Glaubenssysteme

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Glaubenssysteme

#1

Beitrag von Kratos » So 17. Sep 2017, 16:25

In Tamriel gibt es mehrere große Panthen, die von den verschiedenen Völkern angebetet werden. Natürlich gibt es auch immer nicht-gläubige, oder beispielsweise Daedra-Anbeter. Die überwältigende Mehrheit hängt jedoch dem, für ihr Volk passenden, Pantheon an.

Aufgrund der langen und verworrenen Entwicklungsgeschichte des Kaiserreiches und Tamriels ist es nicht weiter verwunderlich, dass viele Götter ähnliche Essenzen oder Strukturen haben, und sich einige Aspekte teilen. Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass es eins zu eins die gleichen Götter sind.
Die Götter Tamriels sind real, die einzige Ausnahme bildet dabei das Pantheon der Khajiit, über das noch keine genauen Informationen vorliegen.

Kosmologie
Wichtig für das allgemeine Verständnis der Glaubenssysteme, sind drei der Dimensionen, die es gibt:
Aetherius, als "äußere Ebene", die sowohl Mundus, als auch das Reich des Vergessens umschließt: Diese Ebene ist die Ebene, aus der sämtliche Magie stammt, und der Gott Magnus, so wie die Magna Ge (s.u), halten sich dort auf. Sie ist außerdem der Sitz der Neun Göttlichen, im Verständnis des cyrodiilschen Pantheons, der Ort, an den die Seelen der Sterblichen gehen.
Die zweite Dimension ist das Reich des Vergessens: Dort befinden sich die verschiedenen Ebenen der Daedrafürsten. Diese Ebenen sind oftmals dunkle, korrumpierte Versionen sterblicher Städte, aber nicht zwangsläufig. Dort halten sich die Daedra auf, sowie die sterblichen Seelen, die einen Pakt mit einem Daedrafürsten geschlossen haben.
Mundus ist die Ebene der Sterblichen und das Zentrum des Universums. Der Planet Nirn, auf dem Tamriel sich befindet, liegt dort.
Wer sich für genaueres interessiert, dem lege ich diesen Artikel ans Herz. Beachtet allerdings, dass es sich dabei nicht um Charakterwissen handelt.

Et'Ada
Et'Ada sind übernatürliche, mächtige Existenzen.
Sie teilen sich in die Gruppen Aedra, Daedra und Magna Ge auf.
Sie sind göttliche Wesenheiten, die sich allerdings nicht in "gut" und "böse" aufteilen lassen, da den Et'Ada das Prinzip von Moral fremd ist, sondern jeder ein gewisses Konzept verkörpert, das er nicht weiter hinterfragt.

Aedra (aus dem aldmerischen: unsere Ahnen)
Aedra sind die Et'Ada, die zur Schaffung Nirns ihr Leben opferten. Einige von ihnen starben, wenn auch nicht alle: Manche Aedra wurden zu den Knochen der Erde, und sind deshalb handlungsunfähig, andere wurden zu den Speichen, die Nirn an Ort und Stelle im Universum halten. Wieder andere wurden zu den Ehlnofey, und starben damit wirklich.
Die Aedra werden in ganz Tamriel als Gottheiten angebetet, und es sind ihre Aspekte, die in den Panthen verehrt werden, wenn auch in der Regel unter anderen Namen.
Alle diese neun Göttlichen werden im Pantheon der Neun zusammengefasst, manche Panthen verehren nicht alle.
Aedra greifen nicht aktiv in das Leben der sterblichen ein, können allerdings, zumindest auf gewisse Weise, getötet werden, wie es mit Lorkhan geschah. Sie können sich nur durch Avatare auf Tamriel manifestieren.
Da das Reich des Vergessens der Nachthimmel über Tamriel ist, denken manche, dass die Planeten die Aedra sind.

Daedra (aus dem aldmerischen: nicht unsere Ahnen)
Die Daedra sind die "andere" Seite der Medaille, sie waren nicht an der Erschaffung der sterblichen Ebene beteiligt, und können mit Sterblichen interagieren, indem sie beschworen werden. Daedra werden in der Mythologie meist als durch und durch böse dargestellt, aber das ist nicht ganz richtig. Da sie Et'Ada sind, verkörpern sie Prinzipien, und in aller erster Linie verkörpern sie das Prinzip der Veränderung, weshalb sie die Gegenstücke zu den Aedra sind.
Sie werden in manchen Panthen angebetet, und damit zu Göttern gemacht, obwohl die Aedra eigentlich ihre Feinde sind.
Die Daedra wählen Champions und Günstlinge unter ihren Anhängern aus, die sie mit bestimmten Fähigkeiten oder Waffen ausstatten. Manche Daedra haben bestimmte Bestien geschaffen, oder gelten als Schutzherren einer bestimmten Gruppierung. Insgesamt gibt es sechzehn daedrische Fürsten, die allesamt im Reich des Vergessens ihre eigenen Ebenen haben. Die Daedra stehen untereinander im Widerstreit, dennoch ist es möglich, im Leben mehr als einem Kult anzugehören, und sie lassen ihre Anhänger ziehen. Gleichzeitig mehr als einem Daedra zu dienen, ist allerdings nicht möglich.

Magna Ge (aus dem aldmerischen: Kinder des Magnus)
Magna Ge sind Aedra, die "im letzten Augenblick" angeführt vom Gott Magnus flohen, sodass ihre Leben nicht zur Erschaffung Nirns geopfert werden konnten. Sie befinden sich in Aetherius.

Ehlnofey
Ehlnofey sind die Vorfahren der Menschen und Elfen, und kommen ursprünglich von einer anderen Welt, als Nirn. Ihre Welt stürzte auf Nirn herab, und die Überlebenden Ehlnofey formten sich zu zwei Gruppen: Die Alt-Ehlnofey, die auf einem Teil ihrer Welt, der einer Insel ähnlich auf Nirn gelandet war, lebten, und den Ehlnofey, die ziellos umher wanderten. Sie bekriegten einander, und so entstanden die Kontinente Tamriel, Akavir und Yokunda. Aus den Alt-Ehlnofey, die ihre übermenschlichen Kräfte behalten hatten, wurden die verschiedenen Elfenvölker, aus den umherwandernden, die vieler dieser Fähigkeiten beraubt waren, die Völker der Menschen.

Avatare
Aedra nutzen Avatare, um die Welt der Sterblichen beeinflussen zu können. Der bekannteste Avatar ist wohl Martin Septim, der zum Avatar von Akatosh wurde, um Tamriel vor Mehrunes Dagon zu retten. Wird ein Sterblicher zum Avatar, stirbt er, nachdem der Gott ihn verlässt. Martin wurde zur Steinstatue eines Drachen, die nun im Tempel des Einen in Cyrodiil steht.
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Cyrodiil'sches Pantheon

#2

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:02

Das cyrodiilsche Pantheon wurde von Alessia geschaffen, als eine Synthese aus dem Glauben der Sklaven, die sie befreit hatte, der Ayleiden, die sich ihr angeschlossen hatten, und ihrer Unterstützer aus Himmelsrand. Deshalb wird es auch das alessianische Pantheon genannt.
Es besteht aus den acht, oder neun, Göttlichen: Akatosh, Dibella, Arkay, Zenithar, Mara, Stendarr, Kynareth, Julianos und Tiber Septim (Talos), und drei zusätzlichen Göttern: Shezarr, Morihaus und Reman.
Nach der Unterzeichnung des Weißgoldkonkordats wurde Tiber Septim jedoch der Status als Gott aberkannt.

Die Anbetung des cyrodiilschen Pantheons ist eher distanziert: Opfergaben an Altären, und Bitte um Segen in Tempeln. Allerdings haben einzelne Götter eigene Kulte und Kultstätten, in denen es etwas charismatischer zu geht.
Die Rollen der neun GöttlichenAnzeigen
Akatosh – Der Drachengott der Zeit und Hauptgott des Pantheons
Arkay – Gott des Kreislaufs von Leben und Tod, der Sterblichen, Grabstätten und Beerdigungsriten
Dibella – Göttin der Schönheit
Julianos – Gott der Weisheit und Logik
Kynareth – Göttin der Luft, des Windes, des Himmels und der Elemente
Mara – Göttin der Liebe und Leidenschaft; Muttergöttin
Stendarr – Gott der Gnade, Gerechtigkeit, und rechtschaffener Herrschaft durch Macht und gnädige Nachsicht
Talos – Gott der Macht, Ehre, des Gesetzes, des Staats, der Menschheit, des Kriegs und der Regierung, Heldengott der Menschen
Zenithar – Gott der Arbeit, der Handels und der Händler
Über die drei zusätzlichen Götter muss man zuerst einiges anderes wissen:
Fangen wir bei Reman an: Der Heldengott Reman geht auf Reman Cyrodiil, den Begründer des Zweiten Kaiserreiches, zurück. Er war der größte Held der Akavirii-Invasion der Ersten Ära - denn er brachte sie dazu, ihm zu helfen, sein eigenes Kaiserreich aufzubauen.
Reman begründete die Tradition, dass ein neuer Kaiser durch seine Seele mit dem Amulett der Könige verbunden werden sollte. Er selbst wurde mit dem Amulett auf der Stirn geboren.
Reman trägt die Beinamen der weltliche Gott und "der Cyrodiiler", und hat keine genaue Funktion, er ist eben ein kultureller Gott.

Morihaus ist ebenfalls eine historische Gestalt. Morihaus, auch Mor oder Morihaus-Atem-der-Kyne war ein Halbgott, der die Gestalt eines geflügelten Minotauren hatte. Er war Alessias Geliebter während des Sklavenaufstands und hatte ein Kind mit ihr.
Morihaus wird mit Kyne und dem Thu'um assoziiert, und ist ein antiker Gott der Cyrod-Nord.

Shezarr ist ein Heldengott der Menschen, und die cyrodiilsche Variante Lorkhans. Er soll die anderen Götter überredet haben, Mundus und die Menschen zu erschaffen.
Heute ist er so gut wie vergessen, da er von Talos ersetzt wurde.

Die Daedrafürsten werden im cyrodiilschen Pantheon nicht angebetet, aber sie werden als die "sechzehn hinnehmbaren Lästerungen" anerkannt.
Die Acht Anrufungen und Sechzehn hinnehmbaren LästerungenAnzeigen
Widmungen alter, historischer Werke sind ab und an noch mit dieser Aufzählung versehen, vor allem im Kontext mit Tiber Septim.

