönes Zuhause. Die legen einem immer Schokolade aufs Kissen.“
-Private (Pinguine aus Madagaskar)

Vorgeschichte: Alexander wurde als Kind des Königs Damian und Irina geboren. Aufgrund seines jungen Alters, hat seine Ausbildung durch den Erzieher erst begonnen, sodass er bisher lediglich das Lesen und Reiten ein wenig beherrscht, sowie einige Standardtänze.

Eltern: Irina Sudin; König Damian Sudin [?]
Geschwister: Jonathan Sudin [Kratos || 22]
Kinder: /
Partner: /
Sonstige Verwandte: /
Tiere: Ein Tier, was Alexander am Herzen liegt, ist ein kleines, braun-weiß geflecktes Pony namens Angel.
Besonderheiten: /

Code: Alles auswählen

[spoiler= Alexander Sudin - m - Palontras]
[b]Spielername:[/b] Palontras
[b]Charaktername:[/b] Alexander Sudin
[b]Geschlecht:[/b] Männlich
[b]Alter:[/b] 8 Jahre
[b]Stand:[/b] Adel
[b]Beruf:[/b] Prinz
[b]Wohnort:[/b] Königspalast in Ravenstone
[b]Herkunft:[/b] Alexander ist einer der Söhne des Königs und lebt in Ravenstone, wo er auch schon sein Leben lang aufgewachsen ist

[b]Aussehen:[/b] Auf den ersten Blick würde man Alexander wohl lediglich von der Statur her mit seinem Vater in Verbindung bringen, denn er ist ebenso hochgewachsen und von schlanker Gestalt. Die Muskeln des Jungen sind aufgrund seines Alters noch nicht stark ausgeprägt. Seine Gliedmaßen sind allesamt recht proportional an seinen Körper angepasst, sodass keines wirklich heraussticht.
Allerdings besitzt der Achtjährige, im Gegensatz zum König, blonde, leicht gelockte Haare, die ihm knapp bis über die Ohren gehen und ihm auch gerne mal ein wenig in die Augen fallen. Diese sind von einer azurblauen Farbe. Im Sommer kann man in Alexanders Gesicht einige Sommersprossen erkennen. Zudem bilden sich, wenn er lächelt, kleine Grübchen in seinen Wangen.
Der junge Prinz trägt gerne praktische Kleidung, jedoch wird – hauptsächlich von seiner Kinderfrau – darauf geachtet, dass sie dennoch elegant und halbwegs wohlhabend wirkt. So besitzen die meisten seiner Kleidungsstücke eine rote oder blaue Farbe, sodass sein Stand ausgedrückt wird.
[b]Waffen:[/b] /

[b]Charakter:[/b] Alexander besitzt einen sehr lebensfrohen Charakter. Trifft man auf den Jungen, so hat man in der Regel gute Chancen, ihn in einer fröhlichen – beinahe schon ausgelassenen – Stimmung anzutreffen. Er ist einfach ein kleiner Optimist und ist zudem auch noch schnell für etwas zu begeistern. Selbst wenn es sich um eine an sich eher langweilige Sache handelt, so beschäftigt er sich doch gerne damit, wenn man es richtig anstellt – zumindest für ein paar Minuten, danach kann es durchaus vorkommen, dass er wieder das Interesse verliert. Das liegt unter anderem daran, dass Alexander leicht abzulenken ist. Spricht man mit ihm, so kommt es oft vor, dass seine Gedanken irgendwann abschweifen und er sich mit einem Vogel oder einem Käfer beschäftigt. So entstehen auch Gedankensprünge, die für andere nicht unbedingt immer nachzuvollziehen sind, da sich seine Gedanken an einem Satz oder dergleichen festhängen und von dort aus ihre eigenen Wege gehen. Daraus resultieren oftmals abrupte Themenwechsel oder zusammenhanglose Einwürfe.
Des Weiteren ist der Junge recht naiv. Er sieht in fast jedem nur das Gute und möchte auch gerne daran glauben, weswegen er an mögliche Gefahren kaum oder gar nicht denkt. Dies ist einer der Gründe, wieso man Alexander vielleicht etwas jünger einschätzen könnte, als er eigentlich ist. Sein Verhalten ist zudem etwas kindisch und albern. Jedoch hat er bereits gelernt, dies in Gegenwart seines Vaters etwas zurückzuschrauben. Bei ihm kommt dann tatsächlich Ernsthaftigkeit zu Tage, auch wenn er seine naive Weltsicht widerum natürlich nicht einfach abstellen kann.
In Gegenwart von fremden Leuten zeigt sich eine leichte Schüchternheit, jedoch benimmt Alexander sich – wie es ihm beigebracht wurde – höflich und beachtet die angemessenen Umgangsformen.
In seiner Freizeit hält sich der Prinz gerne draußen auf und spielt, versucht auch einen Großteil des Tages, seine Geschwister dazu zu überreden, etwas mit ihm zu unternehmen. 
Alexander wurde katholisch erzogen und glaubt an Gott. Jedoch hat er noch nicht das Alter erreicht, in dem er voll und ganz versteht, was dieser Glaube alles bedeutet, weswegen sich seine Sicht dazu im Laufe der Jahre durchaus noch ändern kann. 
[b]Charakteristische Zitate:[/b] 

„Welchen Tag haben wir heute?“, fragte Pooh.
„Es ist heute“, quiekte Ferkel.
„Mein Lieblingstag!“, sagte Pooh.
-Pu der Bär (Alan Alexander Milne)