Die acht Anrufungen und 16 hinnehmbaren Lästerungen.
An AKATOSH, dessen Sitz in der Ewigkeit den Tag hervorbrachte.
An KYNARETH, die den männlichen Odem zurückgibt.
An DIBELLA, die Männer mit Stöhnen entlohnt.
An ARKAY, der dem Abnehmen des Lebens trotzt.
An JULIANOS, der die Verdammte Gleichung anstimmt.
An MARA, die Steine leert und die Leere füllt.
An ZENITHAR, der uns Entspannung gewährt.
An STENDARR, der es duldet, daß die Menschen Lesen.

.noitaripsnI red lleuQ ,AIHTEOB nA
.nehcsneM red nessiweG eblah sad ,ENICRIH nA
.thcirps sträwties nehcarqS ella red ,NTACALAM nA
.ennoS nedne?ielg red rentraP ,NOGAD SENURHEM nA
.tiehhcsneM red retsörT ,HTAROGOEHS nA
.metA nelbü med tim ,LAB GALOM nA
.tsi tiekgiwE eid rüf kreW nessed ,ARIMAN nA
.tledäfnie nennittaG nov raaH sad eid ,ALAHPEM nA
.tetrowtna remmi red ,ELIV SUCIVALC nA
.gnurhüreB nehciewzren red tim ,LANRUTCON nA
.tednürg nesleF ednellaf fua red ,ETITYREP nA
.rehcöL rella dnaR ,ARUZA nA
.tgnäfmu sella eid. ,AIDIREM nA
.tläh thciL sad na ttalB sad red ,AROM SUEAMREH nA
.tetsokrev thcurF enerohcseg eid red ,ENIUGNAS nA
.sedhcaD sed nirebeW ,ANIMREAV nA
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Nordisches Pantheon

#3

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:03

Das nordische Pantheon hat viele Götter, die denen im Cyrodiilschen Pantheon ähnlich sind. Das ist selbstverständlich, bedenkt man die Entstehungsgeschichte des letzteren. Ihre nordischen Entsprechungen sind in der Regel jedoch kriegerischer, als die des alessianischen Pantheons.

Ungewöhnlich ist hier, dass das nordische Pantheon nicht vom Drachengott der Zeit geführt wird. Alduin ist der Quell des Pantheons, aber er ist kein Gott, der direkt angebetet wird.
Wenn man jemanden als Anführer des Pantheons sehen will, dann ist das Kyne, eine der Herdgöttinnen der Nord.

Im Gegensatz zum cyrodiilschen Pantheon sind die Anbetungen der nordischen Götter nicht so formell. Die Nord bauen lange nicht allen ihren Göttern Tempel, was damit zusammenhängt, dass das traditionell nordische Pantheon in vier Kategorien aufgeteilt wird: Tote Götter, Herdgötter, Götter der Prüfung und Götter des Zwielichts.
Der Zyklus der GötterAnzeigen
Die Götter sind zyklisch, wie die Welt an sich. Es gibt die Toten Götter, die kämpften und starben, um den neuen Zyklus herbeizuführen, die Göttinnen des Herdfeuers, die den aktuellen Zyklus überwachen, die Götter der Prüfung, die die Herdfeuer bedrohen, und deshalb beobachtet werden, und die Götter des Zwielichts, die den nächsten Zirkel einleiten.
Das Ende eines Zyklus' wird vom Drachenblütigen Gott eingeleitet, einem Gott, der im vorangegangenen Zyklus nicht existierte. Seine Präsenz bedeutet jedoch, dass der aktuelle Zyklus beinahe vorbei ist.

Toten Göttern baut man keine Tempel, denn sie haben den prächtigsten von allen; Sovngarde, den Ort, an den die heldenhaften Anhänger des nordischen Pantheons, gelangen. Ihnen einen Tempel zu bauen, wäre absolute Zeitverschwendung.
Shor ist der Herr der gewaltigen Halle in Sovngarde.
Tsun ist ihr Hüter.

Den Herdgöttern, oder besser, Herdgöttinnen, baut man Tempel, die sind allerdings nicht so formell, wie die der Kaiserlichen: Da sie Herdgöttinnen sind, sind ihre Tempel immer auch jemandes Zuhause. Die höchstrangige Frau an diesem Ort, ist die defacto Hohepriesterin.
Die Tempel der Herdgötter passen zur Natur der jeweiligen Göttin: Kynes Tempel sind auf Gipfeln gebaut, Dibellas Tempel sind Häuser wichtiger Ehefrauen, und Maras Tempel sind Häuser wichtiger Hexen.

Die Götter der Prüfungen haben keine wirklichen Tempel. Sie werden auf Schlachtfeldern und anderen Orten, wo sie beachtenswertes Chaos gestiftet haben, versöhnlich gestimmt. Die Nord wissen, dass Daedrische Tempel etwas komplett anderes sind, und betrachten sie als eine ebenso große Zeitverschwendung, wie die formelle Anbetung der Neun Göttlichen in Cyrodiil.

Die Götter des Zwielichts brauchen keine Tempel. Wenn sie sich zeigen, gibt es keinen Grund, einen Tempel zu bauen, und noch weniger Grund gibt es, ihn zu nutzen - nur eine weitere Zeitverschwendung.
Nord verehren die Götter des Zwielichts, weil sie zum Kreislauf der Dinge gehören, der von den Nord immer verehrt wird. Besonders natürlich auch den Letzten Krieg, wo sie ihr bestes geben werden, um ihren Wert unter Beweis zu stellen.
Es gibt ebenso Gottheiten, die in keine dieser Kategorien passen. Allerdings werden sie trotzdem durch Totems, die man zum Beispiel in alten Nordgräbern findet, repräsentiert.
Totems der NordgötterAnzeigen
Der Falke als Repräsentation Kynes.
Der Drache als Repräsentation Alduins.
Der Wolf als Repräsentation Maras.
Der Fuchs als Repräsentation Shors.
Der Wal als Repräsentation Stuhns.
Der Bär als Repräsentation Tsuns.
Die Motte als Repräsentation Dibellas.
Die Eule als Repräsentation Jhunals.
Die Schlange als Repräsentation Orkeys.
Wie jede polytheistische Religion, haben die Götter des nordischen Pantheons eigene Geschichten und Beziehungen zueinander. Gerade in der zirklischen Weltsicht der Nord, ist es sogar besonders wichtig.
Die Funktionen der nordischen Götter im PantheonAnzeigen
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Altmerisches Pantheon

#4

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:03

Das Altmerische Pantheon ist die traditionelle Religion der Altmer. Charakteristisch für den Glauben der Altmer ist die Verehrung der Ahnen und Ahnengeister, da sich diese traditionell als direkte Nachfahren der Aedra sehen. Im Gegensatz zu anderen Provinzen wurde das Pantheon der Summerset-Inseln durch das Dritte Kaiserreich kaum beeinflusst, und die angebeteten Götter haben sich seit der Merethischen Ära nicht verändert.
In Himmelsrand ist wenig über die Art der Anbetung bekannt, wahrscheinlich gibt es allerdings auf den Summerset-Inseln Tempel und Priester. In Himmelsrand ist die Anbetung eher privater Natur, sofern es keine Göttlichen sind, die sich mit dem Pantheon des Dritten Kaiserreiches decken.

Das Altmerische Pantheon ist dem Aldmeri Pantheon am nächsten; die Aldmeri sind die Vorfahren aller Elfen in Tamriel. Beide Pantheen gründen in der Entstehung allen Lebens durch Anu und Padomay (Stasis und Veränderung), die als Urgöttlichkeiten Aurbis, das Universum, in dem sich Aetherius und Nirn befinden, geschaffen haben. Ebenso sehen die Altmer die Schaffung von Nirn als Fehler an, da sie dadurch von der Geisterwelt getrennt und zur Sterblichkeit verdammt wurden. Die Altmer streben nach Unsterblichkeit, und einige extreme (darunter die Thalmor), auch nach der gesamten Vernichtung Nirns.
Die GöttlichenAnzeigen
Auri-El
Auri-El ist der elfische Zeitgott, die Seele von Anui-El und wird meistens mit der Sonne, mit Licht und damit mit Aetherius assoziiert. In seinem einzigen bekannten schwachen Moment erklärte er sich einverstanden, bei der Schaffung der Ebene der Sterblichen mitzuwirken, jene Tat, die die Elfen für immer von den Geisterwelten der Ewigkeit trenne. Er führte in der Merethischen Ära die Aldmer gegen die Menschen unter Führung Lorkhans, bezwang ihn und gründete Altmora und Alt-Ehlnofey, die beiden ersten Königreiche der Aldmer. Auri-El wird von den Elfen als väterliche Figur angesehen, die sie in ihrem Streben nach der Rückkehr in die Geisterwelt unterstützt - Dies rührt daher, da er nach ihrem Sieg über Lorkhan vor den Augen seiner Anhänger zum Himmel aufstieg, um ihnen zu zeigen, wie sie der Ebene der Sterblichen entfliehen konnten.

Jephre
Y'ffre, im altmerischen Pantheon Jephre, war der erste der Ehlnofey, der Erdknochen, der sich verwandelte, damit nicht die ganze Welt sterben musste. Dem Glauben der Altmer nach befand sich nach der Schaffung der sterblichen Ebene Mundus alles im Chaos, und die ersten Sterblichen verwandelten sich in Pflanzen, dann in Tiere und schließlich wieder zurück. Schließlich verwandelte sich Y'ffre in den ersten der Ehlnofey, oder Erdknochen. Nachdem die Gesetze der Natur etabliert waren, konnten sich Sterbliche schließlich in der neuen Welt sicher fühlen, da sie sie aufgrund der neu gewonnenen Regularität endlich verstehen konnten.

Lorkhan
Lorkhan, auch genannt Schicksalstrommel, ist der Gott des Raumes und der Sterblichen. Er wird von den Altmer als Feind angesehen, da er es war, der die Aedra täuschte und sie durch List dazu brachte, an der Schaffung der sterblichen Ebene teilzunehmen, der Aktion, die die Mer von der Geisterwelt trennte und zu einem grausamen materiellen Leben verdammte. In mythischen Zeiten führte Lorkhan die Armeen der Menschen gegen die merischen Armeen Auri-Els, verlor und wurde von Trinimac getötet.