„My name is [Alexander]
I am a poet
I wrote this poem just to show it“
-Hamilton (Musical) (Lin-Manuel Miranda)

„Remember you're the one who can fill the world with sunshine“
-Snow White (Snow White and the seven dwarfs)

„Friendly mushroom!“
-Sokka (Avatar – the last airbender)

„Come on, lets go and play“
-Anna (Do you want to build a snowman? - Frozen)

„Nächster Halt: Ein Hotel mit schwedischen Gardinen“
„Sie bringen ihn in ein Hotel? Da hat er ja ein wunderschönes Zuhause. Die legen einem immer Schokolade aufs Kissen.“
-Private (Pinguine aus Madagaskar)

[b]Vorgeschichte:[/b] Alexander wurde als Kind des Königs Damian und Irina geboren. Aufgrund seines jungen Alters, hat seine Ausbildung durch den Erzieher erst begonnen, sodass er bisher lediglich das Lesen und Reiten ein wenig beherrscht, sowie einige Standardtänze.

[b]Eltern:[/b] Irina Sudin; König Damian Sudin [?]
[b]Geschwister:[/b] Jonathan Sudin [Kratos || 22]
[b]Kinder:[/b] /
[b]Partner:[/b] /
[b]Sonstige Verwandte:[/b] /
[b]Tiere:[/b] Ein Tier, was Alexander am Herzen liegt, ist ein kleines, braun-weiß geflecktes Pony namens Angel.
[b]Besonderheiten:[/b] /[/spoiler]
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#17

Beitrag von Alain » Fr 22. Dez 2017, 21:35

Hey there c:
@Palontras
Der Kleine ist angenommen, das Königshaus freut sich über die Verstärkung.x3
Viel Spaß im Play!

- Alain out.
»Never forget, Caragor Nr. 3, 2k18«
~
Don't dare let her tremble alone,
For the Witcher, heartless, cold, paid in coin of gold,
He comes, he'll go, leave naught behind,
But heartache and woe.

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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#18

Beitrag von Denarya » Sa 13. Jan 2018, 21:46

Friss, Viko.
Freigunda Brokatmann - w - DenaryaAnzeigen
Spielername: Denarya
Charaktername: Freigunda Brokatmann
Geschlecht: Weiblich
Alter: 55 Jahre
Stand: Dritter Stand
Beruf: Schneiderin
Wohnort: Wohnung im hinteren Teil ihres Ladens [Seas]
Herkunft: Seas

Aussehen: Trotz ihres Alters scheint die Schneiderin noch immer recht hochgewachsen und aufrecht mit ihren 1,69 Metern. Allerdings sieht man durchaus, dass ihre Muskeln schon nicht mehr ganz so stark sind wie früher und auch ihre typisch helle Haut wirkt etwas runzlig. Insgesamt sieht ihr Körper leicht zerbrechlich aus, strahlt jedoch auch etwas Erhabenes aus, etwas, das autoritär und erfahren wirkt. Diese Wirkung wird durch ihre schon immer schmalen Schultern und ihre damit harmonierenden Hüften noch unterstrichen.
Obwohl ihre frühere Schönheit bereits leichte Zeichen des Verfalls zeigt, ist Freigunda noch immer ziemlich ansehnlich. Sie ist noch heute recht schlank, was gemeinsam mit ihren relativ langen Armen und Beinen von einstiger Anmut zeugt. Des Weiteren legt die Schneiderin ziemlich viel Wert auf sorgfältig gepflegte Fingernägel, diese Eigenart könnte man beinahe schon als Tick bezeichnen.
Kommen wir zu ihrem Gesicht: Freigundas herzförmigem Antlitz kann man die vergangene Zeit mehr als allem Anderen ansehen. Um ihre Augen sowie ihre Mundwinkel haben sich Fältchen gebildet, und auch ihre Stirn ist nicht mehr vollkommen glatt. Dennoch kann man nicht leugnen, dass die alte Elfe noch immer schön ist. Obwohl es mittlerweile eher eine Ausstrahlung von innerer Schönheit ist, die unter anderem durch die pastellblauen Augen der Schneiderin zu Tage tritt. Diese haben einen Stich ins Grüne, sodass sie eher türkisen denn blau wirken. Außerdem sind sie von langen, dichten Wimpern umrahmt und, wie bereits erwähnt, von unzähligen Lachfältchen umgeben, die ihnen einen freundlichen Ausdruck verleihen. Dieser Eindruck wird durch die elegant geschwungenen, silbern angehauchten Augenbrauen vollendet. Des Weiteren hat sie eine etwas zu kleine, von Sommersprossen überzogene Stupsnase. Ihre rosé-farbenen Lippen sind voll und anmutig gebogen. Ihre typisch spitzen Ohren, die etwas länger sind als gewöhnlich, harmonieren jedoch gut mit den vornehmen hohen Wangenknochen der Schneiderin.
Das ehemals blonde, glatte Haar der Frau ist inzwischen zu einem silber-grauem Farbton übergegangen. Meist kann man sie antreffen, wenn sie es zu einem festen Haarknoten geformt hat, von dem jedoch einige der vorderen Strähnen ausgelassen werden. Auf der rechten Seite flicht sie sich diese zudem oftmals zu einem schmalen Flechtzopf, der unten von einem Band und einer Holzperle gehalten wird. Allerdings trägt sie diese Frisur erst seit kurzem und hatte früher die Angewohnheit, sie gänzlich offen zu tragen. Insgesamt kann man durchaus sagen, dass die ältere Dame noch immer ansehnlich und hübsch ist.
Was ihre Kleidung betrifft, so trägt Freigunda selbstverständlich selbstgeschneiderte Kleidung: vorzugsweise lange Kleider, die im Sommer kurzärmlig, ansonsten meist langärmlig sind. Darüber kommt eine Schürze, in der sich viele kleine Taschen befinden, deren Inneres gefüllt ist mit Stofffetzen, Nadeln und anderen mehr oder minder hilfreichen Materialien. Dazu ein breiter Gürtel, an dem zwei Ledertaschen befestigt sind, und Lederschuhe; je nach Jahreszeit Sandalen oder Stiefel. Zuletzt wird ein warmer, roter Kapuzenmantel ergänzt.
Waffen: Außer einem kleinen Dolch, den sie unter ihrem Tisch im Laden aufbewahrt, besitzt Freigunda keine Waffen.