Magnus
Magnus, der Gott der Hexerei, ist der bedeutendste der Magna-Ge, jener Aedra, die sich im letzten Moment von der Schöpfung zurückzogen, der erste, der den Pfad der Flucht nach Aetherius einschlug und damit Erschaffer der Sonne. Er beschloss im letzten Moment, an der Schöpfung der Welt nicht teilzuhaben - auch wenn es ihn viel kostete. Was von ihm übriggeblieben ist, fühlen und beherrschen die Sterblichen unter dem Namen Magie. Magnus war der Architekt Mundus', wenngleich Lorkhan die Idee Nirns attributiert wird. Manchmal wird er durch ein Astrolabium, ein Teleskop oder - häufiger - einen Stab dargestellt.

Mara
Mara, die Göttin der Liebe, ist die Mutter-Göttin, die Schutzheilige der fruchtbaren Erde und Quelle von Mitleid und Verständnis unter den Sterblichen.

Phynaster
Phynaster, ein Gott der Magie, ist einer der Vorfahrengeister der Aldmer, die sterblich waren, jedoch zu Göttern wurden. Während seiner Zeit als Sterblicher erschuf Phynaster einen Ring, der in späteren Zeiten unter demselben Namen Bekanntheit erlangen sollte. Dieser Ring verhalf ihm dazu, Jahrhunderte alt zu werden, indem er ihm Schutz bot, aber auch sein Leben signifikant verlängerte. Der Legende nach soll es zudem Phynaster gewesen sein, der den Altmer beibrachte, Jahrhunderte lang zu leben - diese Legende jedoch darf in Zweifel gezogen werden, sofern die Hochelfen statt den Aldmer, den Urelfen, gemeint sind, da auch andere Mervölker Jahrhunderte alt werden.

Stendarr
Stendarr, der Gott der Gerechtigkeit und der Gnade, des Mitgefühls und der gerechten Herrschaft. Ihm sind außerdem die Wächter von Stendarr gewidmet, die seit der Oblivion-Krise Jagd auf Daedra, Vampire und weitere Bestien machen. Es heißt zudem, er habe Tiber Septim zum Ende seines Lebens hin begleitet.

Syrabane
Syrabane ist eine aldmerische Gottheit, die von den Altmer und Falmer angebetet wird. Er ist einer der Vorfahrengeister der Aldmer, die sterblich waren, jedoch zu Göttern wurden. Seine Sphäre ist dem Glauben seiner Anbeter nach die Magie. Im Kampf von Bendu Olo gegen die Krecken stand er diesem bei, und rettete durch Nutzung seines verzauberten Ringes viele vor der Thrassianischen Plage. Aufgrund seiner Heldentaten wurde er durch die Errichtung einer Statue auf der Insel von Artaeum durch die Psijics geehrt. Da er besonders bei jungen Mitgliedern magischer Organisationen Beliebtheit findet, wird er auch der "Gott der Lehrlinge" genannt.

Trinimac
Trinimac war der Kriegergott der frühen Aldmer, der angeblich mancherorts mehr Popularität genoss als Auri-El. Im Kampf gegen Lorkhan führte er die Armeen Auriels und der Aldmer gegen Lorkhan und die Menschen. Nach dem Sieg über Lorkhan versuchte er, den Exodus unter dem Propheten Veloth gen Osten zu stoppen, woraufhin Boethiah seine Form annahm, in dieser zu den Aldmer sprach und diese dazu brachte, ihn zu verachten. Dies nahm Trinimac seine Glorie, und er verschwand nach Oblivion, um als der Daedrische Fürst Malacath Herr der Verstoßenen zu werden. Seine Anhänger wurden zu den Orsimer.

Xarxes
Xarxes ist die altmerische Version von Arkay, dem Gott des Zyklus von Leben und Tod. Xarxes diente als Schreiber von Auri-El und Hermaeus Mora, und verfasste das Oghma Infinium.

Xen
Xen ist ein altmerischer Gott, der nur im Pantheon der Altmer selbst vorkommt und über den nicht viel bekannt ist. Aufgrund seiner namentlichen Ähnlichkeit zu Z'en und dem Fehlen eines Äquivalentes zu Zenithar in der hochelfischen Mythologie kann davon ausgegangen werden, dass Xen die altmerische Variante von Zenithar, beziehungsweise Z'en, darstellt.
Sollte das korrekt sein, dann ist er ein Gott des Handels, des Wohlstands und der Mühe, aber auch der Kommunikation, und in seinen Eigenschaften eher friedvoll.
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Bosmerisches Pantheon

#5

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:04

Das Bosmerische Pantheon ist die traditionelle Religion der Bosmer. Charakteristisch für den Glauben der Bosmer ist die Verehrung der Natur und der Natur- und Ahnengeister. Die Bosmer sehen sich, ebenso wie die Altmer, traditionell als direkte Nachfahren der Aedra. Im Gegensatz zu ihren Vettern auf den Sommersend-Inseln aber steht im Zentrum des Pantheons der Gott Y'ffre, der erste der Ehlnofey.
Die Rollen der GötterAnzeigen
Arkay
Arkay ist der Gott des Zyklus des Lebens und des Todes, und zudem der Gott der Begräbnisse und der Beisetzungsriten. Er wird manchmal mit den Jahreszeiten in Verbindung gebracht und ist in einigen Mythen der Sohn Akatoshs. Weiterhin sind seine Priester unerschütterliche Gegner der Totenbeschwörung und der Untoten.

Auri-El
Auri-El ist der elfische Zeitgott, die Seele von Anui-El und wird meistens mit der Sonne, mit Licht und damit mit Aetherius assoziiert. In seinem einzigen bekannten schwachen Moment erklärte er sich einverstanden, bei der Schaffung der Ebene der Sterblichen mitzuwirken, jene Tat, die die Elfen für immer von den Geisterwelten der Ewigkeit trenne. Er führte in der Merethischen Ära die Aldmer gegen die Menschen unter Führung Lorkhans, bezwang ihn und gründete Altmora und Alt-Ehlnofey, die beiden ersten Königreiche der Aldmer. Auri-El wird von den Elfen als väterliche Figur angesehen, die sie in ihrem Streben nach der Rückkehr in die Geisterwelt unterstützt - Dies rührt daher, da er nach ihrem Sieg über Lorkhan vor den Augen seiner Anhänger zum Himmel aufstieg, um ihnen zu zeigen, wie sie der Ebene der Sterblichen entfliehen konnten.

Baan Dar
Baan Dar ist der Gott der Verbrecher. In Valenwald findet er keine große Beachtung, da er als Gott der Diebe und Bettler gilt und deswegen nicht offiziell verehrt wird.

Herma-Mora
Herma-Mora ist der daedrische Prinz des Wissens und des Gedächtnisses, der Gezeiten, des Schicksals von Vergangenheit und Zukunft sowie des Lesens der Sterne und des Himmels. Er selbst bezeichnet sich als Wächter des Ungesehenen und der Kenner des Unbekannten. Mora bewahrt in seiner endlosen Bibliothek in seiner Daedrischen Ebene Apocrypha fast alles Wissen des Aurbis und wird dementsprechend auch als Bibliothekar gesehen.

Ius
Ius ist der Rothwardonische, Khajiitische und der Bosmerische Gott der Tiere. Er wird als unförmiger Humanoid mit einem Stock dargestellt. Dieser Stock hat seinen Ursprung in der Legende des Ochsen und des bösen Bauern. Auch die Legende des Haustiers der Herrin Greelina, der Tochter des Fürsten Prufrock von Felsbach, wird ihm zugeschrieben.

Jode
Jode ist der merische Gott des großen Mondes. Auch bekannt ist er als Masser oder Maras Träne.

Jone
Jone ist der merische Gott des kleinen Mondes. Auch bekannt ist er als Secunda oder Stendarrs Kummer.

Lorkhan
Lorkhan, auch genannt Schicksalstrommel, ist der Gott des Raumes und der Sterblichen. Er wird von den Bosmer als Feind angesehen, da er es war, der die Aedra täuschte und sie durch List dazu brachte, an der Schaffung der sterblichen Ebene teilzunehmen, der Aktion, die die Mer von der Geisterwelt trennte und zu einem grausamen materiellen Leben verdammte. In mythischen Zeiten führte Lorkhan die Armeen der Menschen gegen die merischen Armeen Auri-Els, verlor und wurde von Trinimac getötet.

Mara
Mara, die Göttin der Liebe, ist die Mutter-Göttin, die Schutzheilige der fruchtbaren Erde und Quelle von Mitleid und Verständnis unter den Sterblichen.

Stendarr
Stendarr, der Gott der Gerechtigkeit und der Gnade, des Mitgefühls und der gerechten Herrschaft. Ihm sind außerdem die Wächter von Stendarr gewidmet, die seit der Oblivion-Krise Jagd auf Daedra, Vampire und weitere Bestien machen. Es heißt zudem, er habe Tiber Septim zum Ende seines Lebens hin begleitet.

Xarxes
Xarxes ist die altmerische Version von Arkay, dem Gott des Zyklus von Leben und Tod. Xarxes diente als Schreiber von Auri-El und Hermaeus Mora, und verfasste das Oghma Infinium.

Y'ffre
Y'ffre stellt den wichtigsten Gott des bosmerischen Pantheons dar. Obgleich der Zeitdrache Auri-El als König der Götter angesehen wird, verehren die Bosmer Y'ffre als den "Geist des Jetzt". Dem Glauben der Waldelfen nach befand sich nach der Schaffung der sterblichen Ebene Mundus alles im Chaos. Die ersten Sterblichen verwandelten sich in Pflanzen, dann in Tiere und schließlich wieder zurück. Schließlich verwandelte sich Y'ffre in den ersten der Ehlnofey, oder Erdknochen. Nachdem die Gesetze der Natur etabliert waren, konnten sich Sterbliche schließlich in der neuen Welt sicher fühlen, da sie sie aufgrund der neu gewonnenen Regularität endlich verstehen konnten. Aufgrund der Lehren, die Y'ffre den Bosmer der Legende nach gegeben hat, wird er auch der "Geschichtenerzähler" genannt.

Z'en
Z'en ist der bosmerische, bretonische und kothringische Gott der Mühe und des gerechten Lohns, und damit das Äquivalent zum kaiserlichen Zenithar und dem nordischen Tsun. Seine Verehrung entstammt möglicherweise der argonischen und der akavirischen Mythologie, daher ist es möglich, dass Z´en von kothringischen Seeleuten in Valenwald eingeführt und dann schließlich von den Bosmer übernommen wurde. Obwohl er gemeinhin als ein Gott der Landwirtschaft gilt, wird Z´en manchmal auch als Vertreter einer höheren kosmischen Ordnung gesehen. Sein Kult verschwand kurz nach der knahatenischen Grippe.
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Dunmerisches Pantheon

#6

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:04

Die Vorfahren der Dunmer, die Chimer, stammen aus Morrowind. Sie waren ursprünglich ein Nomadenvolk, dessen Erzfeinde die Dwemer waren. Sie selbst verehrten die Daedra, die Dwemer verhöhnten sie wegen dieser Verehrung jedoch.
Als die Überfälle der Nord auf Morrowind sich häuften, verbündeten sich die Feinde jedoch, und es kam zur Schlacht am Roten Berg. Während dieser Schlacht am Roten Berg wurde das Herz des Gottes Lorkhan von den Dwemern eingesetzt, und später wurde es, entgegen eines Schwurs, den die Chimer Azura geleistet hatten, von Sotha Sil untersucht.

Azura verfluchte die Chimer, woraufhin ihre Augen rot, und ihre Haut aschfarben wurde. Sie wurden zu den Dunmer, und beteten nun nicht mehr die Daedra an, sondern Sotha Sil, Vivec und Alamlexia - das Tribunal.

Neben diesen beiden Elementen, den Daedra und dem Tribunal, wird das dunmerische Pantheon noch durch das Haus des Chaos ergänzt.
Das TribunalAnzeigen
Das Tribunal setzt sich aus Vivec, Sotha Sil und Almalexia zusammen. Nach der Schlacht am Roten Berg um 1Ä 700 wurden sie von den zu Dunmer gewordenen Chimer als Götter angebetet, hatten sie doch gottgleiche Kräfte erlangt durch Lorkhans Herz. Schließlich jedoch verloren sie ihre Kräfte durch das Verschwinden von Lorkhans Herz infolge des Kampfes vom Nerevarine gegen Dagoth Ur. Almalexia wurde wahnsinnig und musste getötet werden, nachdem sie den isoliert lebenden Sotha Sil ermordete, und Vivec verschwand schließlich. Daraufhin verehrten die Dunmer wieder die alten Götter.

Vivec (Meister von Morrowind)
Der kriegerische Götterpoet Vivec war das Abbild von Mephala. Er war der unsichtbare Hüter des heiligen Landes und immer auf der Hut vor den dunklen Göttern des Vulkans. Er hatte immer schon den Geist und die Dualität des dunmerischen Volks repräsentiert, welche durch seine halb-Dunmer, halb-Chimer-Erscheinung reflektiert wurde. Viele Pilger besuchten ihn tagtäglich. Er hat das Leben Dunmer schon vor zahlreichen Angriffen bewahrt.

Almalexia (Mutter Morrowind)
Almalexia war das Abbild von Boethiah. Sie war bekannt dafür, gutherzig und gerecht zu sein. Sie war das beliebteste Mitglied des Tribunals. Nach dem Verlust ihrer gottgleichen Kräfte jedoch verlor sie nahezu ihren Verstand und musste vom Nerevarine vernichtet werden.

Sotha Sil (Mysterium von Morrowind)
Sotha Sil war das Abbild von Azura und der unbekannteste des Tribunals. Er war es, der dem Tribunal mithilfe von Kagrenac Werkzeugen die gottgleichen Kräfte brachte, woraufhin Azura die Chimer in die Dunmer verwandelt hatte. Es heißt, er würde von seiner verborgenen Uhrmacherwerkstatt aus die Welt neu gestalten.
Das RegeneratAnzeigen

Regenerat
Das Regenerat besteht aus Azura, Mephala und Boethiah. Die Zerstörung der Stadt Vivec und die Eruption des Roten Bergs 4Ä 5 schnitt tief in das Fleisch des Glaubens der Dunmer. Der Fall des Ministeriums der Wahrheit war schlussendlich der Hammerschlag, der die Dunmer von ihrer lang anhaltenden Verehrung des Tribunals wieder zu den alten Göttern verbrachten; nunmehr als Regenrat bekannt.

Azura (Göttin der Dämmerung und des Sonnenuntergangs)

Azura war die Ahnin, die den Chimern die Mysterien erklärte, durch die es ihnen gelang, sich von den Altmern zu unterscheiden. Einige ihrer konventionelleren Lehren werden manchmal auch Boethiah zugeschrieben. In den Sagen wird Azura häufig mehr als kosmische Kraft der gesamten Rasse, denn als Ahn oder Gott beschrieben. Sie ist auch bekannt als das Abbild von Sotha Sil. Sie war es, die die Chimer in Dunmer verwandelte.

Boethiah (Prinz der Heimtücke)
Boethiah ist der göttliche Urahn der Dunmer, angekündigt vom Propheten Veloth. Durch seine Erleuchtungen lösten die späteren Chimer, das Gewandelte Volk, alle ihre Bindungen zu den Aldmern und schufen eine neue, auf daedrischen Prinzipien gründende Nation. Von der Philosophie über die Magie bis hin zur 'verantwortlichen' Architektur werden alle kulturellen 'Errungenschaften' der Dunmer Boethiah zugeschrieben. Alte Gleichnisse der Veloth berichten durchweg, wie Boethiah alle möglichen Arten von Feinden besiegte – Geschichten aus der Gründerzeit der Chimer-Nation. Boethiah ist auch bekannt als das Abbild von Almalexia.

Mephala (Androgyn)
Mephala ist der Weber oder der Spinnengott. In Morrowind war er der Ahn, der die Chimer die Fähigkeiten lehrte, die sie brauchten, um ihren Gegnern zu entgehen oder sie heimlich zu töten. Feinde gab es zu jener Zeit reichlich, da die Chimer nur eine kleine Gruppe waren. Zusammen mit Boethiah hat Mephala das Clan-System geschaffen, das den Grundstein für die Fürstenhäuser bildet. Er schuf die Morag Tong. Mephala ist auch bekannt als das Abbild von Vivec.
Haus des ChaosAnzeigen
Es gibt vier Daedrafürsten, die als die Vier Säulen des Hauses des Chaos bekannt sind: Malacath, Mehrunes Dagon, Molag Bal und Sheogorath.

Jene Daedrafürsten rebellierten gegen den Rat und die Ermahnungen des Tribunals und beschworen dadurch viel Streit und Verwirrung unter den Clans und Fürstenhäusern. Mehrunes Dagon, Malacath, Sheogorath und Molag Bal sind heilig, da sie Hindernisse während der Prüfung darstellen.

Im Laufe der Zeit wurden sie manchmal auch mit den örtlichen Feinden in Verbindung gebracht, etwa den Nord, den Akaviri oder den Gebirgsorks.

Die Verehrung dieser vier bösartigen Geister ist eigentlich gegen das Gesetz und auch gegen die Praxis des Tempels. Dennoch gelingt es den Vier Säulen des Hauses sehr häufig, Sterbliche zu finden, die ihnen dienen, wobei diese meist tief in Wäldern oder Ruinen ihre Rituale durchführen. Ebenjene Hexer werden nach uraltem Tempelgesetz Brauchtum und auch kaiserlichem Recht gejagt und getötet; von kaiserlichen Garnisonen, den Ordinatoren und Krigswappenträger des Tempels.

Malacath (Gott der Flüche)

Malacath ist das wieder belebte Exkrement, das einst Trinimac war. Er ist ein schwacher, aber rachsüchtiger Gott. Die Dunkelelfen sagen, er sei Malak, der Gottkönig der Orks. Er prüft die Dunmer auf körperliche Schwächen.

Molag Bal (Gott der Pläne, König der Notzucht)
Molag Bal ist in Morrowind der König der Notzucht. Er versucht, das Blut der Fürstenhäuser und der Dunmer zu verunreinigen und zu verderben. Ein Volk von Übermonstern, das angeblich in Molag Amur lebt, ist das Ergebnis seiner Verführung Vivecs im vorigen Zeitalter.

Sheogorath (Der verrückte Gott)
Sheogorath ist der König des Wahnsinns. Stets prüft er die Dunmer auf geistige Schwächen. In vielen Legenden wird er von einer dunmerischen Splittergruppe gegen die andere angerufen, doch in der Hälfte dieser Geschichten betrügt er nicht jene, die ihn riefen, was für weitere Verwirrungen über seine Position in diesen Konflikten sorgt: Kann er uns helfen? Ist er nicht eher ein Hindernis? Er wird oft mit der Furcht anderer Völker vor den Dunmer in Verbindung gebracht. Das gilt besonders für Rassen, wie etwa das Kaiserreich, die sich als nützliche Verbündete erweisen könnten.

Mehrunes Dagon (Gott der Zerstörung)
Mehrunes Dagon ist der Gott der Zerstörung. Er wird mit natürlichen Gefahren wie Feuer, Erdbeben und Überschwemmungen in Verbindung gebracht. Für einige verkörpert er das unwirtliche Morrowind. Er prüft den Überlebenswillen und das Durchhaltevermögen der Dunmer.
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Lorkhan (Verschollener Gott)
Die Schöpfer-Gottheit des Lugs und der Versuchung Lorkhan findet sich in jeder tamrielischen mythischen Tradition. Am bekanntesten ist er unter dem aldmerischen Namen Lorkhan oder auch die Schicksalstrommel. Auf irgendeine Weise überzeugte er die ursprünglichen Geister, die Erschaffung der Ebene der Sterblichen in die Wege zu leiten, wodurch er den bestehenden Zustand durcheinander brachte. Seit die Welt geschaffen wurde, ist Lorkhan von seinem göttlichen Zentrum getrennt und durchstreift die Schöpfung der et'Ada. In Morrowind wird ihm ein Bezug zu Psijics Bestreben nachgesagt, einem Prozess, durch den Sterblichen auferlegt wird, die Götter zu übertreffen, von denen sie geschaffen wurden.