Charakter: Freigunda ist insgesamt eine sehr offene und herzliche Person, auch wenn sie dies eher Kindern als Erwachsenen offenbart. Dieser Umstand ergibt sich daraus, dass diese sie an die Unbeschwertheit, die das Leben haben kann, erinnern, und nicht an die Verluste, die es mit sich bringt. Dennoch ist sie Neuem gegenüber durchaus von Natur aus offen und herzlich, auch hat sie eine Vorliebe für Veränderungen. Sie freut sich über jede neue Bekanntschaft, obwohl sie nicht so naiv ist, jedem gleich ihr Herz auszuschütten. Tatsächlich trifft auf sie eher das Gegenteil zu, denn die Schneiderin handelt stets überlegt und die vielen Jahre ihres Lebens haben sie Vorsicht vor falschen Freunden gelehrt. Außerdem hat die Erfahrung die einst alles sehr wörtlich nehmende Frau gelehrt, viele Dinge mit mehr Humor aufzunehmen und allgemein mehr zu lachen. Somit nimmt sie viele Dinge relativ locker, auch ist sie sehr selbstbewusst und kann so sehr gut mit Kritik umgehen beziehungsweise jene umsetzen. Des Weiteren liebt sie Diskussionen und wirkt darum von Zeit zu Zeit recht zänkisch und streitlustig, wenn nicht gar stur oder halsstarrig. Die Grenze von Streit und Diskussion ist für sie jedoch klar umrissen: Denn Freigunda verabscheut Streitereien zutiefst und ist außerdem äußerst nachtragend.
Obwohl sie selbst niemals Kinder hatte, wäre sie wohl eine gute Mutter gewesen – denn sie ist verständnisvoll und führsorglich, außerdem hat sie, wie bereits erwähnt, ein Herz für Kinder. Zwar verschenkt sie ihre Liebe nicht an jeden, aber wenn sie liebt, dann von ganzem Herzen und bedingungslos. Doch es braucht seine Zeit, um sich dies zu verdienen – denn die alte Dame ist kritischer als sie scheint und mustert jede ihrer Begegnungen genau.
Was ihre Gefühle angeht, ist die Schneiderin jedoch ein offenes Buch. Denn sie ist nicht nur leicht am Wasser gebaut, auch kann man stets an ihrem Gesichtsausdruck ablesen, wie es ihr gerade geht. Dazu kommt ihre Ehrlichkeit, denn Freigunda nimmt nur winzige Notlügen in Kauf, und dies auch nur, um andere zu schützen. Im Zuge dieser Tatsache kommt ihr auch ihre Verschwiegenheit zu Gute, denn wenn sie verspricht, nichts zu verraten, dann hält sie dies auch ein. Außerdem ist sie Realistin und kann eine Lage ziemlich gut einschätzen. Diese Fähigkeit hat sie sich über die Jahre bewahrt und ist so für jeden eine wertvolle Ratgeberin, wenn um ihre Einschätzung gebeten wird.
Eine letzte Eigenschaft ist noch erwähnenswert: Freigunda ist ziemlich zäh und mutig. Nicht nur, dass sie eine gute Kämpferin ist, sie ist auch selbständig. Darauf baut unter anderem ihr Stolz auf, denn sie hasst Bemitleidung oder Hilfsangebote aufgrund ihres Alters. In solchen Situationen wird sie somit schnell wütend, dann kann es auch passieren dass sie einen Streit beginnt, obwohl sie jene nicht leiden kann. Also handelt sie im Notfall auch gerne mal auf eigene Faust, was sie schon in einige schwierige Situationen gebracht hat.
Charakteristische Zitate:
„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“
[-Mahatma Ghandi]

„Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.“
[-Epikur von Samos]

„Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“
[-Goldene Regel]

Vorgeschichte: Freigundas bisheriges Leben verlief sehr unspektakulär. Sie wurde als Tochter eines Schneiderehepaars geboren und verlebte eine glückliche Kindheit in den Seas. Schon früh stieg sie in das Geschäft der Eltern ein und übernahm dieses schließlich ganz. Der einzige Makel an diesem problemlosen Leben scheint zu sein, dass sie trotz all der Wünsche ihrer Eltern nie einen langzeitigen Partner fand, denn irgendwie schien kein Mann es ihr jemals vollkommen recht zu machen.