Nerevar (Götterschlächter)
Der chimerische König des Resdayn, des goldenen Zeitalters des alten Veloth. Nerevar war der Vorbote der Dreifaltigkeit und wurde während der Schlacht am Roten Berg getötet. Für den Glauben der Dunmer ist er der wichtigste Gott. Ihm wird nachgesagt, Dumac, den letzten Zwergenkönig, getötet und sein Herz gegessen zu haben.
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Yokuda' Pantheon

#7

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:05

Das Rothwardonische Pantheon ist der traditionelle Glaube der Ro'Wada, welche später als die Rothwardonen bekannt wurden. Der Großteil dieser Religion bildete sich noch auf dem Kontinent Yokuda. Bis zum Eintritt in das Dritte Kaiserreich war dies der verbreitete Glaube im Land, wie weit der Glaube zur Zeit der Drachenkrise im Land verbreitet ist, ist jedoch nicht bekannt. Aufgrund von Hammerfells Unabhängigkeit ist jedoch davon auszugehen, dass der traditionelle Glaube wieder verbreiteter ist als zur Zeit des Dritten Kaiserreiches.
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Diagna
Diagna ist der Gott der krummen Klinge und wird von den Ansei angebetet. Der Kult um diese Gottheit entstand während des Massakers an den siebenundzwanzig Schlangenvölkern. Sie half den Ro'Wada zudem zum Sieg über die linkshändigen Elfen, in dem sie ihnen orichalkische Waffen brachte. In Tamriel selbst führte sie den Orden von Diagna an und führte sie zur Schlacht gegen die Orks, als diese ihren Höhepunkt erreichten. Daraufhin verschwand sie. Seit dem ist sie nicht mehr, als ein Geist in den Drachenschwanzgebirgen.

HoonDing
HoonDing ist der rothwardonische Gott der freien Wege. Außerdem war er auf Yokuda der Gott der Beharrlichkeit gegen Ungläubige. Er ist der vereinte Geist der gesamten Rasse und trat immer dann in Erscheinung, wenn die Rothwardonen in Schwierigkeiten waren oder den Weg frei machen mussten. In der Tamrielischen Geschichte kam HoonDing exakt dreimal vor. Zweimal während der Ro'Wada Invasion, als Schwert und Krone und während der Tiber Kriege in der Zweiten Ära. Er gilt als eines der mächtigsten Wesen überhaupt.

Ius
Ius ist der Rothwardonische, Khajiitische und der Bosmerische Gott der Tiere. Er wird in Hammerfell als unförmiger Humanoid mit einem Stock dargestellt. Dieser Stock hat seinen Ursprung in der Legende des Ochsen und des bösen Bauern. Es gibt überall in Hammerfell Statuen die ihn so zeigen. Auch die Legende des Haustiers der Herrin Greelina, der Tochter des Fürsten Prufrock von Felsbach, wird ihm zugeschrieben.[1]

Leki
Leki ist die Heilige des Geisterschwertes der Ro'Wada. Sie gilt als Göttin der falschen Schwertkämpfer und ist die Tochter von Ruptga, welcher als der große Vater angebetet wird. Außerdem ist sie die Tochter von Ansei und Frandar Hunding. Die Na-Totambu auf Yokuda kämpften in der Ära der Dämmerung gegeneinander um herauszufinden, wer die Armee in die Schlacht gegen die linkshändigen Elfen führen sollte. Leki führte daraufhin den Ephemeral Feint ein. Anschließend wurde ein Sieger festgestellt und der Krieg mit den Elfen begann.

Malooc
Malooc ist die Rothwardonische Variante von Malacath.[2] Er wird auch als König der Horden betitelt. Er führte die Riesen Goblins in der Ersten Ära gegen die Rothwardonen. Diese wurden jedoch durch die Armee von HoonDing ausgelöscht. Daraufhin floh er nach Osten in Richtung Orsinium. Dort führte er dann die Orks gegen die Rothwardonen. Diese belagerten Orsinium mehr als 30 Jahre bis der Kampf für die Rothwardonen gewonnen war.

Morwha
Morwha ist die Zitzengöttin und die Göttin der Fruchtbarkeit auf Yokuda. Sie ist ein wichtiger Teil des Rothwardonischen Pantheons und gilt als Ruptgas Lieblingsfrau. In einigen wenigen Orten auf Hammerfell, zum Beispiel Stros M'kai wird sie auch heute noch angebetet. Beschrieben wird sie als Frau mit vier Armen, welche sie nutzte um sich mehr Männer zu nehmen.

Onsi
Onsi wird auch Knochenschaber genannt. Er stammt aus der Zeit der Ro'Wada und gilt als angesehener Kriegsgott. Zusätzlich wird ihm nachgesagt den Ro'Wada ausgebildet zu haben. So habe er ihnen gezeigt, wie sie aus ihren Messern anständige und vollwertige Schwerter machen können.

Ruptga
Ruptga ist auch bekannt als der große Vater der Yokudaner und der Ro'wada. Er ist das Oberhaupt des gesamten Pantheons der Rothwardonen. Er war der erste Gott der herausfand, wie man den unstillbaren Hunger von Satakal überstehen kann. Seine Kinder sind Ansei, Frandar Hunding und Leki. Zusätzlich wird ihm von den Rothwardonen nachgesagt dass er die Sterne an den Himmeln hing.

Satakal
Satakal, auch als Haut der Welt bekannt, ist ein Schlangengott im Pantheon. Er ist der Gott des Alles und somit eine Synthese von Anu und Padomay. Er zerstörte die Welt unzählige Male und erschuf sie dann erneut. Ähnlichkeiten zum Nordischen Alduin sind nicht von der Hand zu weisen. Er genießt vor allem in der Alik'r-Wüste eine große Beliebtheit.

Sep
Sep ist die Yokuda Variante von Lorkhan. Ruptga der große Vater erschuf ihn aus der Hülle vergangener Welten. Sep überredete die anderen Götter Satakal beim Hunger zu helfen. Sie erschufen eine Alternative, die aktuelle Welt. Diejenigen die Sep gefolgt waren, mussten ihr Dasein als Sterbliche in dieser neuen Welt erkennen.

Tava
Tava ist die Yokudanische Variante von Kynareth. Sie ist die Göttin der Luft und bekannt dafür, die Yokudaner zur Insel Herne geführt zu haben. Sie gilt zusätzlich als Schutzpatronin der Seefahrer, weshalb in Hammerfell in vielen Hafenstädten Schreine ihr zu Ehren existieren.

Tu'Whacca
Tu'Whacca ist die Yokudanische Variante von Arkay. Er ist der Gott der Seelen. Vor Erschaffung der Welt war er der Gott der Gleichgültigkeit. Nach dem Übergang wurde Tu'Whacca bekannt als Gott der fernen Ufer. Als dieser, hilft er den Rothwardonen auf der Reise in das Leben nach dem Tod. In Hammerfell wird er oft mit Arkay in Verbindung gebracht. Es ist auch ein Aberglaube in Hammerfell, dass Tu'Whacca all jene verflucht, die Tote oder auch Auferstandene angreifen.

Zeht
Zeht ist der Gott der Landwirtschaft und der Bauern. Kurz nach Erschaffung der Welt leugnete Zeht die Autorität Ruptgas. Daraufhin machte Ruptga die Landwirtschaft zu einer harten Tätigkeit.
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Bretonisches Pantheon

#8

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:05

Das bretonische Pantheon ist das traditionelle Pantheon von Hochfels, welches durch die Verschmelzung menschlicher und merischer Götter geprägt wurde, die mit der Vermischung der beiden Rassen einherging; so werden neben den traditionell menschlichen Göttern auch elfische Ahnengeister verehrt.
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Akatosh
Akatosh, Drachengott der Zeit, ist der Hauptgott der Neun Göttlichen und des Bretonischen Pantheons. Er ist neben Lorkhan eine der zwei Gottheiten, die sich in jeder tamrielischen Religion wiederfinden. Er gilt allgemein als der erste entstandene et'Ada, nach dessen Entstehung der Prozess für andere Geister leichter wurde. Für die Anhänger der Acht/Neun Göttlichen steht er für Ausdauer, Unbesiegbarkeit und ewige Rechtmäßigkeit.

Arkay
Arkay ist der Gott des Zyklus des Lebens und des Todes, und zudem der Gott der Begräbnisse und der Beisetzungsriten. Er wird manchmal mit den Jahreszeiten in Verbindung gebracht und ist in einigen Mythen der Sohn Akatoshs. Weiterhin sind seine Priester unerschütterliche Gegner der Totenbeschwörung und der Untoten.

Dibella
Dibella ist die Göttin der Schönheit und Liebe. Sie von fast einem Dutzend verschiedener Kulte verehrt: Während manche davon sich den Frauen widmen, manche den Künstlern und der Ästhetik, widmen sich andere wiederum den Liebeskünsten.

Julianos
Julianos ist der Gott der Weisheit und Logik. Julianos ist außerdem der Gott der Literatur, des Gesetzes, der Geschichte und des Widerspruchs. Es existiert weiterhin ein von Tiber Septim gegründeter Orden, der Julianos verehrt und die Schriftrollen der Alten aufbewahrt.

Kynareth
Kynareth ist die Göttin der Luft, der Himmel, der Winde, der Elemente, der unsichtbaren Luftgeister und stärkste der Himmelsgeister. Sie ist in einigen Mythen die erste, die Lorkhans Plan zur Schaffung des Mundus zustimmte, und den Platz dafür in Oblivion schuf. Weiterhin wird sie zuweilen mit dem Regen in Verbindung gebracht, einem Phänomen, das es vor dem Verlust der Göttlichkeit ihres Gatten Lorkhans nicht gegeben haben soll.

Magnus
Magnus, der Gott der Hexerei, ist der bedeutendste der Magna-Ge, jener Aedra, die sich im letzten Moment von der Schöpfung zurückzogen, der erste, der den Pfad der Flucht nach Aetherius einschlug und damit Erschaffer der Sonne. Er beschloss im letzten Moment, an der Schöpfung der Welt nicht teilzuhaben - auch wenn es ihn viel kostete. Was von ihm übriggeblieben ist, fühlen und beherrschen die Sterblichen unter dem Namen Magie. Magnus war der Architekt Mundus', wenngleich Lorkhan die Idee Nirns attributiert wird. Manchmal wird er durch ein Astrolabium, ein Teleskop oder - häufiger - einen Stab dargestellt.

Mara
Mara, die Göttin der Liebe, ist die Mutter-Göttin, die Schutzheilige der fruchtbaren Erde und Quelle von Mitleid und Verständnis unter den Sterblichen.

Phynaster
Phynaster, ein Gott der Magie, ist einer der Vorfahrengeister der Aldmer, die sterblich waren, jedoch zu Göttern wurden. Während seiner Zeit als Sterblicher erschuf Phynaster einen Ring, der in späteren Zeiten unter demselben Namen Bekanntheit erlangen sollte. Dieser Ring verhalf ihm dazu, Jahrhunderte alt zu werden, indem er ihm Schutz bot, aber auch sein Leben signifikant verlängerte. Der Legende nach soll es zudem Phynaster gewesen sein, der den Altmer beibrachte, Jahrhunderte lang zu leben - Diese Legende jedoch darf in Zweifel gezogen werden, sofern die Hochelfen statt den Aldmer, den Urelfen, gemeint sind, da auch andere Mervölker Jahrhunderte alt werden.

Sheor
Sheor, genannt Der Böse, gilt in Hochfels als Quelle aller Zwietracht. Es scheint, als sei er ursprünglich der Gott der Missernten gewesen. Die meisten modernen Theologen sind sich jedoch darin einig, dass es sich bei Sheor um eine dämonisierte Version des nordischen Shor handelt - geboren in den dunklen Jahren nach dem Fall von Saarthal.

Stendarr
Stendarr, der Gott der Gerechtigkeit und der Gnade, des Mitgefühls und der gerechten Herrschaft. Ihm sind außerdem die Wächter von Stendarr gewidmet, die seit der Oblivion-Krise Jagd auf Daedra, Vampire und weitere Bestien machen. Es heißt zudem, er habe Tiber Septim zum Ende seines Lebens hin begleitet.

Y'ffre
Y'ffre, im altmerischen Pantheon Jephre, stellt den wichtigsten Gott des bosmerischen Pantheons dar. Obgleich der Zeitdrache Auri-El als König der Götter angesehen wird, verehren die Bosmer Y'ffre als den "Geist des Jetzt". Den Legenden nach nach befand sich nach der Schaffung der sterblichen Ebene Mundus alles im Chaos. Die ersten Sterblichen verwandelten sich in Pflanzen, dann in Tiere und schließlich wieder zurück. Schließlich verwandelte sich Y'ffre in den ersten der Ehlnofey, oder Erdknochen. Nachdem die Gesetze der Natur etabliert waren, konnten sich Sterbliche schließlich in der neuen Welt sicher fühlen, da sie sie aufgrund der neu gewonnenen Regularität endlich verstehen konnten.

Z'en

Z'en ist der bosmerische, bretonische und kothringische Gott der Mühe und des gerechten Lohns, und damit das Äquivalent zum kaiserlichen Zenithar und dem nordischen Tsun. Seine Verehrung entstammt möglicherweise der argonischen und der akavirischen Mythologie, daher ist es möglich, dass Z´en von kothringischen Seeleuten in Valenwald eingeführt und dann schließlich von den Bosmer übernommen wurde. Obwohl er gemeinhin als ein Gott der Landwirtschaft gilt, wird Z´en manchmal auch als Vertreter einer höheren kosmischen Ordnung gesehen. Sein Kult verschwand kurz nach der knahatenischen Grippe.
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Pantheon aus Elsweyr

#9

Beitrag von Kratos » Di 19. Sep 2017, 21:06

Das Khajiitische Pantheon ist die traditionelle Religion der Khajiit. Sie gehört zu den wenigen Religionen, die sowohl Aedra als auch Daedra beinhaltet und sowohl den Zeitgott in Form von Alkosh als auch den Raumgott in Form von Lorkhaj verehren.

Charakteristisch für den Glauben der Khajiit ist weiterhin die Verbundenheit zu den Mondgöttern Jone, Jode und Ja-Kha'jay, was durch die Beeinflussung der Rasse durch die Monde zu erklären ist.
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Alkosh
Alkosh, der Drachenkönig der Katzen, ist eine anaquininische Gottheit der Pre-ri´Datta-Dynastie. Er ist die khajiitische Variante des Zeitgottes, und gleicht dem altmerischen Auri-El in seinem Status als Held der jeweiligen Rasse. Seine Anbetung wurde während der Einrichtung des Riddle-Thar beschlossen, und erfreut sich in den Ödländern von Elsweyr großer Beliebtheit. Alkosh wird als furchtloser Drache beschrieben, eine Kreatur, die für die Khajiit "nur eine wirklich große Katze" ist. In der Ära der Mythen überstand er ein frühes aldmerisches Progrom des Pelinal Weißplanke.

Azurah
Azurah ist der Daedrische Prinz der Dämmerung und des Sonnenuntergangs. Im khajiitischen Mythos ist Azurah das vorletzte Kind von Ahnurr von Fadomai und streitet sich mit Nirni um die Gunst ihrer Mutter. In Elsweyr wird Azurah als Schafferin der Khajiit verehrt, da sie mithilfe der Geheimnisse von Fadomai die Vorfahren der Rasse an die Mondzyklen band und sie somit von den Vorfahren der Mer unterschied.

Baan Dar
Baan Dar ist der bosmerische und khajiitische Gott der Verbrecher. In Elsweyr stellt er einen wichtigen Gott dar und wird von den dortigen Khajiit als der Ausgestoßene betrachtet. Der khajiitische Aspekt Baan Dars verkörpert den Geistesblitz, beziehungsweise verzweifelten Einfallsreichtum der Khajiit, dessen Pläne in letzter Minute ihren elfischen oder menschlichen Feinden in die Quere kommen.

Hermorah
Hermorah ist der daedrische Prinz des Wissens und des Gedächtnisses, der Gezeiten, des Schicksals von Vergangenheit und Zukunft sowie des Lesens der Sterne und des Himmels. Er selbst bezeichnet sich als Wächter des Ungesehenen und der Kenner des Unbekannten. Mora bewahrt in seiner endlosen Bibliothek in seiner Daedrischen Ebene Apokrypha fast alles Wissen des Aurbis und wird dementsprechend auch als Bibliothekar gesehen.

Hircine
Hircine, die Blutkatze, ist der daedrische Prinz der Jagd und gilt als Vater der Tiermenschen. Er regiert seine eigene Ebene im Reich des Vergessens, die Jagdgründe genannt wird.

Ius
Ius ist der rothwardonische, khajiitische und der bosmerische Gott der Tiere. Er wird als unförmiger Humanoid mit einem Stock dargestellt. Dieser Stock hat seinen Ursprung in der Legende des Ochsen und des bösen Bauern. Auch die Legende des Haustiers der Herrin Greelina, der Tochter des Fürsten Prufrock von Felsbach, wird ihm zugeschrieben.

Margrus
Margrus ist der Gott der Sonne und einer der Götter, die von zwar von Lorkhaj gefangen wurden, aber fliehen konnten.

Jode
Jode ist der Gott des großen Mondes. Auch bekannt ist er als Masser oder Maras Träne.

Jone
Jone ist der merische Gott des kleinen Mondes. Auch bekannt ist er als Secunda oder Stendarrs Kummer.

Ja-Kha'jay
Ja-Kha'jay ist eine khajiitische Gottheit, die auch als Mondnetz bekannt ist. Zwei Aspekte von ihm sind Jone (auch bekannt als Secunda) und Jode (auch bekannt als Masser).

Khenarthi
Khenarthi ist die Göttin der Luft, der Himmel, der Winde, der Elemente, der unsichtbaren Luftgeister und stärkste der Himmelsgeister. Sie bat Fadomai darum, ihr Gesellschaft in den Himmeln zu gebären, da sie einsam war, woraufhin Fadomai die Monde gebar.

Lorkhaj
Lorkhaj ist der Gott des Raumes und das letzte Kind von Ahnurr und Fadomai. Da er aufgrund der Angst Fadomais vor dem Zorn Ahnurrs in der Finsternis geboren werden musste, war sein Herz von Finsternis erfüllt, die Namiira war. Er gab Nirni einen Platz, um ihre Kinder zu gebären, täuschte aber seine Geschwister, ebenfalls dorthin zu gehen, sodass diese sterben mussten, wenn sie nicht fliehen konnten. Die Überlebenden bestraften Lorkhaj schließlich.

Mara
Mara, die Mutterkatze, die Göttin der Liebe, ist die Mutter-Göttin, die Schutzheilige der fruchtbaren Erde und Quelle von Mitleid und Verständnis unter den Sterblichen.

Merrunz
Merrunz ist der daedrische Prinz der Zerstörung, der Revolution und der Naturkatastrophen, sowie der blutigen Geißel und trägt den Titel Ja'Khajiit. Man verbindet ihn mit den Gefahren der Natur, wie Feuer, Erdbeben und Fluten.

Mafala
Mafala ist der Weber oder der Spinnengott. Seine Sphäre ist den Sterblichen unklar; bekannt unter den Namen Weber, Spinner und Spinne; sein zentrales Thema scheint die Einmischung in die Angelegenheiten der Sterblichen zu sein, allerdings nur zu seinem Vergnügen.

Namiira
Namiira ist die Daedra-Fürstin des Abscheus. Assoziiert wird sie mit Spinnen, Krebstieren, Nacktschnecken und anderen abstoßenden Wesen, der Sterbliche mit einer instinktiven Ableitung begegnen. Im khajiitischen Mythos ist Namiira ein Teil der originalen Leere und erfüllt Lorkhajs Herz.

Nirni
Nirni ist die Mutter der Sterblichen und deren Welt. Damit sie ihre Kinder an einem Ort zur Welt bringen konnte, trickste Lorkhaj die anderen Götter aus, wobei einige starben oder flüchteten. Azurah verwandelte einige ihres Lieblingsvolks, dem Waldvolk, in die Khajiit und Y'ffer den Rest in Bosmer.

Rajhin
Rajhin, auch genannt der Wanderer, ist eine Gottheit der Khajiit, die in der Gegend der Schwarzen Kiergo in Senchal aufgewachsen ist. Er ist der berühmteste Dieb in der Geschichte von Elsweyr und soll der Kaiserin Kintyra Septim im Schlaf eine Tätowierung von ihrem Nacken gestohlen haben.

Riddle'Thar
Riddle´Thar, die Gottheit der kosmischen Ordnung der Khajiit wurde Elsweyr durch den Propheten Rid-Thar-ri´Datta, den Mane, offenbart. Riddle´Thar ist eigentlich mehr eine Sammlung von Lebensregeln als eine einzelne Erscheinung, doch einige seiner Verkörperungen erscheinen gerne als bescheidene Boten der Götter. Er ist auch bekannt als der Zuckergott und trägt den Titel Tanz der Zwillingsmonde.

Sangiin
Sangiin ist der daedrische Prinz der Ausschweifungen. Er ist der Schutzgott der Sünder und wird oft mit einer Flasche Wein oder Bier in der Hand gesehen. Sangiin spielt gerne Streiche auf Kosten Anderer, ein Beispiel dafür ist ein Zauber, der die Kleidung eines jeden im Umkreis befindlichen Sterblichen entfernt.

Sheggorath
Sheggorath, genannt die Skooma-Katze, ist der Daedraprinz des Wahnsinns. Er herrscht auf den Zitternden Inseln, seiner Ebene von Oblivion.