Eltern: verstorben.
Geschwister: – [bei Interesse PN]
Kinder: – [bei Interesse PN]
Partner: vergeben.
Sonstige Verwandte: – [bei Interesse PN]
Tiere: Freigunda besitzt eine kleine Katze mit rotem Fell, die sie liebevoll „Hexchen“ nennt.
Besonderheiten: -
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Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#19

Beitrag von Kratos » Mo 15. Jan 2018, 20:16

@Denarya 83 Angenommen. Viel Spaß im Play. c:
“After nourishment, shelter and companionship, stories are the thing we need most in the world.”
― Philip Pullman

Siral

Re: Story, Setting und Steckbriefannahme

#20

Beitrag von Siral » So 25. Feb 2018, 00:50

Guten Abend zusammen

Ich würde gerne teilnehmen und stelle hiermit den Antrag auf Charzulassung :)

Lg
Siral
Civia Meral - w - SiralAnzeigen
Spielername: Siral
Charaktername: Civia
Geschlecht: Weiblich
Alter: unbekannt, 20 Sommer konnte sie selbst zählen
Stand: Dritter Stand
Beruf: Dienerin, erfahren als Kammerdiener, Pferdebetreuung und allerlei Drecksarbeiten, typische Frauenarbeiten kann sie zwar, hat aber keine Geduld dafür.
Wohnort: ohne festen Wohnsitz, sucht sich Arbeit in Mietställen, wo sie und ihr Hengst auch schlafen können
Herkunft:Ashai (siehe Vorgeschichte)

Aussehen: 164 cm groß, ca. 55 kg schwer, schlank aber muskulös, die Haut hat einen leichten Braunton, mittelbraune Haare bis knapp unterhalb der Schulterblätter reichend, die in der Sonne rötlich schimmern, etwas breiteres Becken, kräftige Schultern, leicht verkürzter Rumpf, dadurch recht lange Beine, Das Gesicht zeigt deutlich, dass sie bereits viel gesehen hat, auch wenn die graugrünen Augen immer wieder schalkhaft blitzen, die Hände zeugen von körperlicher Arbeit, wenn man sie unbekleidet sieht erkennt man auf dem Rücken Narben von Züchtigungen und an der rechten Oberschenkelaußenseite eine Brandnarbe in Form eines Pferdekopfes, meistens reist sie als Junge verkleidet, die Haare zusammengebunden und unter einer Kappe verborgen. Dann gibt sie häufig auch vor nicht sprechen zu können, damit niemand ihre Weiblichkeit an ihrer Stimme erkennen kann.
Waffen: Ein Dolch, verborgen in den Falten ihrer Kleidung, verteidigt sich mit dem was sie findet, egal ob Knüppel oder Axt

Charakter: Scheu, vorsichtig, erfindungsreich, stur bis zur Bockigkeit, verschwiegen, wägt Eventualitäten ab bevor sie ein Risiko eingeht, hat sie erstmal Vertrauen gefasst, was ihr nicht leicht fällt, ist sie treu
Charakteristische Zitate:
„Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.“
„Schweigen ist die Ehre der Sklaven.“
„Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.“
„Der Glaube ist die Kette, die jeden bindet, sei er König oder Bettler. Nur die Kleriker wissen es besser.“
Tiere: ein dunkelgrauer Rattenbock namens Tug, reist auf ihrem Pferd Karil, der ihr gehorcht wie ein Hund und sich manchmal benimmt wie ein Leibwächter
Besonderheiten: hat keine Skrupel, tut alles um zu überleben, nimmt dabei nur auf engste Freunde Rücksicht – Sie hat einen besonderen Draht zu allen Tieren und versteht es auch das ungängigste Pferd zu beruhigen.


Vorgeschichte:

Erste Traumerinnerungen
Deutlich kann sie sich an die Schreie einer Frau erinnern. Schreie in höchster Angst. Sie erinnert sich an eine Frau, die mit ihr auf dem Arm rennt. Plötzlich stürzen sie und es tut weh. Die Schreie hören auf, wie abgeschnitten. Stattdessen dreht sich ihre Welt. Sie wird aus den Armen ihrer Mutter gerissen und auf ein Pferd gelegt. Sie schreit. Ein Schlag trifft ihren Kopf und die Welt verschwindet.

Kindheit

Das Mädchen bekam die niedrigsten Arbeiten. Sie war in der Hierarchie der Sklaven dieses Nomadenstammes eine der niedrigsten und musste alle Arbeiten verrichten, die die anderen Sklaven nicht machen wollten.
Doch das war ihr nicht unrecht, denn dadurch war sie viel bei den Pferden. Sie musste hinter ihnen her laufen und die Pferdeäpfel aufsammeln. Diese wurden dann zum Trocknen ausgelegt. Brennmaterial war kostbar in der Steppe.
Sie hatte acht Sommer gezählt, als ihr Herr sie an einen Kaufmann verkaufte. Sie war ihm aufgefallen, als er zu dem Stamm kam um Pferde zu kaufen.
Der Kaufmann wollte einen dunkelbraunen Hengst haben um die Zucht eines Freundes aufzubessern, doch der Älteste des Stammes winkte ab. Das einzige Tier hatte er sich ausgesucht, welches allen Einreitversuchen widerstand und auch mit den ärgsten Prügeln nicht dazu zu bewegen war, einen Reiter auf seinem Rücken zu dulden. Wenn einer der Nomaden oder Sklaven ihm zu nahe kam biss und trat er um sich.
Schließlich gab der Mann auf und ließ das Tier bei der halbwilden Herde.
Der erfolgreiche Verkauf wurde von den Nomaden gefeiert, der Kaufmann wollte am nächsten Tag mit 12 Pferden weiterziehen, um noch bei anderen Stämmen frisches Blut für seinen Freund zu finden.
Der Abend senkte sich über die Steppe.
Beschwipst vom Kumys ging der Mann vor das Lager um auszutreten.
Während er leicht schwankend dort stand und einfach die Erleichterung genoss, hörte er zwei Pferde miteinander streiten. Neugierig geworden folgte er den Geräuschen und sah den dunkelbraunen Hengst im beginnenden Kampf mit einem anderen Hengst. Bewundernd sah er die Anmut und Kraft den Dunklen, als etwas geschah, was nicht in sein Bild passte, das er von dem Tier gewonnen hatte.
Ein vielleicht zwölfjähriges Mädchen trat furchtlos zwischen die beiden kämpfenden Hengste, legte je eine Hand auf das Fell eines Tieres. Fast bewegungslos blieben beide stehen, schnaubten leise, während das Kind leise Laute von sich gab, die keiner Sprache zu entstammen schienen. Dann schickte sie beide in verschiedene Richtungen davon und die Pferde gehorchten ihr wie Hunde.
Der Mann strich sich über die Augen und war sofort wieder nüchtern. Er folgte dem Mädchen, das sich in die Herde zurückzog, bis sie zu einem kleinen Lager kam. Dort legte das Mädchen sich hin und zog sich eine dünne Decke über den Körper. Ein paar Minuten später trat der dunkle Hengst an ihre Seite, schnupperte an ihr und legte sich dann neben sie. Wie von selbst rutschte das Kind näher an den Hengst, schmiegte sich an sein Fell, ließ sich wärmen.
Der Kaufmann traute seinen Augen nicht, hatte der das Tier doch in seiner ganzen Wildheit gesehen.
Verwundert ging er in das Lager zurück, war jedoch den Rest des Festes über nachdenklich und schweigsam.

Als die Sonne aufgegangen war trat er zu dem Ältesten und fragte ihn nach dem Kind.
Der Älteste schaute ihn verwundert an.
Sie? Das ist nur eine Sklavin, sie ist für das Brennzeug zuständig. Für was anderes ist sie nicht zu gebrauchen, weil sie immer mit den anderen Sklaven aneinander gerät. Was kümmert sie dich?
Ich möchte sie haben, sie gefällt mir.
Und wir dachten schon, du magst Burschen, weil du alle Sklavinnen weggeschickt hast, die dein Bett wärmen sollten. Sie macht nur Ärger, obwohl sie den Biss der Peitsche kennt. Mein Sohn wollte sie schon am letzten Fluss zurück lassen. Du tust dir damit keinen Gefallen mit ihr. Ich fühle mich als schlechter Gastgeber, wenn ich sie dir überlasse.
Jetzt lachte der Kaufmann.
Das lass mal meine Sorge sein. Bei mir hat bis jetzt jeder Sklave gehorcht.
Wie du meinst. Aber wenn sie dir wegläuft sage nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Ich lasse sie holen.
Danke, aber ich gehe sie selbst holen. Dann weiß sie gleich wem sie zu gehorchen hat.
Der Alte winkte ab und lachte. Dann wendete er sich um und ging kopfschüttelnd in sein Zelt zurück.