S'rendarr
S'rendarr ist der Gott der Gerechtigkeit und der Gnade, des Mitgefühls und der gerechten Herrschaft.

Y'ffer
Y'ffer war einer der Götter, die von Lorkhaj bei Nirni gefangen wurde. Er hörte die Geheimnisse, die Azurah den Khajiit erzählte, und erzählte Nirni von ihrem Trick. Y'ffer verwandelte das Waldvolk ebenfalls, als Nirni es ihm gestattete, verfügte jedoch nicht über Azurahs Raffinesse und verwandelte er die Angehörigen des Waldvolkes stets in Elfen und nannte sie Bosmer. Von diesem Augenblick an gehörten sie nicht mehr demselben Wurf an wie die Khajiit. Weil Y'ffer Geheimnisse nicht zu würdigen wusste, schrie er das Erste Geheimnis Azurahs mit seinem letzten Atemzug in die Himmel hinaus, so dass alle Kinder Fadomais das Gitter durchqueren konnten.
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Daedrafürsten

#10

Beitrag von Kratos » So 24. Sep 2017, 20:37

Daedra-Verehrung ist in Cyrodiil nicht gesetzlich verboten. Dies ist in erster Linie ein Ergebnis der Kaiserlichen Urkunde, die der Magiergilde verliehen wurde, und die eine Beschwörung von Daedra erlaubte. Dennoch sind die Religionsführer und die öffentliche Meinung so sehr gegen einen Daedra-Kult, dass diejenigen, die Daedra-Rituale praktizieren, dies im Geheimen tun.

In anderen Provinzen jedoch sind die Meinungen zum Daedra-Kult ganz unterschiedlich. Selbst in Cyrodiil haben sich die traditionellen Ansichten im Laufe der Jahre ziemlich verändert, und es existieren immer noch Gemeinschaften, die Daedra verehren. Einige eher traditionelle Daedra-Anhänger werden durch Frömmigkeit und persönliche Überzeugung motiviert; viele moderne Daedra-Anhänger streben dagegen nach geheimer Macht. Insbesondere fahrende Helden jeder Couleur suchen nach den legendären Daedra-Artefakten, die in Kampf und Magie mächtige Vorteile bieten.

- Moderne Ketzer von Haderus Gottlesfont

Es gibt sechzehn Daedrafürsten, denen man huldigen kann. Einige von ihnen interagieren viel, andere wenig mit den Sterblichen, die meisten haben aber in irgendeiner Weise Sterbliche in ihren Diensten. Wählt ein Daedra einen Champion aus, so bekommt er ein daedrisches Artefakt von ihm oder ihr zugeteilt. Die intensive Verehrung eines Daedra kann zu physischen Veränderungen führen.

Azura
Azura ist die Daedrafürstin des Sonnenauf- und Untergangs, die Magie in den Reichen des Zwielichts. Sie ist auch bekannt unter dem Namen Mondschatten (wie eigentlich ihre Ebene heißt), Mutter der Rose oder Königin des Nachthimmels. Außerdem ist sie, wie Meridia, eine der wenigen Daedrafürsten, die nicht als durch und durch böse gelten.Sie ist Nocturnals Schwester.
Azura ist eine der drei Daedra, welche von den Dunmer vor der Schaffung des Tribunals verehrt wurden. Nachdem das Tribunal seiner Macht beraubt wurde, wurde sie, mit Boethiah und Mephala, das "wahre Tribunal". Als die Dunmer von Morrowind nach Himmelsrand flohen, errichteten sie ihr einen Schrein in den Bergen in der Nähe von Windhelm, zu dem viele Dunmer Pilgerreisen unternehmen, und der mit einem Priester besetzt ist.

Boethiah
Boethiah ist der daedrische Prinz der Täuschung, heimlichen Anschläge und Morde, des Verrats und ungesetzlichem Sturzes der Autorität. Boethiah wird als großer bedeckter Krieger dargestellt, oftmals in stoischer Pose. Er ist auch als Abbild von Almalexia bekannt. Boethiah liebt Kampf und Wettbewerb.
Wie von Prophet Veloth verkündet, ist Boethiah der ursprüngliche göttliche Vorfahre der Dunmer. Dank seiner Bemühungen schworen die frühen Chimer, das „verwandelte Volk“, der Gesellschaft der Aldmer ab und gründeten eine neue Nation, die sich nunmehr auf daedrische Prinzipien berief. Jegliche Sorte von kultureller „Errungenschaft“ der Dunkelelfen wird Boethiah zugeschrieben, von Philosophie und Magie bis hin zu „verantwortungsbewusster“ Architektur. Alte Gleichnisse der Velothi geben durchweg den Sieg Boethiahs über zahlreiche Gegner wieder, Gründungsmythen über den Kampf der Chimer.
Der Schrein Boethiahs in Himmelsrand befindet sich östlich von Windhelm in den Bergen. Der dortige Kult Boethiahs ist sehr gewaltbereit, und führt Menschenopfer durch, um Boethiah zu beschwören.

Clavicus Vile
Clavicus ist bekannt dafür, mit Menschen Pakte einzugehen und sie dann nach der Erfüllung deren Teils zu brechen und die Menschen dann zu hintergehen. Er erscheint oft als Junge und mit zwei Hörnern, die aus seiner Stirn ragen, und wird meistens als hinterhältig aussehend beschrieben. Er findet Gefallen daran, Sterbliche verzweifeln und leiden zu lassen. Er wird meist mit dem Daedra Barbas in Verbindung gebracht, der die Gestalt eines Hundes annimmt.
In der Höhle Haemers Schande in Rift, zwischen Ivarstatt und Helgen, findet man einen Schrein, sowie seine Anhänger.

Hermaeus Mora
Hermaeus Mora (Versteckter Hain), auch Herma-Mora, Hoermius, Hormaius, Hermorah der Waldmensch und Goldenes Auge genannt, ist der daedrische Prinz des Wissens und des Gedächtnisses, der Gezeiten, des Schicksals von Vergangenheit und Zukunft sowie des Lesens der Sterne und des Himmels. Er selbst bezeichnet sich als „Wächter des Ungesehenen und der Kenner des Unbekannten“.
Hermaeus Mora entstand aus den verworfenen Ideen des Magnus, der Mundus erschaffen wollte. In Himmelsrand gibt es keinen Schrein oder bekannten Hermaeus Mora-Kult.

Hircine
Hircine ist der daedrische Prinz der Jagd und gilt als Vater der Tiermenschen. Er regiert seine eigene Ebene im Reich des Vergessens, die Jagdgründe genannt wird. Hircine selbst hat den Sterblichen das „Geschenk der Lykanthropie“ gemacht. Er erfreut sich sehr an den oftmals unkontrollierten Ausbrüchen derer, die an der Lykanthropie leiden oder sich selbst an ihrem Zustand erfreuen. Nach ihrem Tod kommen die Seelen der Infizierten in sein Reich.
In Himmelsrand gibt es keinen Schrein von Hircine, einige Werwölfe beten ihn jedoch an.

Malacath
Malacath ist der daedrische Fürst der Ausgestoßenen und des Blut-Paktes. Er ist das Ergebnis von Trinimac, welcher von Boethiah verschlungen wurde. Aufgrund seiner ätherischen Abstammung und seiner Schwächung durch seine Wesenheit als Aedroth wird Malacath von den anderen Daedrischen Fürsten verachtet, und gilt unter einigen Gelehrten und Beschwörern als einer der schwächsten Prinzen des Reiches des Vergessens. Unter dem Namen Muluk wird er von den Goblins angebetet, und auch Oger und Riesen beten ihn unter anderem Namen an.
In Himmelsrand gibt es einen Schrein von Malacath, der durch die Fahlsteinhöhle in der Nähe Riftons erreicht werden kann. Typischerweise beten Orks ihn jedoch in der eigenen Festung an.

Mehrunes Dagon
Mehrunes Dagon ist der daedrische Prinz der Zerstörung, der Revolution, Naturkatastrophen, sowie der blutigen Geißel. Seine Erschaffung geht zurück auf Alduin den Weltenfresser, der Dagon in seiner damaligen Form als Springerdämon zum Zerstören verdammte. Der Daedra-Fürst gehört weiterhin dem dunmerischen Haus des Chaos an, in dem er die unwirtliche Landschaft Morrowinds und die damit verbundenen physischen Herausforderungen, wie Umweltkatastrophen, die an die Dunmer gestellt werden, verkörpert, und seine Anbetung war sowohl unter der Herrschaft des Tribunals, wie auch des Regenerats illegal. Auch im Kaiserreich ist die Anbetung Mehrunes Dagons gegen das Gesetz, während der Fürst selbst als dem Reich gegenüber feindlich stehend gesehen wird.
Trotz der allgemeinen, offiziellen Abneigung, die dem Prinzen von staatlicher und religiöser Seite entgegentritt, gibt es in überall in Tamriel Kulte von variierender Größe, Prominenz und Macht, die ihn im Geheimen verehren. Der prominenteste dieser Kulte war die Mythische Morgenröte, die für das Ende der Septim-Dynastie und konsequent für die Oblivion-Krise verantwortlich war, jedoch am Ende derselben zerschlagen wurde. Neben dieser Gruppe finden sich versprengte, kleinere Kulte in jeder Provinz, die Dagon als Befreier, Revolutionär oder Machtgebenden verehren.
In Himmelsrand befindet sich an der Grenze zwischen den Fürstentümern Hjaalmarsch und Pale.

Mephala
Der Fürst der Geheimnisse, auch als Weber bekannt, regiert über sein Netz, undurchsichtige Ebene der Lügen, Geheimnisse, des Sex und der Komplotte. Mephalas Sphäre ist den Sterblichen unklar; bekannt unter den Namen Weber, Spinner und Spinne; sein zentrales Thema scheint die Einmischung in die Angelegenheiten der Sterblichen zu sein - nur zu seinem Vergnügen. Einige Gelehrte haben die Mutter der Nacht als Inkarnation von Mephala identifiziert. Mephalas Diener sind als sogenannte Spinnen-Daedra bekannt. Mephala hat keinen Schrein in Himmelsrand.