Langsam schlenderte er zur Herde, suchte das Mädchen. Doch sie war nicht dort. Mehr als eine halbe Stunde suchte er zwischen den Pferden, wollte schon nach ihr rufen.
Dann sah er sie außerhalb auf der Steppe gemeinsam mit dem dunklen Hengst.
Die beiden spielten miteinander, neckten sich und liefen um die Wette.
Stumm stand er da, bemerkte nicht, wie die Pferde langsam von ihm weg gingen, bis er nur noch alleine auf dem Gras stand. Er bewunderte die beiden Wesen, die so sehr im Einklang waren, als wären sie der gleichen Mutter entsprungen. Das Gesicht leuchtete vor purer Freude und die kräftigen Muskeln unter der hellbraunen Haut spielten genauso wie es die Muskeln eines Pferdes unter dem glänzenden Fell taten. Unbewusst beurteilte er sie nach den gleichen Punkten wie er ein gutes Pferd beurteilen würde.
Als sie ihn bemerkte stockte das Spiel plötzlich. Hastig schickte sie den Hengst zurück zur Herde und begab sich selbst in die unterwürfige Haltung der Sklaven, warf sich vor ihm auf die Knie.
Leise seufzte er. Es hätte ihm besser gefallen wenn sie aufrecht und stolz dort gestanden hätte wie eine rassige Stute, die sich ihrer Schönheit bewusst war.
Mit gemäßigtem Schritt trat er vor das Mädchen. Ruhig sprach er die Worte, die jeder Sklave als erstes von seinem Herrn zu hören bekam.
Ich bin Yekbor. Ich nehme dich in Eigentum und Besitz. Ich prüfe dich.
Deutlich sah er wie das Mädchen zusammenfuhr und anfing zu zittern. Doch gehorsam stand sie auf und legte das schäbige Sklavenkleid ab, welches man ihr zugestanden hatte.
Langsam ging er um das Mädchen herum, betrachtete ihren Körper. Es tat ihm in der Seele weh, die Narben der Züchtigungen auf ihren Körper zu sehen. Als er eine der Striemen berührte zuckte sie zusammen, verhielt sich aber still.
Wie heißt du?
Dungkind, Herr.
Das ist doch kein Name! entfuhr es ihm heftiger, als er gewollt hatte.
Erschrocken duckte sie sich in Erwartung eines Schlages.
Ich werde so gerufen, Herr.
Jetzt nicht mehr. Von jetzt an heißt du Civia Meral. Weißt du, was das bedeutet?
Stumm schüttelte sie den Kopf, bevor sie hastig die Worte als Antwort auf die Frage nach setzte.
Nein, Herr
Es bedeutet „Wilde Gazelle“ Das passt besser zu dir, so wie du mit den Pferden um die Wette läufst.
Er stand wieder vor ihr, legte einen Finger unter ihr Kinn und drückte sanft ihren Kopf hoch. Eine Träne lief über das schmutzige Gesicht, sie sah ihm nicht in die Augen. Mit einem Handzeig bedeutete er ihr sich wieder anzukleiden.
Warum weinst du?
Weil ich Karil verlassen muss. Ich weiß dass Ihr bald weiter zieht.
Kurz schaute er sie irritiert an, dann ging ihm plötzlich ein Licht auf.
Karil… das ist der braune Hengst, nicht wahr?
Ja, Herr. Er ist mein einziger Freund.
Wie wäre es, wenn er mitkommen würde?
Unvermittelt sah sie ihn direkt an, in ihre Augen trat ein Strahlen, wie er es beim Spiel mit dem Pferd gesehen hatte, bevor sie rasch wieder den Kopf senkte.
Das wäre wunderbar, Herr. Aber Kensh’in wird ihn nicht hergeben, weil niemand ihn reiten kann. Er hat Angst dass er einen schlechten Ruf bekommt, wenn sich der neue Besitzer den Hals bricht bei dem Versuch.
Yekbor musste lächeln.
Aber du kannst es, nicht wahr? Dich duldet er.
Sie lächelte verschmitzt.
Ja, Herr. Wir sind Freunde. Er ist klug und weiß wer ihm nichts Böses will.
In der Hinsicht seid ihr beide euch gleich…
Herr? Ich verstehe nicht? verwirrt schaute das Mädchen kurz zu ihm auf, doch in ihren Augen erkannte er, dass er ins Schwarze getroffen hatte.
Setz dich, Civia, ich möchte mich mit dir unterhalten.
Das Mädchen ließ sich sogleich in die Sklavenhaltung fallen, was er jedoch mit einem missbilligenden Schnalzen der Zunge beantwortete, während er sich auf den Boden setzte.
Nein, setzen. So wie ich auch. Ich will nicht dass du vor mir auf den Knien liegst.
Verwundert hockte sich das Mädchen hin, die Beine unterschlagen.
Civia, wir werden weit reisen. Ich möchte noch einige Pferde kaufen und dann in meine Heimat zurückkehren. Dorthin möchte ich dich mitnehmen.
Wie Ihr es wünscht, Herr. antwortete sie leise, doch am Tonfall hörte er, dass ihr das nicht so recht war. Sie hatte Angst von hier weg zu gehen, von allem, was sie kannte. Sie war Sklavin und doch an das Leben unter freiem Himmel gewöhnt, wie ein halbwildes Pferd.
Leicht beugte er sich nach vorn und strich ihr eine Haarsträhne aus der Stirn.
Sieh mich bitte an, wenn ich mit dir rede, Civia. Ich möchte dass du verstehst, was ich dir sagen will.
Verwundert hob sie den Kopf, hielt den Blick aber auf seine Brust geheftet. So hatte noch niemand mit ihr geredet, aber jeder Herr hatte andere Vorlieben, das wusste sie. Selbst im Stamm waren einige Männer freundlicher als andere. Manche schlugen sofort zu, andere brüllten sie nur an.
Sobald wir den Stamm verlassen haben wirst du keine Sklavin mehr sein. In meiner Heimat gibt es keine Sklaven.
Der Gesichtsausdruck des Mädchens wurde ungläubig. Ihr Herr spielte eindeutig mit ihr. Keine Sklaven .. das war nicht möglich. So war doch die Ordnung der Dinge. Die Götter hatten es so bestimmt. Das war ihr immer erzählt worden.
Schau nicht so, es ist wahr. Mein Volk glaubt daran, dass jeder Mensch frei geboren ist.
Also wirst auch du frei sein.
Ich will dass du mir hilfst die besten Pferde zu finden und dass du mir sagst, was du denkst. Warte nicht erst, bis ich dir erlaube zu sprechen.
Außerdem wirst du dich in Zukunft nur noch ausziehen, wenn du das selbst willst. Dein Körper gehört dir, niemand wird jemals wieder das Recht haben dich ohne Kleidung zu sehen, wenn du es nicht selbst so möchtest.
Solange wir uns aber hier befinden, benimm dich wie immer. Versprichst du mir das?