Meridia
Wie auch Malacath, gehört Meridia nicht zu den ursprünglichen Daedra. Sie war eine Magna Ge, und folgte ihrem Vater Magnus nach Aetherius.
Selbst unter den Magna Ge nahm sie eine hohe Stellung ein, sodass sie eines Tages eine Rebellion gegen die apathische und isolierende Art ihres Vaters Magnus geführt haben soll, da dieser es ihr und allen anderen Magna Ge verbot, mit Dingen außerhalb von Aetherius zu interagieren. Die Metapher der Interaktion mit unreinen Spektra ist eine Umschreibung ihrer Interaktion mit Wesen außerhalb von Aetherius.
Selbst unter den Magna Ge nahm sie eine hohe Stellung ein, sodass sie eines Tages eine Rebellion gegen die apathische und isolierende Art ihres Vaters Magnus geführt haben soll, da dieser es ihr und allen anderen Magna Ge verbot, mit Dingen außerhalb von Aetherius zu interagieren.
Magnus verstieß sie daraufhin in das Reich des Vergessens, wo sie per Definition zur Daedra wurde. Meridias Ebene, die Farbigen Räume, scheint aus diesem Grund auch deutlich schöner und weniger gefährlich als die der meisten anderen Fürsten zu sein.
Sie hegt eine tiefe Abneigung gegen jegliche Totenbeschwörung, Untote und sonstige Arten der Nekromantie, die im Plan ihres Vaters Magnus nicht vorgesehen waren. In der Nähe von Einsamkeit kann man eine Statue Meridias, so wie ihren verfallenen Tempel finden, einen aktiven Kult gibt es nicht*

Molag Bal
Molag Bal ist der daedrische Prinz der Dominanz und der Versklavung. Sein Ziel besteht darin, die Seelen der Sterblichen einzusammeln, indem er Zwietracht und Uneinigkeit in ihren Reihen sät. Ihm wird in Morrowind große Bedeutung beigemessen, wo er durchweg als Feindbild betrachtet wird und als Erzfeind von Boethiah, dem daedrischen Prinzen der Pläne, gilt.
Gemeinsam mit Mehrunes Dagon, Hermaeus Mora und Nocturnal gehört er zu den mächtigsten Daedra.
Auch ist er der Schöpfer der Vampire, die er der Legende nach erschaffen haben soll, indem er eine junge Nedik geschändet hat, die daran starb, und als reinblütige Vampirin wieder auferstand.
In Molag Bal-Kulten werden Männer und Frauen geopfert, die sich einem Ritual unterziehen müssen, nachdem sie ebenfalls reinblütige Vampire werden. Allerdings überleben dieses Ritual nicht alle, und einige begehen danach Selbstmord. Man geht davon aus, dass es sich dabei um eine Schändung handelt.
Für das Ritual ausgewählt zu werden, ist für die Anhänger des Kultes eine große Ehre. Nach dem vollendeten Ritual dürfen die Geopferten den Beinamen "von Kalthafen" führen, was allerdings für ein Leben außerhalb des Kultes nicht wirklich ratsam ist, da bekannt ist, dass Molag Bals Ebene Kalthafen ist.

Namira
Namira ist die Daedra-Fürstin des Abscheus. Assoziiert wird sie mit Spinnen, Krebstieren, Nacktschnecken und anderen abstoßenden Wesen, der Sterbliche mit einer instinktiven Abneigung begegnen. Außerdem wird sie mit der Dunkelheit, und dem Schatten assoziiert, und ist die Schutzpatronin der Kannibalen.
In Himmelsrand findet man einen Schrein Namiras in der Windklippenhöhle in Reach.

Nocturnal
Nocturnals Titel lautet auch Ur-dra. Beinahe jede Hoheit von Oblivion nennt sie so. Als Geliebte der Nacht fordert sie einen Aspekt Oblivions, was ihr gestattet wurde.
Sie ist die Fürstin der Nacht und der Finsternis, auch bekannt als Nachtherrin. Sie ist die Schutzpatronin der Diebe und Banditen.
Diese haben eine legendäre Organisation gegründet, die mit dem Graufuchs vergleichbar, da niemand außer den Mitgliedern wirklich weiß, ob es sie gibt. Ihr Name: Die Nachtigallen. Diese bekommen von ihr selbst dann keine Achtung, wenn die Nachtigallen etwas sehr wichtiges für sie machen, ein Beispiel wäre die Rettung des Skelettschlüssels, ihres Daedrischen Artefakts, das sie undankbar entgegennimmt.
Die Nachtigallen huldigen ihr oft und sind sehr ehrfürchtig, jedoch zeigt sie kein großes Interesse an Anbetungen. Bilder oder Statuen nehmen gewöhnlich die Form einer undefinierbaren Frau an, die in einem verdeckten Umhang steckt, der die meisten Eigenschaften des Körpers verbirgt. Meist wird sie mit beiden Armen ausgestreckt gezeigt, wobei auf jedem Arm ein paar Raben sitzen. Ihre wahre Natur ist für Sterbliche unverständlich, weil sie die Verkörperung des Unergründlichen und der Rätsel ist.
Nocturnal hat keinen der Öffentlichkeit zugänglichen Schrein, in der Diebesgilde wird sie verehrt, und die Nachtigallen beten sie im Dämmergrab an.

Peryite
Peryite, auch Meister der Aufgaben, ist der daedrische Fürst der Krankheiten, Plagen und natürlichen Ordnung.
Er überwacht die Ordnung in den Reichen des Vergessens und sorgt dort unter anderem für den geregelten Fluss von Creatia und überwacht die geringeren Befehlsordnungen. Er bewahrt das natürliche Gleichgewicht, und versucht dies auch auf Nirn durchzusetzen, indem er mit Krankheiten das Ungleichgewicht ausmerzt.
Er wird oft als Drache dargestellt, was seine Anhänger ob der Ähnlichkeit zu Akatosh als Scherz ansehen. Er wird oft als einer der schwächsten Prinzen angesehen, und andere Daedra verachten ihn.
Peryite ist in der Lage, ganze Dörfer mit Krankheiten zu infizieren. Manchmal schickt er dann Anhänger, die die Kranken anführen und benutzt sie zu seinen Zwecken. Laut einem Befallenen macht die Krankheit sie stärker, wenn sie Peryite folgen.
Peryites Schrein steht in Reach, in der Nähe von Karthwarsten.

Sanguine
Sanguine ist der daedrische Prinz der Ausschweifungen. Er ist der Schutzgott der Sünder und wird oft mit einer Flasche Wein oder Bier in der Hand gesehen. Sanguine spielt gerne Streiche auf Kosten Anderer, ein Beispiel dafür ist ein Zauber, der die Kleidung eines jeden im Umkreis befindlichen Menschen entfernt. Er regiert über die Ebene Nebelhain.
Er hat keinen Schrein in Himmelsrand.

Sheogorath
Sheogorath ist der Daedrafürst des Wahnsinns. Er herrscht auf den Zitternden Inseln, seiner Ebene des Reichs des Vergessens.
Er wohnt und regiert in seinem Palast in Neu-Sheoth, der sich zwischen Dementia und Mania befindet. Sheogorath ist eine Säule des Hauses des
Chaos im dunmerischen Pantheon.
Wie es sein Titel schon erahnen lässt, ist Sheogorath alles andere als ungefährlich. Seine gespaltene Persönlichkeit macht ihn unberechenbar und er mag Sterblichen aus unerklärlichen Gründen helfen oder ihnen das Leben zur Hölle machen. Im Laufe der Jahrtausende entstanden daher viele Geschichten, in denen sein wankelmütiger Geist im Fokus steht. Sheogorath erfreut sich an für ihn sinnlosen Taten der Sterblichen und der anderen Daedrafürsten gegenüber, allerdings besitzt er aus unbekannten Gründen eine Abneigung gegenüber Malacath, was auf Grund seiner wankelmütigen Persönlichkeit aber auch als eine Art Scherz gemeint sein könnte.
Sheogoraths Entstehungsgeschichte ist hierbei auf den Daedrafürsten Jyggalag, dem daedrischen Prinzen der Ordnung, zurückzuführen, aber gleichzeitig auch mit dem Tod Lorkhans. Als Lorkhan vom aldmerischen Gott Trinimac getötet und ihm sein Herz herausgerissen wurde, entstand er aus Lorkhans Kreativität, die nunmehr frei ihres göttlichen Ursprungs im Aurbis existierte. Diese Kreativität traf auf Jyggalag, der dadurch mächtiger wurde. Jyggalag wurde, aufgrund von Neid und Angst wegen seiner Machtfülle seitens der anderen Daedrafürsten von ebenjenen verflucht, sein Dasein als Fürst des Wahnsinns zu fristen und am Ende einer jeden Ära sein Reich als Jyggalag zurückzuerobern, nur um darauf wieder zu Sheogorath zu werden.
Sheogorath hat keinen Schrein in Himmelsrand.

Vaermina
Vaermina ist die Herrin über die Oblivion-Ebene Moderfenn, und die Fürstin der psychischen Folter, der Albträume, und der bösen Omen. Außerdem wird sie mit dem Stehlen von Erinnerungen in Verbindung gebracht. Ihre Ebene wird als ein sich ständig verändernder Albtraum beschrieben.
Vaerminas physische Erscheinung gleicht meist einer Magierin, eingehüllt in eine lange, fließende Robe und ausgestattet mit einem magischen Stab. Sie gehört zu jenen daedrischen Fürsten, denen durchweg böse oder dämonische Züge zugeschrieben werden, wobei sie eine ausgeprägte Vorliebe für psychische Gewalt besitzt. Daedra-Anbeter beten oftmals zu ihr vor dem zu Bett gehen, wohl in der Hoffnung, eine mögliche Begegnung mit ihr im Traum zu vermeiden.
Vaermina wird oftmals nachgesagt, eine besondere Verbindung zu Magnus, der Quelle der Magie auf Tamriel, zu besitzen. Gelehrte behaupten, dass selbst ansonsten magisch vollkommen untalentierte Personen durch Träume in das Reich Modderfenn eintreten können. Viele Sterbliche sind sich der Begegnung mit Vaermina später nicht mehr bewusst, da sie sich oftmals nicht mehr an ihre Träume erinnern können. Anhänger von Vaermina, die eine Begegnung mit ihr nicht vergessen haben, halten sich für den Schrecken der realen Welt gewappnet, da nichts die Angst vor diesem daedrischen Fürsten zu übertreffen vermag.


*Sollte der Champion von Meridia vergeben werden, wird es seine Aufgabe sein, diesen Kult wieder aufzubauen.

Jeder dieser daedrischen Fürsten vergibt einen Champion. Sollte jemand Interesse daran haben, einen daedrischen Champion zu bespielen - PN an mich.
“After nourishment, shelter and companionship, stories are the thing we need most in the world.”
― Philip Pullman
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