Mit einem warmen Lächeln sah er das Mädchen an.
Das Gesicht des Mädchens war immer ungläubiger geworden. Sie konnte einfach nicht glauben, was er da zu ihr sagte. Daher brauchte sie auch mehrere Minuten, die sie in das Gesicht ihres neuen Herrn starrte, bis sie langsam anfing zu nicken.
Ich verspreche es Euch, Herr.
Yekbor nickte ebenfalls leicht, stand auf und hielt dem Mädchen die Hand hin.
Komm. Ich möchte, dass du dich wäschst und saubere Kleidung anlegst. Ich werde dafür sorgen, dass man dir welche gibt. … Stellst du mich Karil vor?
Sie ergriff seine Hand und zog sich hoch, hielt jedoch mittendrin inne.
Ich weiß nicht ob er das will, aber ich kann es versuchen.
Seine Hand ließ sie los, trat einen Schritt von ihm fort und gab einen Pfiff zwischen den Zähnen hindurch von sich.
Es dauerte keine zwei Minuten, da galoppierte der dunkelbraune Hengst auf sie zu, wurde aber langsamer, als er sah, wer hinter dem Mädchen stand. Seine Ohren spielten und die Nüstern blähten sich, damit er den Duft des Mannes aufnehmen konnte.
Civia ging auf ihn zu, kraulte ihn zwischen den Ohren, während sie leise auf ihn einsprach.
Dann drehte sie sich etwas zu ihrem neuen Herrn um.
Stellt Euch seitwärts hin, Herr. Pferde haben die Augen an der Seite, dadurch sehen sie am besten, wenn man an ihrer Seite steht. Wenn er zu Euch kommt, spuckt in die Hand und haltet sie ihm hin. Er wird, wenn er Eure Freundschaft akzeptiert, seine Nase in eure Hand drücken.
Mit Anerkennung hörte er ihr zu. Sie bemerkte nicht, dass sie ihrem Herrn Anweisungen erteilte, doch er sah deutlich das Mädchen in einigen Jahren, wie sie zu einer stolzen und selbstbewussten Frau heranreifen würde.
Er tat, was sie ihm gesagt hatte, blieb abwartend stehen, die Hand leicht von sich gestreckt.
Der Hengst spielte mit den Ohren, ein Zittern ging über sin Fell, als er sich sehr langsam der Hand näherte. Er betrachtete sich den Mann, weil dieser ihm die Möglichkeit gab.
Es dauerte mehr wie eine halbe Stunde, bis der Hengst so weit zu ihm gekommen war, dass er an seiner Hand riechen konnte. Kurz schreckte er zurück, als Yakbor die Hand etwas sinken ließ, denn mittlerweile spürte er den Arm kaum noch. Dann aber drückte der Hengst seine Nase in die Hand des Mannes. Er erkannte, dass dieser anders war.
Einen weiteren Schritt machte der Hengst auf den Mann zu, bevor er seinen Kopf schwer auf die Schulter des Mannes legte. Sanft blies er ihm den Atem über den Rücken und ließ es zu, dass der Mann ihn so zwischen den Ohren kraulte, wie es das Mädchen getan hatte. Yakbor versuchte in keiner Weise, den Hengst festzuhalten oder einzuengen.
Er mag Euch, Herr… Das Mädchen hatte die Freude darüber im Blick, dass der Hengst ihren Herrn akzeptierte. Sie beschloss, dass sie ihn auch mögen würde.
Der Hengst trat von dem Mann zurück und ging gemächlich wieder zur Herde zurück, als Civia ihm die Hand auf die Kruppe legte und ein leicht schnalzendes Geräusch von sich gab.
Ich danke dir, Civia. Ehrlich lächelte er das Kind an, bevor er ihr die Hand auf die Schulter legte und sie sanft in Richtung Lager führte. Komm. Ich möchte heute nicht nochmal im Lager übernachten. Und ich denke, du auch nicht…
Stumm schüttelte sie den Kopf.
Auf dem Weg zurück zum Lager besprach er mit ihr, was er vorhatte.

Im Lager angekommen gab er das Mädchen in die Obhut seines Führers. Er sollte dafür sorgen, dass sie später gewaschen und neu eingekleidet mit ihnen mitreisen konnte.

Yakbor gab Anweisungen, die Abreise vorzubereiten, bevor er zum Ältesten ging.

Als die Sonne an höchsten stand waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Die gekauften Tiere und die Packpferde waren aneinander gebunden und die kleine Karawane bereit zum Aufbruch.
Yakbor trat mit dem Ältesten aus dessen Zelt.
Wenn du es gestattest werde ich irgendwann wiederkommen um mit dir Handel zu treiben.
Ich hoffe dein Freund wird viele gute Fohlen bekommen. Und wir von den drei Hengsten, die du hier lässt.
Der Händler nickte und reichte dem Ältesten die Hand. Dieser ergriff sie freudig.
Das wird er.
Er drehte sich zu seinem Pferd.
Eine Frage habe ich aber noch…
Du sagtest, dass derjenige, der den Hengst reiten kann, ihn behalten kann. Gilt dies noch?

Verwundert sah der Älteste ihn an.
Sicher. Ich stehe zu meinem Wort. Willst du es versuchen? Der Hengst hat meine besten Krieger in den Staub geschickt.
Lachend schüttelte Yakbor den Kopf. Auf zwei Fingern gab er einen lauten Pfiff von sich.
Sicher nicht. Er würde auch mich in den Staub schicken. Ich wollte mich nur versichern für denjenigen, der ihn reiten kann.
Am Ende des Lagers gab es einen Aufruhr. Überraschte Rufe wurden laut, so dass der Älteste in die Richtung sag. Ungläubig blickte er auf den Reiter auf dem dunkelbraunen Hengst, der sich ruhig führen ließ und auf jeden Schenkeldruck reagierte, als wäre er perfekt eingeritten.
Aber … das kann doch nicht sein.. SIE?!?
Wie vom Donner gerührt starrte er seine ehemalige Sklavin an, blickte dann zu dem Händler. Du hast mich getäuscht! Du wusstest, dass sie ihn reiten kann! Aber du wirst ihn nicht mitnehmen können, ein Sklave hat keinen Besitz, er ist Besitz! rief er verärgert.
Ich wusste es nicht. Ich sah es erst als ich sie in Besitz nahm. Und sie hat das Recht dazu, denn sie ist keine Sklavin mehr. Ich habe sie frei gelassen.
Entgeistert starrte er den Mann an, der zu seinem Pferd trat und aufsaß.
Werde glücklich mit ihr und ihm. Ich lasse dich ziehen, doch sehen wir uns wieder wirst du kein Gast mehr sein.
Der Älteste drehte sich um und rauschte in sein Zelt.
Seufzend drehte der Händler sich um, bedeutete Civia na seine Seite. Dann setzte sich die Karawane in Bewegung.

Lauf der Zeit

Civia begleitete den Händler noch zu drei weiteren Stämmen. Bei jedem benahm sie sich ganz der Sklavin, zu der sie erzogen worden war. Doch wenn sie allein war lernte sie von ihm und seinen Leuten, konnte in den Jahren, welche sie unterwegs waren, bald schon leichtere Texte lesen und auch schreiben. Der Händler betrachtete sie mit Stolz, denn mit ihrem Wissen wuchs auch ihr Selbstbewusstsein. Nach und nach zeigte er ihr auch, was sie als eine Kammerdienerin wissen musste. Ihm war bewusst, dass sie sich zwar um seine Pferde würde kümmern können, doch dass dies nicht sehr angesehen in Erythia war. Darum brachte er ihr auch bei wie sie ihre Weiblichkeit verbergen konnte. Es würde in Erythia für sie leichter werden, wenn sie sich als Junge durch das Land bewegen würde.
Yakbor tauschte die Pferde bei anderen Stämmen, ließ sich von Civia beraten und reiste bald mit dreißig so ausgezeichneten Tieren durch das Land, dass er eine Eskorte anheuerte die sie beschützen sollte.
Civia lernte von einem der Krieger den Umgang mit dem Messer und einem leichten Kurzschwert. Bald konnte sie sich ausgezeichnet verteidigen.
Als sie am Hafen ankamen entließ Yakbor die Soldaten, zahlte seine Führer aus. Zehn der Pferde sowie alle Packpferde tauschte er gegen Gewürze ein, die gemeinsam mit den verbliebenen Tieren auf ein Schiff verladen wurden. Karil weigerte sich erst und es musste für das Tier extra eine Rampe gebaut werden. Erst dann ging er, geführt von Civia, vorsichtig an Bord.
Den Abend verbrachten sie in einem Gasthaus. Yakbor bedeutete Civia, von nun ans die Verkleidung anzulegen. Es war sicherer für sie, denn Seeleute waren voreingenommen gegenüber Frauen an Bord.
Im Morgengrauen gingen sie an Bord und bald stachen sie in See.
Die Überfahrt verlief ruhig und Yakbor hatte in der Stadt einige Bücher erstanden, aus denen Civia nun lernte und ihre Schreibkünste verbesserte.
Kurz bevor sie den Hafen anlaufen sollten zog ein Sturm auf. Zwar versuchte die Mannschaft rechtzeitig den Hafen zu erreichen, doch es gelang ihr nicht.
Civia und Yakbor blieben bei den Pferden, versuchten sie zu beruhigen, während die Seeleute versuchten das Schiff zu retten. Es wäre ihnen auch gelungen, hätte der Sturm sie nicht so weit vom Kurs abgebracht, dass das Schiff krachend auf die Riffe vor der Küste auflief. Die Felsen zerstörten den Rumpf und es gelang Yakbor und Civia grade noch die Vertäuungen der Pferde zu lösen, bevor sie in die schäumende See geschleudert wurden, als das Schiff auseinander brach.
Civias Erinnerungen setzten aus.
Sie erwachte am Strand, umgeben von Trümmern des Schiffes und Teilen der Ladung.
Civia brauchte eine Weile, bis sie ihren zerschrammten Muskeln befehlen konnte ihren Körper zu erheben.
Langsam bewegte sie sich über den Strand, sammelte ein, was sie gebrauchen konnte und schaute ob von den Körpern, die sie fand, noch irgendjemand am Leben war. Doch sie fand nur Leichen, egal ob Mensch oder Pferd. Als sie Yakbors Leiche fand, brach sie in die Knie und weinte. Er war ihr Retter gewesen, in den letzten Jahren war er für sie das, was ein Vater sein sollte, am Nächsten gekommen und jetzt lag er hier, tot. Der Schmerz, den sie fühlte, hatte sie vorher noch nie gefühlt und er schien sie zu zerreißen. Irgendwann raffte sie sich auf, nahm Yakbor den Beutel ab und ging weiter ins Landesinnere.
Dort fand sie vier Pferde und Karil. Alle waren verletzt, aber nicht so schwer, dass es nicht heilen würde. Nur Karil war so verletzt, dass er immer etwas lahmen würde.
Civia baute sich aus den Resten des Wracks einen Unterstand, bis die Pferde soweit wieder gesund waren, dass sie mit ihnen weiterziehen konnte. Im Laufe der Zeit sammelte sie die Wertsachen zusammen, trocknete Kleidung und bereitete sich sowie die Pferde darauf vor weiter zu ziehen.
Im ersten Dorf, durch das sie kam, verkaufte sie die vier Pferde und die Wertsachen, die sie gesammelt hatte. Hier fiel ihr auf, wie gut Yakbor daran getan hatte, ihr einzuschärfen, sich als Junge zu verkleiden.
Bald schon zog sie weiter…
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